Jabberwocky

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Jabberwocky war ein geheimes Abwehrprogramm der Swoon.

Allgemeines

Das Programm war für die Abwehr von Eindringlingen in die subplanetaren Bereiche von Swatran gedacht, der Hauptstadt von Swoofon. Die Entwicklung der Software war eine der größten Anstrengungen, die die Swoon jemals unternommen hatten. (PR 2807)

Der zugrunde liegende Algorithmus basierte auf der Einflussnahme des Unterbewusstseins von Lebewesen. Dazu nutzten die Entwickler des Programms Erkenntnisse aus der Medizin, speziell der Reflexepilepsie. Jabberwocky hatte über die Zentralpositronik ALICE Zugriff auf sämtliche künstlichen Lichtquellen Swatrans. Bei der Aktivierung von Jabberwocky wurden diese von der Positronik im Milli- und Mikrosekundenbereich ein- und ausgeschaltet. Gleichzeitig analysierte das Programm die Körpersprache der Betroffenen sowie die Reaktion eines eventuell vorhandenen Schutzanzuges und passte den nächsten Lichtblitz diesen an. Dadurch entstand innerhalb kurzer Zeit ein optisches Chaos, das sogar moderne Rechner von Kampfanzügen überforderte. Sobald die Abwehreinrichtungen des Anzugs überwunden waren, entglitt auch dem Gehirn des Betroffenen die Kontrolle. Die Wahrnehmung löste sich in einem abstrakten statischen Flackern auf, das Halluzinationen, Ohnmacht und schlussendlich den Herzstillstand nach sich zog. (PR 2807)

Auch die Swoon waren von dem Effekt betroffen, wenn auch nicht in dem Maße wie Lebewesen ohne Ultrasicht. (PR 2807)

Geschichte

Eine treibende Kraft hinter der Entwicklung von Jabberwocky war der Swoon Swolcadiu Khessner. Anfang des Jahres 1518 NGZ fehlten nur noch einige wenige Informationen, um das Programm fertigzustellen. Deshalb hatte er den Terraner und »Ideenkaufmann« Pino Gunnyveda beauftragt, diese Daten für ihn zu besorgen. (PR 2807)

Während der Terraner auf Reisen war, fasste die siganesische Urbanrätin Merve Löwengart den Entschluss, sich heimlich detaillierte Informationen über Jabberwocky zu verschaffen. Sie hatte Swolcadiu Khessner schon mehrmals auf das Projekt angesprochen, war von ihm aber immer abgewimmelt worden. Sie täuschte einen Urlaub in der Erholungslandschaft New Swift vor, wo sie in unterhalb der Siedlung gelegene, uralte Stollen einer Prospektorenmine vordrang. Mit der immer noch in Betrieb befindlichen Rohrbahn erreichte sie Swatran, überwand mehrere positronische Sicherheitseinrichtungen und hackte sich in das städtische Netzwerk. Kurz bevor sie das hochgradig gesicherte Datenpaket über Jabberwocky herunterladen konnte, wurde sie von den Swoon gestellt und unter Hausarrest gestellt. (PR 2807)

In der ersten Januarwoche kehrte Gunnyveda von einer Geschäftsreise zu mehreren Planeten nach Swoofon zurück. Dort traf er sich mit Swolcadiu Khessner und übergab ihm die gewünschten Informationen. Im Gegenzug erhielt er eine besondere Datenbrille, die ihn bei seinen zukünftigen geschäftlichen Tätigkeiten unterstützen sollte. (PR 2807)

Die Bewährungsprobe für Jabberwocky kam schneller als erwartet. Am 9. Januar landete der Mehandor-Raumer TRAOCAST XII auf dem Raumhafen Swatrans. Als die auf Swoofon stationierten Onryonen das Raumschiff untersuchen wollten, hob es mit einem Alarmstart ab und explodierte überraschend in geringer Höhe. Aus der Trümmerwolke erschienen etwa fünfzig tiuphorische Kampfgleiter, die zum Angriff auf die Stadt übergingen. Die Tiuphoren legten mit Desintegratoren rücksichtslos Ebene um Ebene der subplanetaren Bereiche Swatrans frei. Swolcadiu Khessner sah sich deshalb gezwungen Jabberwocky zu aktivieren. Der Erfolg war durchschlagend. Die meisten Angreifer wurden orientierungslos. Nur einige wenige erholten sich relativ rasch von den Lichtblitzen und brachten ihre Kampfgefährten während ihres Rückzugs in Sicherheit. (PR 2807)

Quelle

PR 2807