Unterzyklus

»Das Ischtar-Memory«

(8023 v. Chr., 2843)

 

Zum Verständnis dieses Unterzyklus muss zunächst eine Episode aus den Exclusiv-Romanen erklärt werden: Dort zeugt Atlan in Atlan 166 nicht ganz freiwillig (aber auch nicht ganz unfreiwillig) mit der Varganin Ischtar ein Kind, eben seinen Sohn Chapat, um den es hier geht. Chapat ist bei seinem letzten Auftritt im „Held von Arkon“-Zyklus noch ein Kleinkind, allerdings hat er sich schon als Embryo im Überlebensbehälter fleißig mit seinem Vater unterhalten. Eben bei diesem letzten Auftritt wird er von Ischtar mitgenommen, die dabei ihren Liebhaber Atlan und seinen Nebenbuhler Ra verlässt. Darum ist es also verständlich, wenn Atlan aufschreckt, als er eine Spur einer seiner größten Lieben entdeckt.

Allerdings ist das eigentliche Problem dann doch das Ischtar-Memory, das Chapat mitbringt. Das kleine Gerät macht aus einer normalen Illusionsmaschine tatsächlich eine Zeitmaschine für das Bewusstsein, die schließlich von Sinclair Marout Kennon genutzt wird, um wieder in seinem natürlichen Körper zu leben, in dem er automatisch in der anderen Zeit materalisiert. Und natürlich landet er im alten Arkon, um so wirksam im „Held von Arkon“-Zyklus mitmischen zu können, während sein Partner Tekener in die Perry Rhodan-Serie übernommen wird. Dies ist nämlich der letzte Unterzyklus für den „Im Auftrag der Menschheit“-Zyklus, der zugunsten der Atlan-Exclusiv-Abenteuer eingestellt wurde.

Wieder ein merkwürdiger dramaturgischer Aufbau hier: Der vorangestellte Roman von Kurt Mahr hat irgendwie keine richtige Verbindung zum folgenden Francis, der dann übrigens auch nicht gerade zu der Geschichte beiträgt. Dann geht das erst richtig los, es folgt der Vlcek-Doppelband, in dem wir zum ersten Mal Orbanaschol III. persönlich erleben.