Google translator: Translation from German to English.
Google translator: Překlad z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertaling van het Duits naar het Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduction de l'allemand vers le français.
Google translator: Tradução do alemão para o português.
255 | 256 | 257 | 258 | 259 | 260 | 261 | 262 | 263
Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 259)
Neo259.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Die Tiefe
Titel: Quantentanz
Autor: Rüdiger Schäfer
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 20. August 2021
Handlungszeitraum: ...
Handlungsort: ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel-Moewig Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

...

Handlung

Vor zwölf Jahren sind alle Zellaktivatoren in der Lokalen Blase, einem rund fünfhundert Lichtjahre durchmessenden Raumgebiet, innerhalb dessen sich auch das Solsystem befindet, schlagartig ausgefallen. Ihre Träger sind jedoch nicht gestorben, sondern haben die Aktivatoren absorbiert und so dauerhaft die relative Unsterblichkeit erlangt. Man führt diesen Effekt auf die Aktivierung des Nonagons zurück, bei dem dieses 34 Minuten lang Impulse abgegeben hat, die niemals zuvor angemessen worden waren. Atlan und Mirona aber haben sich damals nicht in der lokalen Blase aufgehalten, haben nach wie vor ihre Zellaktivatoren und leiden unter deren Aussetzern. Als es bei Atlan zu einem myokardialen Infarkt kommt, kann ihn Mirona in letzter Sekunde in die Medostation zerren.

Die GARTAVOUR befindet sich gerade auf dem Weg zum Gercksvira-Sonnenfünfeck, von dem man vor einer Woche einen Impuls aufgefangen hat, dessen Muster dem entspricht, das die Planetenmaschinen während ihrer Aktivierung abgegeben haben. Atlan und Mirona sind sofort aufgebrochen, um nachzusehen. Als sie ins System einfliegen, wird dieses aktiv. Im Zentrum bildet sich ein Transmitterfeld. Atlan will die Chance nutzen und fliegt in das Transmitterfeld ein.

Sie kommen vor dem Arkon-System heraus. Sofort werden sie von einer Patrouille gestoppt. Der Arkonide Holtar da Orcast meldet sich und droht ihnen gleich mit dem Abschuss. Als er jedoch Atlan, den Gos'athor, auf dem Bildschirm sieht, klappt er fast zusammen, entschuldigt sich, erklärt, er habe keine Ahnung gehabt, schluckt Atlans Behauptung, er habe eine Geheimwaffe erprobt, und lässt die GARTAVOUR ins Arkon-System einfliegen. Atlan erkennt rasch, dass es sich nicht um das Arkon-System der Gegenwart handelt,. Sie wurden irgendwie 10.000 Jahre in die Vergangenheit versetzt und befinden sich am Höhepunkt des Methankrieges. Doch irgendetwas stimmt nicht. Alles, an was er sich erinnern kann, findet sich im System wieder, doch sobald er darüber hinausgehende Informationen aus dem Netz abfragen will, wird alles unklar und verschwimmt. Die Positronik nennt diesen Effekt informationelle Regression. Nachdem Atlan erkannt hat, dass er so nicht weiterkommt, will er vor Ort Informationen erheben und sich verkleidet zum Kristallpalast begeben.

Die SOL fliegt unter dem Schutz des SCALA-Schirmes (»Specially Calibrated and Altered Libra Array«) neuerlich die Quantenquelle an. Doch die Zahl der Neuter, die der Schirm abwehren muss, wird immer größer. Als sich sein Zusammenbruch ankündigt, ist es für eine Umkehr zu spät. Dann erreicht die SOL eine Blase, die von Neutern frei ist, und ist vorläufig gerettet. Geoffry Abel Waringer erklärt, dass derartige Blasen sich durch Störungen im Quantenablauf bilden, die sich an bestimmten Stellen ansammeln, ähnlich den Löchern im Schweizer Käse. Perry Rhodan überlegt, welcher Zusammenhang zwischen der Quantenquelle, die sie gerade anfliegen, und der Bezeichnung »Quellmeister« für Pankha-Skrin besteht. Pankha-Skrin befindet sich nun wieder in der Zentrale der SOL, nachdem er sich im Helk regeneriert hat. Waringer meint, dass Rhodan in seiner Eigenschaft als Zeitträger die Neuter besonders anzieht. Seine besondere Affinität zu diesen Quanten kennt man schon aus dem Sol II-System. Rhodan überlegt, sich mit einer Space-Jet hinaus ins All zu begeben, um die Neuter abzulenken und die SOL zu retten. Da tauchen plötzlich von SENECA erzeugte Projektionen von Eric Leyden, Luan Perparim und Abha Prajapati in der Zentrale auf. Leyden macht den Vorschlag, dass Rhodan die FAIRY nehmen soll, wenn er die Neuter von der SOL ablenken und auf sich ziehen will.

Und so stößt die FAIRY mit Rhodan und den Projektionen des Leyden-Teams an Bord zum Quellkern vor. Von der SOL aus versucht Pankha-Skrin, die FAIRY so gut es geht gegen die Neuter-Massen abzuschirmen. Dann liegt der Quellkern vor ihnen. Er erscheint ihnen als schwarze Kugel, die innerhalb einer schwach leuchtenden Glasschüssel schwimmt und aus der die Quanten ausströmen. Doch umgeben ist sie von einer Maschine aus eigenartigen Stangen, die vor den Augen des Betrachters verschwimmen und sich immer wieder gegeneinander verschieben. Was man nun tun soll, ist unklar. Als niemandem etwas einfällt und die Belastung des Schirmes immer mehr zunimmt, nimmt Rhodan den Vorschlag auf, das Gestänge einfach zu beschießen, damit sie wenigstens irgendetwas versucht haben.

Der Beschuss löst eine Lichtexplosion aus, und dann befindet sich die FAIRY plötzlich vor dem Arkon-System. Sie werden von einem Verband unter Führung von Holtar da Orcast angefunkt, der von sich aus die Sprache darauf bringt, dass sie offenbar Geheimwaffen testen. Kurz sieht es so aus, als könnten sie sich in das System hineinschwindeln, doch dann verlangt da Orcast die Übermittlung der Flottencodes. Als sie dazu nicht in der Lage sind, verlangt er, dass ein Enterkommando an Bord gelassen wird, das sie nach Arkon III begleiten soll, wo er die Lage klären will.

An Bord der FAIRY wird erörtert, dass da Orcast offenbar seine Verbindungen spielen lassen will, um herauszubekommen, was an diesen Geheimprojekten dran sein kann. Wenn er eine offizielle Meldung macht, würde er riskieren, als Mitwisser erkannt und nachträglich beseitigt zu werden, wenn es wirklich ein Geheimprojekt ist. Die Situation erinnert an die Ereignisse im Sol-II-System, wobei aber dieses Arkon-System aus den Erinnerungen von Atlan stammen könnte, der ja ebenfalls ein Zeitträger ist. Allerdings scheint noch ein zweiter Einfluss vorhanden zu sein, denn die Entwicklungen verlaufen immer wieder sprunghaft.

Mirona geht die Verkleidung, die sie anlegen muss, um als noble Arkonidin durchzugehen, ziemlich auf die Nerven. Im Dho'Khaptor, dem Hort der Begegnung, fällt ihr dann auf, dass sich immer wieder dieselben Szenen mit denselben Gruppen zu wiederholen scheinen. Dann wird Atlan von Tarts de Telomar, seinem Lehrmeister, angesprochen. Er sollte nicht da sein. Atlan verhält sich ihm gegenüber gehorsam und stellt Mirona als die Hochedle Mirona da Thetin vor. Tarts meint, seine Mutter erwarte Atlan, doch zunächst muss er Mirona registrieren lassen. Die Registrierung verläuft rasch und problemlos, irritierend ist allerdings, dass alle regelrecht Angst vor Atlan haben dürften. Kurz darauf steht Atlan seiner Mutter Yagthara gegenüber.

Zunächst ist er gerührt, doch als sich die Türen ihrer Gemächer hinter ihm und Mirona schließen, eröffnet sie ihm, dass nun die Mündungen von zwei Dutzend in den Wänden verborgenen Waffen auf ihn gerichtet sind. Er fragt, woran sie ihn erkannt hat. Dann taucht er selbst auf, der Atlan dieser Realität, der schwarze Prinz, mit einer Narbe über eine Gesichtshälfte. Die beiden, Mutter und Sohn, haben offenbar eine Intrige gegen Gonozal VII. laufen. Atlan erzählt etwas über einen verborgenen Zwillingsbruder. Dann geht plötzlich ein allgemeiner Alarm los. Atlan kann seinen Doppelgänger im Zweikampf ausschalten, Mirona sich unter Yagtharas Schüssen durchducken. Sie können sich zur Außenwand durchkämpfen, schießen ein Loch, springen hindurch und die GARTAVOUR fängt sie mit Traktorfeldern auf. Arkon I wird aus dem Raum angegriffen. Die GARTAVOUR fängt einen Notruf Perry Rhodans von einem Raumschiff namens FAIRY auf.

Nach der Landung auf Arkon III wird die Führung der FAIRY abgesondert, der Rest der Mannschaft bleibt an Bord. Rhodan und Gucky gehen auf Erkundung. Aus einem Kasino kommen fünf Raumsoldaten, an denen Rhodan die Oberarmreifen der Raumsoldaten der Thetiser erkennt, die diese benötigen, damit ihnen in regelmäßigen Abständen das Gegenmittel gegen das Ealavirus injiziert wird. Sie versuchen, die fünf Soldaten zu verfolgen, da geht schon der Angriff los. Nun holt Gucky auch die anderen Mitglieder der Führungsgruppe an Bord der FAIRY. Die arkonidischen Wachen werden ausgeschaltet und die FAIRY legt einen Alarmstart hin. Dann funkt Rhodan auf gut Glück den Notruf, und der völlig überraschte Atlan meldet sich bei ihm. Als sie erfahren, dass Mirona bei ihm ist, die auch Zeitträgerin ist, wissen sie, woher der zweite Einfluss gekommen ist. Die angreifende Flotte sind Liduuri aus ihrer Erinnerung.

Da Rhodan Skrupel hat, die überlegenen Waffen der Zukunft gegen die Arkoniden und Liduuri dieser Zeit einzusetzen, schießt ihm Mirona mit der GARTAVOUR einfach den Weg frei. Die FAIRY und GARTAVOUR haben einen Treffpunkt vor dem System vereinbart, zu dem sie transitieren wollen. Stattdessen kommen sie im Quantenmeer in der Nähe der SOL heraus. Die Projektionen von Leyden und seinem Team, die vor Arkon aus der FAIRY verschwunden sind, sind auch wieder da.

Leyden meint, der Plan, das Divers zu beschießen, wäre schon gut gewesen, nur hätten sie es mit voller Energie machen sollen. Divers ist die Bezeichnung, die Waringer dem Gestänge, das die Quantenquelle umgibt, gegeben hat, vom lateinischen »diversio« (Ablenkung oder Abschweifung). »Diversant« war früher die Bezeichnung für einen feindlichen Agenten oder Saboteur. Der Divers scheint jedenfalls künstlichen Ursprungs zu sein. Nun wird alles bereitgestellt, damit man maximale Feuerkraft hat: Sogar die DOLAN schleust aus. SOL, FAIRY, GARTAVOUR und DOLAN beginnen einen konzentrierten Punktbeschuss.

Plötzlich befindet sich der Verband wieder im freien Weltraum – inmitten eines gigantischen Verbandes von Maahks. Nachdem man festgestellt hat, dass die Schutzschirme der Maahks leicht durchschlagen werden können, weil sie technisch weit zurückliegen, kann der kleine Verband entkommen. Die FAIRY dockt an der SOL an, die auch die DOLAN und die GARTAVOUR aufnimmt. Dann machen Messungen klar, dass man sich diesmal nicht in einer Scheinrealität befindet, sondern tatsächlich 10.000 Jahre in die Vergangenheit versetzt wurde, mitten in die Endphase des Methankrieges.