Eine Sonne entartet

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1. Tyll Leyden-Abenteuer

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 241)
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© Heinrich Bauer Verlag KG
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© Zaubermond Verlag

Titel: Eine Sonne entartet
Untertitel: Menschen im Schauer tödlicher Strahlen – ein System wird zur Todesfalle
Autor: W. K. Giesa
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Arndt Drechsler (Zaubermond-Ausgabe)
Erstmals erschienen: April 1983
Handlungszeitraum: 2331
Handlungsort: Asoyths Stern
Bezug: PR 164
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 27,
Zaubermond Planeten­roman 71/72 (Printausgabe und E-Book)

Handlung

Um das Jahr 2331 wird beim Abwracken einer Space-Jet eine Mappe mit Unterlagen gefunden, die der Wissen­schaftler Tyll Leyden im Jahr 2327 vergessen hat. Es handelt sich um Fotografien, die er seinerzeit im Planetarium der Oldtimer auf dem Mond Impos gemacht hatte. Als Leyden die Fotos vorliegen, ist seine Neugierde geweckt. Ihm fällt eine Aufnahme auf, auf der ein Stern in schwarzer Farbe dargestellt ist. Versuche einer astronomischen Analyse einschließlich sechsdimensionaler Strahlungskomponenten bringen kein Ergebnis, aber Leyden kann einen führenden Astrophysiker überzeugen, ihm ein Explorerschiff zu organisieren. Allgemein ist Leyden immer noch der Schrecken seiner Vorgesetzten, der insbesondere Wert darauf legt, seine Frühstückspause zu bekommen.

Durch einen Formfehler beim Antrag wird Reginald Bull auf die Anforderung der EX-2115 unter Oberst Thomas Herzog aufmerksam. Er erinnert sich an Leyden und möchte diesen sprechen. Leyden berichtet von den Fotos aus dem Oldtimer-Observatorium und von der schwarzen Sonne. Daraufhin will Bull an der Expedition selbst teilnehmen. Da der fragliche Stern sich nahe am Einflussgebiet der Akonen befindet, hält man es für möglich, dass die Akonen versuchen, Sterne zu manipulieren, ein weiterer Grund für die Expedition. Der akonische Botschafter erklärt aber auf Nachfrage, Drorah habe in dem entsprechenden Sektor keine Kolonien oder Interessen. Die EX-2115 startet.

Gemeinsam mit dem Astronomen Gus Orff setzt Leyden die Theorie Toge Faltons ein, um zu Aussagen über den verdächtigen Stern zu kommen. Zunächst sind sie nicht erfolgreich und Leyden entwickelt die Theorie weiter, damit sie auch siebendimensionale Komponenten behandeln kann. Das Ergebnis ist, dass der Stern, obwohl er einen Planeten in der Lebenszone hat, dort kein Leben tragen kann, oder genau genommen nur »negatives Leben«.

Währenddessen ist in dem Sonnensystem, das von seinen Bewohnern Asoyths Stern genannt wird, eine Expedition mit dem Raumschiff TRIAN-zhan zur Sonne aufgebrochen, da heftige Strahlungsausbrüche die Bewohner in Unruhe versetzen. Kommandantin ist Tira von Asoyth, Tochter eines führenden Rates. Die Siedler sind Akonen-Nachkommen, die jedoch sämtliches Wissen um Überlichtantriebe oder Hyperfunk verloren und auch keinen Kontakt zum Blauen System mehr haben. Der einstmals eingerichtete Großtransmitter ist schon lange außer Funktion. Während der Expedition kommt der Verdacht auf, dass Fremde die Sonne manipulieren.

Als die EX-2115 sich dem System nähert, sind die dort lebenden Akonen sehr misstrauisch. Durch ein Versehen kollidieren die beiden Schiffe, und die Trian-zhan wird stark beschädigt, eröffnet aber dennoch das Feuer auf den Explorer. Die Schutzschirme der EX-2115 halten, und das Schiff zieht sich zurück. Zwei Schlachtschiffe der STARDUST-Klasse, die Bull als Reserve hinzugezogen hatte, kommen aus dem Linearraum und bieten zusätzlichen Schutz.

Weitere Forschungsarbeiten und Messungen der EX-2115 in Sonnennähe zeigen, dass die Zyargoff-Komponente der Sonnenstrahlung sich verändert hat. Sie scheint als Trägerwelle für eine nicht messbare Strahlung zu dienen. Deren Intensität erhöht sich rapide. Leyden ist extrem besorgt.

Da starten zahlreiche Raumschiffe der Akonen. Sie greifen die terranischen Einheiten an. Die Terraner wundern sich, dass diese Akonen keine Lineartriebwerke besitzen, müssen sich aber verteidigen. Durch einen Überraschungsangriff wird das Schlachtschiff JUSTIN schwer beschädigt. Die EX-2115 und die URRAN erzwingen daraufhin mit Transformkanonen den Rückzug der Akonen, sind aber bemüht, deren Schiffe nicht zu zerstören, sondern nur abzuwehren. Die wracke JUSTIN fliegt in Richtung Sonne, um sich zu schützen. Alle Versuche, friedlichen Kontakt herzustellen, scheitern, da die Akonen den Terranern vorwerfen, sie würden die Sonne manipulieren.

Eine empfindliche Zellkultur an Bord der EX-2115 stirbt. Dies ist für Leyden der Beweis für die Gefährlichkeit der Sonne. Er fordert Bull auf, sofort die JUSTIN zur Flucht aus der Sonnenumgebung zu bewegen, aber eine Erhöhung der Sonnenstrahlung stört jede Funkverbindung. Bull und Leyden nehmen eine Space-Jet und überbringen die Warnung persönlich.

Die wracke Trian-zhan, deren Besatzung eine eigenartige Kälte spürt und sich dem Tod nahe fühlt, hat inzwischen den Wikipedia-logo.pngOrbit des Planeten erreicht und droht abzustürzen. Herzog setzt die EX-2115 ein, um das Schiff mit Traktorstrahlen zu retten, wird aber dabei durch die Akonenflotte selbst zur Landung gezwungen. Harte Verhandlungen beginnen. Der Kommandant der URRAN droht, Verstärkung zu rufen und den Planeten zu bombardieren.

Bull und Leyden brechen mit ihrer Space-Jet zur Oberfläche durch und schaffen es, an Bord der Trian-zhan zu gelangen. Sie finden nur noch Leichen vor, die gesamte Besatzung ist der Sonnenstrahlung zum Opfer gefallen. Kurz darauf werden sie von Akonen überrascht und paralysiert. Diese versuchen, sie als Geiseln einzusetzen, um die Kapitulation der Terraner zu erzwingen. Die Fronten verhärten sich immer weiter, während die Gefahr von der Sonne steigt.

Leyden fordert ein Frühstück. Durch dieses Ablenkungsmanöver kann er die Wachen überwältigen und sich und Bull befreien. Beide bewaffnen sich und dringen in die Ratskammer ein, in der gerade der Rat tagt. Im letzten Augenblick gelingt es Leyden, Frieden zwischen den Parteien herzustellen, aber die Erkenntnis, dass die Asoyther keine Transmitter besitzen, ist ein Schock, denn wie sollen Millionen schnell evakuiert werden?

Inzwischen wird die JUSTIN, die nicht mehr auf Funksprüche antwortet, angeflogen. Ihre gesamte Besatzung ist tot. Leyden handelt eigenmächtig, indem er Drorah kontaktiert. Wenig später landen Einheiten der Akonen und retten die Asoyther mit einem Transmitter. Die Evakuierung gelingt, und sie bedanken sich bei Leyden. Die Terraner sollen aber schnellstens das System verlassen.

Einige Zeit später hat sich die Sonne wieder normalisiert, und die Bevölkerung darf zurückkehren. Leyden hat außerdem erkannt, dass die »Entartung« durch die Schockwelle verursacht wurde, die Lemy Dangers Schuss auf einen Zellaktivator auf dem Planeten Eysal auslöste. Leyden soll einen Orden bekommen, da er die Akonen alarmierte, lehnt dies aber empört ab.

Personenregister

Tyll Leyden Der geniale Wissenschaftler legt immer noch Wert auf seine Frühstückspause.
Reginald Bull Staatsmarschall und Chef der Explorerflotte
Oberst Thomas Herzog Kommandant der EX-2115
Gus Orff Chefastronom der EX-2115
Toge Falton Begründer der Faltonschen Theorie
Tira von Asoyth Kommandantin einer Sonnenexpedition