Heft 525

»Die Solaner« (26)

Marianne Sydow

Das Rätsel von Chail

Ein Volk im Bann der Meditation

Hauptpersonen

Atlan, Bjo Breiskoll, Wajsto Kolsch, Pejunk, Aspla, Amodar, Chessam, Isun

Handlungszeitraum

Juli 3791

Handlungsort

Chail

Handlung

Atlan, Bjo Breiskoll und Wajsto Kolsch landen auf Chail und legen ihre Raumanzüge ab, um nicht geortet zu werden. Zu Fuß bewegen sie sich auf eine Chailiden-Siedlung zu. Auf dem Weg dorthin werden sie von übermütigen, jungen Chailiden-Jägern herausgefordert, die sich zurückziehen, nachdem Kolsch zwei von ihnen paralysiert hat. Die Solaner beschützen die Betäubten vor fleischfressenden Tieren, bis sie erwachen. Mit den beiden Chailiden, die Pejunk und Aspla heißen, ziehen sie in das Chailiden-Dorf Ungilara ein und werden freundlich aufgenommen.

Während des mehrtägigen Aufenthalts lernen sie die Kultur der Chailiden kennen. Es handelt sich um Jäger und Sammler, die etwas Landwirtschaft betreiben. Atlan entdeckt nach und nach, dass die Chailiden durchaus weitergehendes technisches Wissen haben, dies jedoch kaum nutzen, da sie von den Beispielen anderer Welten, die sie in ihren Meditationen besucht haben, abgeschreckt werden. Spezialisierung wird meist abgelehnt. Chailiden, die sich dennoch spezialisieren wollen, wandern in eine der Städte aus.

Ein großes Rätsel bildet die Hütte des Uralten in der Mitte des Dorfes, die hermetisch verriegelt ist. Nahrung und Platz reichen nur für eine Person, die sich nie zeigt, obwohl zwei Uralte in der Hütte verschwunden sind. Neugeborene werden nachts vor die Hütte gelegt und verschwinden ab und zu. Obwohl Atlan und einige Chailiden die Hütte nachts beobachten, werden sie im entscheidenden Moment immer abgelenkt. Das Paar Chilsor und Ymdar, dessen Kind verschwindet, erhält in einer späteren Nacht ein anderes Kind, das Atlan vor der Hütte findet.

Als ein Besuch der Roxharen fällig ist, bringt der Chailide Isun die Solaner zur Stadt Syrgan, da die Roxharen Fremde in den Dörfern nicht gerne sehen.