Tonkihn: Unterschied zwischen den Versionen

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Sie nutzten Paragaben, indem sie sich als »Emotiohändler« betätigten. Mittels eines hypnosuggestiven Blocks im Gehirn des Kunden konnten sie unerwünschte Gedanken für Jahre verschwinden lassen. Selbstverständlich ließen sie sich ihre Dienste teuer bezahlen. Zur »Aggressionsbewältigung« führten die Tonkihn, wo immer es nur ging, ihre Haustiere, die [[Chaquitte]]n, mit sich. Diese Tiere ähnelten vom Aussehen her Labradorhunden und dienten nur dazu, dass die Tonkihn an ihnen ihre Gewalttätigkeit abreagieren konnten.
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Sie nutzten Paragaben, indem sie sich als »Emotio-Händler« betätigten. Mittels eines hypnosuggestiven Blocks im Gehirn des Kunden konnten sie unerwünschte Gedanken für Jahre verschwinden lassen. Selbstverständlich ließen sie sich ihre Dienste teuer bezahlen. Zur »Aggressionsbewältigung« führten die Tonkihn, wo immer es nur ging, ihre Haustiere, die [[Chaquitte]]n, mit sich. Diese Tiere ähnelten vom Aussehen her Labradorhunden und dienten nur dazu, dass die Tonkihn an ihnen ihre Gewalttätigkeit abreagieren konnten.
  
 
==Raumschiffe==
 
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Aktuelle Version vom 1. Juli 2020, 14:20 Uhr

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Das Volk der Tonkihn stammte aus der Galaxie Tradom. Es war eines der drei evolutionären Nachfolger des Volkes der Qevayaan. Die anderen beiden Völker sind die Guyaam und ein unbekanntes humanoides Volk, dessen hervorstechendstes Merkmal hüftlange Haare gewesen zu sein scheinen.

PR2169Illu.gif
Der Lichtlose  Tonkihn
Heft: PR 2169 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Die Inquisition der Vernunft wurde ursprünglich von einigen Tonkihn gegründet. Vor etwa 100.000 Jahren starben sie durch ein Retrovirus aus, das die Genetiker von Kaaf in den Genpool ihrer Zivilisation eingeschleust hatten.

Erscheinungsbild

Die Tonkihn waren humanoid und wegen ihrer übergroßen Schädel etwa 2,20 m groß. Ihr Hautton war bläulich. Ihre Schädel ähnelten Fliegenpilzen, waren etwa 40 cm hoch und durchmaßen an der breitesten Stelle 30 cm. Sie besaßen drei Augen, die alle über der Nasenwurzel nebeneinander lagen. Ihre Lippen wirkten, als wären sie aus rotem Wachs, und waren anatomisch zu einem »Dauergrinsen« geformt.

Durch ihre einträglichen Berufe waren Tonkihn meist recht wohlhabend und immer fein gekleidet. Außerdem hatten manche Tonkihn sich mit vielerlei technischen Spielereien ausgestattet, die ihnen bei persönlichen Verhandlungen nutzen konnten.

Paragaben

So wie die Guyaam die Fähigkeit erhalten hatten, UHF-Phänomene zu erkennen, so besaßen die Tonkihn die Gaben der Empathie und Suggestion.

Gesellschaft

Sie nutzten Paragaben, indem sie sich als »Emotio-Händler« betätigten. Mittels eines hypnosuggestiven Blocks im Gehirn des Kunden konnten sie unerwünschte Gedanken für Jahre verschwinden lassen. Selbstverständlich ließen sie sich ihre Dienste teuer bezahlen. Zur »Aggressionsbewältigung« führten die Tonkihn, wo immer es nur ging, ihre Haustiere, die Chaquitten, mit sich. Diese Tiere ähnelten vom Aussehen her Labradorhunden und dienten nur dazu, dass die Tonkihn an ihnen ihre Gewalttätigkeit abreagieren konnten.

Raumschiffe

Ihre Raumschiffe heißen Emotio-Krensen. Es handelt sich bei ihnen um weiße Scheibenschiffe von 200 m Länge, deren Oberseite wie eine Parabolschüssel geformt ist.

Geschichte

Anfänglich hatten die Tonkihn mit ihrer angeborenen Aggressivität Schwierigkeiten, sich in die harmonische Gesellschaft des Thatrixdruum einzugliedern. Dann wurden ihnen von den Genetikern von Kaaf die Chaquitten angefertigt und sie begannen ihre Talente als Emotiohändler zu nutzen.

In der friedlichen, zwangsharmonischen, politisch korrekten und ultratoleranten Völkergemeinschaft Tradoms wurden sie daraufhin zwar akzeptiert, aber über Jahrzehntausende bis zur Revolution der Inquisition der Vernunft misstrauisch beäugt.

Vor etwa 160.000 Jahren gründete dann eine Geheimloge der Tonkihn die Inquisition der Vernunft. Ihr Ziel sollte es sein, die Herrschaft des Lichtvolkes zu brechen und selbst die Macht zu übernehmen.

Die Rebellion gelang: VAIA fiel ins Koma, die Leuchter starben, die Eltanen, Anbarthi, Jaffami und viele weitere wurden ausgerottet und die Inquisition der Vernunft übernahm die politische Kontrolle über Tradom. Schon wenige Tage später schleuste ein Geheimkommando der Genetiker von Kaaf einen Retrovirus in den Genpool der Tonkihn, der sie langfristig unfruchtbar machen würde. Sie wollten eines Tages die Tonkihn beerben und selbst die Macht übernehmen.

So kam es dann auch. Die Tonkihn starben irgendwann einfach aus. Als die Genetiker von Kaaf aus der Festung der Inquisition die Nachricht bekamen, das letzte Mitglied der Inquisition sei tot, machten sich der Progenetiker und seine 101 Superbgenetiker sofort dorthin auf den Weg, um die Macht für sich und ihr Volk zu beanspruchen.

Sie kamen zu spät. Die Mitglieder der Inquisition waren kaum gestorben, als sich schon ihre acht Berater zu Herrschern aufgeschwungen hatten. Die führenden Köpfe der Genetiker von Kaaf überlebten diese Nacht der langen Messer nicht.

Quelle

PR 2170