Der Weg nach Achantur

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 109)
Neo109.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Die Methans
Titel: Der Weg nach Achantur
Autor: Rainer Schorm
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 20. November 2015
Handlungszeitraum: 31. März – 29. Mai 2049
Handlungsort: Sapir, Geesen, LEPARD, THORAGESH, CREST, BOOTY
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Heinrich Bauer Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Der Überraschungsangriff der THORAGESH auf die LEPARD endet für viele Besatzungsmitglieder der LEPARD tödlich. Nur knapp die Hälfte der Besatzung entkommt. Sid González gelingt es, sein Bewusstsein gegen das eines Offiziers der THORAGESH zu tauschen. Er erfährt, dass Agaior Thoton mit Thomas Rhodan nach Hamtar Rhag Nar Rhug fliegen will. Sid kommt in einem letzten Gefecht ums Leben und die THORAGESH verschwindet. Mit der Space-Disk OLD MEN folgen die Überlebenden dem Entführer.

Die CREST wird im Trapezasystem von vier Ringraumern der P'Kong überrumpelt und muss kampflos übergeben werden. Die Besatzung wird zum Allianz-Stützpunkt nach Sapir gebracht und dort interniert, verhört und gefoltert. Kriegs-Assertor Kang lässt sich auf einen Deal mit Perry Rhodan ein, dass die CREST als Raumschiff liduurischer Bauart größere Chancen hat, den verschwundenen Planeten Achantur aufzuspüren. Die Untersuchungen im Trapezasystem ergeben, dass der Taalstaub an einer Stelle vibriert. Ephraim Oxley vermutet ein fünfdimensionales Feld, das er Anti-Temporäres Gezeitenfeld nennt. Dies versetzt Kang in helle Aufregung, denn dies ist eines der geheimsten Forschungsprojekte der Allianz. Bevor man mehr erfährt, wird die CREST angegriffen.

Handlung

24.. April 2049: Die CREST befindet sich auf einer Schleichfahrt durch den Mikrosternhaufen Hamtar Rhag Nar Rhug. Der Sternhaufen besitzt einen Durchmesser von etwas 20 Lichtjahren, von den 60 Sonnen haben nur 38 Planeten, nur sechs haben mehr als zwei Planeten, diese sechs Sonnen haben mindestens einen Gasriesen in der Art des Jupiters im System, und alle Gasriesen haben einen Wirbelsturm in der Art des Roten Flecks. Eine Station hat man dort aber nicht gefunden, unter Umständen hat es früher Stationen gegegen, die Opfer des Taalstaubes wurden. Am interessantesten ist das Trapeza-System, das man wieder anfliegt. Im System von Trapeza-Alpha ist in der habitablen Zone der Planet Sede, wo im System von Trapeza-Beta eine Lücke ist. Und dann entdeckt man auf Sede auf einem Plateau des einzigen Gebirgszuges des Planeten auf einem Plateau eine Stadt aus Stein, und das Leyden-Team fliegt mit der BOOTY los, um die Steinstadt zu untersuchen.

Man landet in der Nähe der Stadt, und dann stellt man fest, dass die Stadt mit H-Blöcken erbaut wurde, Steinen in H-Form, die exakt ineinanderpassen und die auf der Erde in der bolivianischen Ruinenstadt Puma Punktu Verwendung fanden. Wie man diese Steine mit den damaligen Mitteln erzeugen konnte, ist bei der Stadt Puma Punktu ein Rätsel. Eric schlägt als Namen Pietra vor, für Steinerne Stadt.

Die ersten Erkenntnisse, die man bei der Untersuchung der Stadt gewonnen hat, werden an die CREST gemeldet. Dort hat die Ortung festgestellt, dass es im gesamten Sternhaufen keine Transitionen gibt, nur einmal hat man eine Passage von vier Schiffen geortet. Dann taufchen vier ringförmige, golden schimmernde Schiffe im System auf und kreisen die CREST ein. Zunächst errichtet man auf der CREST nur einen Prallschirm, die vier Schiffe schießen Geschosse ab, die den Prallschirm durchdringen und sich an die Wand des Schiffes heften. Dann meldet sich Kang, der Kriegs-Assertor der P'Kong: Die am Schiff anhaftenden Geschosse sind Diffraktalbomben, die auf Korpuskularwellen reagieren, also bei jedem Versuch, das Schiff zu bewegen, ausgelöst werden und dann eine ultramassive Desintegrationswelle auslösen, die das Schiff zerstören würde. Und wenn das Schiff nicht binnen fünf Zentitontas übergeben wird, löst Kang sie per Funk aus. Perry glaubt die Drohung, und erklärt die Übergbabe. Dann weist er Gucky und Tani Hanafe an, sich zu verstecken, die Kommunikation mit den P'Kong hat er auch an die BOOTY durchgestellt. Die P'Kong kommen an Bord, sie sind 1,60 m groß, haben ein kurzes Fell, scharfe Zähne und eine vorgezogene Nasenpartie. Als Kang in die Zentrale kommt und diese mit einer Duftmarkierung seines Hinterteiles versieht, wird klar, dass die P'Kong vor allem olfaktorisch wahrenehmen und ein ausgeprägtes Revierverhalten zeigen. Kang lässt seine Leute überall im Schiff Sprengminen anbringen, und erklärt dann, dass die CREST seinem Kurs folgen müsse, oder das Schiff würde gesprengt werden. Dann geht er mit dem Großteil seiner Mannschaft wieder von Bord, weil er verhindern will, dass die Menschen ihrerseits zu viele P'Kong als Geiseln nehmen können. Als die CREST in die erste Transition geht, folgt die BOOTY, die immer ziemlich zeitgleich die Transitionen der CREST nachvollzieht.

Rhodan und Deringhouse ist klar, dass die P'Kong zur Allianz gehören, schon die ringförmigen Schiffe deuten darauf hin. Kang hat angekündigt, dass sie zu einem Stützpunkt fliegen, wo sie die Ankunft des Harrators erwarten, der Kang vorgesetzt ist. Während des Fluges wird die Besatzung, sobald die P'Kong etwas als Widerstand interpretieren oder wenn sie nicht schnell genug reagieren, mit Drillern, die Projektile verschießen, diszipliniert. De CREST springt im Zick-Zack durch den Sternhaufen und trifft am Ende bei einem Blauen Riesen ein, der Riesensonne Sapira. Man muss auf dem Landefeld eines Lagers landen, dann wird die Mannschaft in ein Barackenlager verlegt. Alle leiden unter der Hitze, der Enge der Baracken, und immer wieder werden Leute zu Verhören verschleppt. So geht das circa drei Wochen lang, bis zum 13. Mai. An dem Tag wird Rhodan zum Verhör geschleppt. Doch diesmal versucht man es nicht mit Wahrheitsdrogen, Kang tritt ihm jovial gegenüber. Er will unbedingt wissen, wo die Welt Achantur ist, war bei den bisherigen Befragungen aber nicht sehr erfolgreich. Perry spricht ihn auf die Allianz an, zu der auch die Maahks gehören. Kang äußert sich verächtlich über die Maahks. Als Perry die Goldenen erwähnt, reagiert Kang angespannt, er scheint sie zu kennen. Auch die Farbe und Form der Rings-Schiffe der P'Kong weisen darauf hin, dass sie Kontakt hatten. Und weil Rhodan weiß, dass sich die Hierarchie der P'Kong nach dem Geruch richtet, fragt er, wonach ein Goldener eigentlich riecht, wenn sich Kang ihnen derart unterordnet.

Drei Tage später verwirklichen sie einen Plan: Rhodan lässt sich zu Kang bringen. Inzwischen macht die Mannschaft der CREST einen Ausbruchsversuch. Gucky, von dem die P'Kong noch immer nichts wissen, fällt telekinetisch einen Baum, sodass er über den Zaun des Lagers fällt, dann klettern die Gefangenen über den Stamm. Kang will schon eine Gegenaktion befehlen, doch Rhodan meint, das würde unter der Mannschaft der CREST ein Blutbad anrichten und Kang würde seune Leute noch benötigen. Nur Perrys Mannschaft kann die CREST fliegen, und die wird Kang benötigen, wenn er wirklich Achantur erreichen will. Die CREST ist ein Liduuri-Schiff, nur mit einem solchen kann man nach Achantur vorstoßen. Und Achantur dürfte sich in der Lücke der Planetenbahnen im Trapez-Beta-System verbergen. Kang sagt Perry die Freilassung der CREST samt Mannschaft zu, wenn sie Achantur finden, dann fordert Perry über Lautsprecher die Ausbrecher zur Rückkehr ins Lager auf, und kurz darauf ist die CREST mit einer Mannschaft aus P'Kong und Terranern auf dem Weg nach Trapeza-Beta. Die Diffraktalbomben hat Kang entfernen lassen, auch den Großteil der Haftminen, nur an fünf neuralgischen Stellen sind solche noch angebracht. Er will nicht seine eigene Mannschaft gefährden.

Am 11. Mai wird die LEPARD auf dem Raumhafen von Geesen von der THORAGESH aus dem Orbit beschossen. Niemand hat damit gerechnet, kein Schutzschirm ist errichtet, schon nach den ersten Schüssen ist der Schwere Kreuzer ein Wrack. Thora und ihre Gefährten können mit der Space-Disk OLD MEN und einer zweiten Disk mit den Überlebenden das Raumschiff verlassen, auch einige Fluchtkapseln können das Raumschiff verlassen und landen am Landefeld, doch fast die Hälfte der Mannschaft hat es nicht geschafft. Auch Sue Mirafiore und Sid Gonzalez sind unter den Vermissten.

Sue und Sid kämpfen sich in die Außenbereiche des Raumschiffes durch, finden dort Schutzanzüge und können mit ihnen das Raumschiff verlassen. In einer Ladehalle für Stückgut können sie sich verstecken und beobachten, wie die THORAGESH landet. Sid beobachtet einen Arkoniden, der Befehle gibt, lässt sich von Sue Fesseln anlegen und wechselt in dessen Bewusstsein. Es ist Echnast ter Calon, der zweite Offizier der THORAGESH. Kurz darauf ist Sid an Bord eines Gleiters, der zur THORAGESH zurückkehrt, Sid hat keine Ahnung, was eigentlich die Pflichten von ter Calon sind, und knallt daher absichtlich beim Aussteigen mit dem Kopf gegen den Türrahmen des Gleiters, um eine Gehirnerschütterung und Verwirrung vortäuschen zu können. Er kann sich in der Zentrale an das Pult von ter Calon setzen, die nächsten Ziele der THORAGESH aufrufen und an ein Terminal der Krankenstation schicken. Dann befiehlt ihm, wie erwartet, der Erste Offizier, dem seine Desorientierung aufgefallen ist, sich auf die Medostation zu begeben. Der Mediziner dort scannt ihn, meint dann, er müsse ihn alleine lassen und gebe ihm ein Beruhigungsmittel, Sid muss dann gegen die Schläfrigkeit ankämpfen und sich voll konzentrieren, ruft die nächsten Flugziele auf und memoriert deren Koordinaten. Dann kommt schon Agaior Thoton, der ihm eine Waffe unter die Nase hält und meint, er sei ein Doppelgänger. Sid zieht sich schnellstmöglich zurück.

Sue Mirafiore wird von einem Tritt von ter Calon überrascht, der alles tut, um sich aus seinen Fesseln freizuwinden. Zugleich nähert sich der Zöllner, ein raupenartiges Lebewesen, von dem zwei Lagerarbeiter erwähnt haben, dass sie ihm lieber nicht begegnen. Es kommt näher, dann kommt endlich Sid zurück, sie kann ihn befreien, der Zöllner bleibt auf Distanz, schaut lediglich Sid an, und der gibt die aufgefundenen Koordinaten in Sues Anzugspositronik ein. Thora musst sich inzwischen mit der FÜGE herumschlagen, die den Space-Disks eine Landung untersagte, weil das zu einer weiteren Eskalation führen könnte. Inzwischen versuchen Leute von der THORAGESCH, nachdem man draufgekommen ist, wer wirklich dort spioniert hat, Sue und Sid einzukreisen. Thora stößt mit der zweiten Space-Disk mitten ins Geschehen, mit einem Traktorstrahl werden Sue und Sid an Bord geholt, doch ein letzter Thermostrahl trifft Sid. Als Sue die Daten übergeben hat, eilt sie auf die Medostation. Eric Manoli beugt sich gerade über den Körper von Sid, meint, dass Sue das nicht hätte sehen sollen. Der Großteil des Körpers von Sid ist verbrannt, und dann sieht sie am EKG die Flatline.

Die BOOTY hatte die CREST verloren. Also konnte Cel Rainbow nach Sede zurückkehren, und errichtet für Eric Leyden und sein Team ein Lager mit Vorräten für vier Wochen. Dann legt er sich auf die Lauer. Als die CREST im System ankommt, misst Oxley ein fünfdimensionales Feld an, an der Stelle, an der im System von Trapeza-Beta der Planet sein sollte. Das Feld wirkt auf den Taalstaub wie ein Negativ. Als Kang sich das von Perry erklären lassen will, spricht dieser von einem ATG, einem Antitemporalen Gezeitenfeld. Kang wird daraufhin wild, meint, das sei die geheimste Forschung der Allianz. In diesem Augenblick greift die BOOTY an. ...