Mheriren

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Die Mheriren (Wikipedia-logo.pngPl.; Wikipedia-logo.pngSg. Mherire) waren ein Volk in der Mächtigkeitsballung von ES.

PR2996Illu.jpg
Eine Mherire.
Heft: PR 2996 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG

Erscheinungsbild und Physiologie

Die Mheriren haben humanoiden Körperbau. Ihre Hände enden mit jeweils drei Greiflappen. Die Beine haben vier Kniegelenke, wodurch ihr Gang gleitend wirkt. Der markante Kopf wird durch vier Augen und einen vertikalen Spalt beherrscht, der sowohl als Riechorgan als auch als Mundöffnung dient. Bei jungen Individuen ist der Kopf deutlich schmaler, als bei den Erwachsenen. Ihre Haut ist blau, wobei ihr Ton bei verschiedenen Individuen variiert. (PR 2996, S. 8–9)

Ursprünglich gab es bei ihnen zwei Geschlechter, später nur noch Frauen, die allersamt Klone waren. Jede Mherire lebte dann exakt neunzig Jahre, wobei kleine Abweichungen möglich waren. Die Ärztinnen dieses Volkes selektierten konsequent das Erbgut derjenigen Individuen aus, die unter Depressionen litten, die durch das Fehler eines männlichen Gegenparts verursacht wurden. Eine gewisse Sehnsucht konnte jedoch nicht gänzlich ausgemerzt werden. (PR 2994, S. 5, PR 2996, S. 8–9, 14, 22)

Bekannte Mheriren

Gesellschaft

Sitten und Gebräuche

Die Mheriren begrüßten sich mit den Worten »Einheit und Glück«. (PR 2996, S. 10)

Durch das Verengen der oberen Partie des Gesichtsspaltes wurde die Zustimmung ausgedrückt. (PR 2996, S. 13)

Diese Wesen kleideten sich, mit Ausnahme der Risikoeinsätze, nicht. Sie trugen lediglich Gürtel mit Werkzeugen und manchmal auch Stiefel. (PR 2996, S. 24)

Den Jahrestag der ersten erfolgreichen Kolonisierung eines fremden Planeten feierten sie als den Tag der Freude. Als Audruck der Freude hielten die Mheriren ihre Zeitwaagen in die Höhe. (PR 2996, S. 10, 48)

Weit verbreitet war unter ihnen das Trinken des Frudhar. (PR 2996, S. 48)

Sprache

Ihre Sprache wurde die Grundlage der Sprache der Gemeni, die zahlreiche Begriffe (vor allem Titel und Berufsbezeichnungen) direkt übernahmen. (PR 2996, S. 51)

Bekannte Wörter

Neben den Berufsbezeichnungen, die später auch von den Gemeni verwendet wurden (siehe: Sprache der Gemeni) sind auch bekannt:

Technik

PR2996.jpg
Die AGNABHA GEMH, ein typisches
Raumschiff der Mheriren.
Heft: PR 2996
© Pabel-Moewig Verlag KG

Von den Mheriren ist bekannt, dass sie die Zeitwaagen benutzten. (PR 2994, S. 5)

Um die individuellen Erinnerungen an die nächste Generation weitergeben zu können, verwendeten die Mheriren den Exzerptor. Um diese Geräte korrekt zu platzieren, wurden die Gabelroboter verwendet. (PR 2996, S. 14)

Die in den Fakturmatrices kopierten und zum Wachstum angeregten Eizellen wurden in den Klonmanufakturen gehütet, bis ihnen kindliche Mheriren entstiegen. (PR 2996, S. 9, 14, 52)

Als persönliche Strahlenwaffen verwendeten sie die Toserr. (PR 2996, S. 32)

Raumschiffe

Ursprünglich verwendeten die Mheriren zahlreiche Generationenschiffe, um die nähere kosmische Umgebung ihrer Heimatwelt zu erkunden und zu besiedeln. Nachdem ES den Mheriren die Halbraumtreiber zur Verfügung gestellt hatte, bauten sie überlichtschnelle Raumschiffe mit Reichweiten von mehreren Millionen Lichtjahren. (PR 2996, S. 10–12)

Um ungesehen reisen zu können, waren ihre Raumschife mit dem Tarntransit ausgestattet. (PR 2996, S. 28)

Zu den kleineren Beibooten gehörten die Drandhur. (PR 2996, S. 43)

Bekannte Raumschiffe

Geschichte

Die Mheriren entwickelten sich auf dem Planeten Mheri und begannen vor etwa 1,8 Millionen Jahren, den Weltraum zu erobern. Diese Kolonisierung erfolgte zuerst mit Generationsschiffen. Parallel dazu fand eine Optimierung des Erbguts der Mheriren, die nicht nur eine Anpassung an die Gegebenheiten der neu entdeckten Welten ermöglichte, sondern sogar den Verzicht auf sexuelle Fortpflanzung mit sich brachte. Dieser Entwicklungsschritt wurde durch eine zunehmende Geburtenschwäche der männlichen Mheriren begünstigt. Im Laufe von Jahrhunderttausenden wurden die Mheriren auf diese Art und Weise zu einem Frauenvolk, das sämtlich aus nur wenigen Typen von spezialisierten Klonen bestand. (PR 2996, S. 10–14, 22)

Die Expansion dieses Volkes wurde aufmerksam von ES beobachtet. Die Wanderin, wie sie von den Mheriren später genannt wurde, unterstützte dieses Volk in dessen Entwicklung und stattete es mit den Halbraumtreibern aus. Die friedlichen Mheriren wurden zu ihrem Hilfsvolk und ES erklärte Kleeth zu einer Pacischen Zone. Mittels der von der Superintelligenz zur Verfügung gestellten Waffen wehrten sie die Angriffe der Rytturen ab. (PR 2996, S. 12)

Um das Jahr 471.863 v. Chr. entsandte ES die mherirische AGNABHA GEMH in die Galaxie Sashpanu, wo gerade eine große Gefahr für diese Superintelligenz entstehen sollte. Diese von Bhal-1 geleitete Mission ortete den Planeten Gemh und fand dort eine Gemeinschaftsintelligenz vor, die gerade zu einer Superintelligenz evolvierte. Das Erbgut der Kommandantin sowie einiger anderen Besatzungsmitglieder wurde von dem erwachenden GESHOD assimiliert. Daraus, verbunden mit den Genomen anderer Völker der Galaxie, entstanden in GESHODS Fakturgruben die Gemeni. Das Wissen um ES wurde dadurch auch GESHOD zugänglich und erleichterte später die gegenseitigen Kontakte dieser Entitäten: Der sehr junge, noch unerfahrene GESHOD wurde von den Mheriren unterwiesen und beschützt. Zu diesem Zweck wurde die Zeitliche Eskorte ins Leben berufen. Die Besatzungsmitglieder der AGNABHA GEMH erlebten einige Jahrhunderte später noch die Keimung des ersten GESHOD-Sprosses außerhalb von Gemh – es war die OCCNATTAR. Danach kehrte das Schiff nach Kleeth zurück. (PR 2996, S. 12–13, 52, 57)

Die letzten Relikte der Mheriren wurden von den Thoogondu bekämpft, die nach ihrem Zerwürfnis mit ES sämtliche Hilfsvölker dieser Superintelligenz schwächen wollten. (PR 2995, S. 53)

Im Jahre 1552 NGZ erzählte ein Werkzeugsammler der Stadt Aures Curd Lincoln von den Mheriren. (PR 2994, S. 5)

Anmerkung: Die Tatsache, dass die Galaktiker bei der Erkundung von Kleeth keinen Kontakt zu den Mheriren etablierten, lässt die Annahme zu, dass dieses Volk entweder von den Thoogondu vernichtet wurde, oder vor langer Zeit aus dieser Galaxie auswanderte.

Quellen

PR 2994, PR 2995, PR 2996