Sprungsteine der Zeit

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 116)
Neo116.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Die Posbis
Titel: Sprungsteine der Zeit
Autor: Michael H. Buchholz
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 26. Februar 2016
Handlungszeitraum:    ... todo ...
Handlungsort:    ... todo ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Heinrich Bauer Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Atlan und Tuire Sitareh werden auf der LI-KONNOSLON gefangen gehalten. Atlan verfällt immer mehr, weil ihm die Submatriarchin Empona den Zellaktivator abgenommen hat, sein Verfall kann nur mit Tuir Sitarehs Pulsschwinger etwas gebremst werden. Er erzählt, wie er, später zusammen mit der Imperiatrice Theta, einer Verschwörung auf Arkon auf die Spur gekommen ist, Alan Tantor, die während der Methankriege die eingentliche Ursache für die drohende Niederlage des Imperiums war und auch jetzt wieder aktiv ist. Nach wie vor wird die LI-KONNOSLON vom Bakmaatu Iri-Iachu und seinem Fragmentraumer UART-14-3000 bedroht, dessen Ultimatum bereits abläuft, danach will er das falsche Leben an Bord der LI-KONNOSLON vernichten. Plötzlich taucht Atju mit einem Verband der Maacheru, der aus drei Fragmentraumern besteht, auf. Eric Leyden kann sowohl Iri-Iachu als auch Atju davon überzeugen, dass er einen Fehler in den Prüfroutinen der Posbis entdeckt hat, der auch die Ursache ihrer Meinungsverschiedenheiten ist. Vierzehn Tage später, am 21. und 22. Juni 2049, ist die CREST in Begleitung von 32 Fragmentraumern der Maacheru unterwegs zum Standort der NEMEJE, des Fragmentraumers, mit dem die Posbis seinerzeit von Tiamur entkommen sind und der eine Bujun, die Planetenvernichtungswaffe der Liduuri an Bord hat. Atju will dort die Nabedu, eine weitere Gruppe von Posbi-Rebellen, die die Liduuri vernichten wollen und die in der NEMEJE in Stasis eingelagert sind, als Verbündete gegen Anich gewinnen. Doch als er deren Anführer Aashar reaktiviert, deaktiviert dieser die Energie des an Bord der NEMEJE gewechselten Landekommandos und übernimmt das Kommando über die Fragmentraumer. Und gegenüber Rhodan kündigt er an, dass die CREST die Bujun an Bord nehmen wird und sie ins Solsystem zurückkehren werden.

Handlung

2. Juni 2049: Tuire Sitareh befindet sich mit dem immer mehr verfallenden Kunli, dem man vor zwei Tagen den Zellaktivator abgenommen hat, in einem Verlies an Bord der LI-KONNOSLON. Das Ultimatum der Bakmaatu, bis sie die LI-KONNOSLON vernichten wollen, läuft in fünfeinhalb Stunden ab, die 62 Stunden, bis es mit Kunli endgültig zu Ende geht, laufen zwei Stunden später. Tuire Sitareh hat Kunli nun schon vor fünf Stunden seinen Pulsschwinger geborgt, um dessen Verfall zu bremsen, hält es aber nicht länger aus und nimmt ihn wieder an sich. Kunli beginnt zu erzählen:

8001 v. Chr.: Das 132. Einsatzgeschwader mit der TOSOMA als Flaggschiff trifft am Handelsknoten Teemenkreuzung ein, der zwischen Kira Ariela und Arkon liegt. Das System der Sonne Teemen besteht aus der arkonähnlichen Handelswelt Teemen I und dem Gasriesen Teemen II. Vor vier Wochen haben 17 große 400-Meter-Walzen der Maahks angegriffen, die von 23 kleineren Einheiten begleitet wurden, und liefern den Verteidigern seither ein Versteckspiel. Der Kristallprinz soll nun den Verbleib dieser Schiffe klären und das Problem beseitigen. Bei der Erkundung der zwölf Monde von Teemen II geraten einige Schiffe des 132. Einsatzgeschwaders in einen Hinterhalt. Auf Anraten seines Mentors Tarts von Telomar verzichtet Atlan darauf, den Angreifern sofort nachzusetzen, da das den Verband in eine weitere Falle gelockt hätte. Etwas später können sie die Methans dann im Asteroidengürtel des Systems stellen. Bei dieser vorläufig letzten Schlacht im System ortet man auf der TOSOMA ein arkonidisches Schiff, von dem man einen Funkspruch auffängt, in dem es um Alor Tantor - rettende Befreiung - Phase eins und zwei geht, und dann auch die Antwort der Maahks an einen Maghan'athor, einen erhabenen Prinzen. Atlan verfasst einen Bericht und sendet ihn nach Arkon. Die hohen Verluste in der Schlacht erregen aber das Missfallen seines Vaters und er wird zu einem weiteren Einsatz weitab der Front, in einem System namens Larsaf geschickt.

Juli 1864: Atlan ist in seiner Identität als Alan Arcmond, Esquire im amerikanischen Bürgerkrieg als Berater von Abraham Lincoln tätig, als ihn ein Funkspruch von Rico erreicht: Die Instrumente der Tiefseekuppel haben einen Wiedereintritt auf Bahnhöhe des Jupiters geortet. Die Fremden sind in der Nähe von Vicksburg gelandet. Arcmond täuscht eine plötzliche Erkrankung vor, taucht unter und begibt sich nach Vicksburg, wo er in den Wirren nach der Schlacht ankommt. General Wikipedia-logo.pngUlysses S. Grant ist bereits weitergezogen, der zurückgelassene Befehlshaber Peter Joseph Osterhaus ist Arcmond zu Dank verpflichtet und stellt ihm einen Pass aus, dass er sich frei bewegen kann. In der Nähe der kleinen Siedlung Redwood stößt Atlan auf ein Wäldchen mit einem Durchmesser von 30 Metern, das ein getarntes Beiboot ist. Bei einer Höhle in der Nähe stößt er auf Mehandor, die einen Transmitter aufgebaut haben, wie jenen, den Kerlon da Hozarius vor 10.000 Jahren zur Erde gebracht hat, der jetzt in der Tiefseekuppel steht. Das Beiboot wäre für Atlan eine Möglichkeit, heimzukehren. Dann kommt aus dem Transmitter eine enorm schöne Frau, die den Begriff Alor Tantor verwendet. Plötzlich kommt aus der Höhle ein Wikipedia-logo.pngPteranodon, der die Mehandor und die Frau angreift. Atlan versucht, einzugreifen, nimmt dann aber die Verfolgung des Pteranodons auf, weil er befürchtet, dass es Urzeitviren verbreiten könnte. Als der Flugsaurier von Unionstruppen abgeschossen wird, sorgt Arcmond dafür, dass er verbrannt wird, um diese Gefahr zu bannen. Danach sind die Fremden verschwunden.

2039, Arkon: Atlan erwacht neben Theta, der Imperatrice. Seit zwei Jahren lieben sie einander, aber die erste Faszination ist verschwunden und Atlan befürchtet, dass es, wenn er weiter bei ihr bleibt, in gegenseitiger Abneigung endet. So verabschiedet er sich. Doch bevor er endgültig von Arkon aufbricht, will er einem alten Rätsel nachgehen und forscht im Zentralarchiv des Imperiums nach dem Begriff Alan Tantor. Zunächst wird ihm der Zugriff verweigert, doch nach einer Rückfrage erteilt ihm Theta, die Begam, die Autorisation, und Atlan bekommt Zugriff auf Daten zu einer gigantischen Verschwörung akonidischer Adeliger in der Zeit der Methankriege, die das Ziel hatte, das alte Arkon zu vernichten und aus den Trümmern gestärkt wiedererstehen zu lassen. Der Anführer war Maghan'athor Ewesor on Thosdares, erst im letzten Moment konnte die Verschwörung von der Turacel aufgedeckt werden, der Khasurn Thosdares verlor seinen Rang, wurde zu Essoyas degradiert, nahm den Namen Thoton an, und erst nach einigem Nachforschen findet Atlan heraus, dass in der Gegenwart ein gewisser Agaior Thoton es als Handelsherr der Organisation Kanth-Yrrh wieder zu Wohlstand und Einfluss gebracht hat.

2045, Erde: Nach dreimonatigem Flug materialisiert das 850-Meter-Schlachtschiff SHE'ZARA, Sternstaub, das als Würdigung des ersten Fluges der STARDUST so genannt wurde, mit Atlan als Gos'Rabin, Kristallkonsul an Bord im Solsystem und wird von der BEIJING, der BAIKONUR und der TERRANIA zur Erde eskortiert. Im Begrüßungskomitee sind Perry Rhodan in der weinroten Uniform des Protektors, seine Frau Thora, deren vierjähriger Sohn Thomas, Reginald Bull, der greise Administrator der TU, Homer G. Adams, und Lesly Pounder. Atlan hat Geschenke mitgebracht, die die Untaten des Reekha Chetzkel acht Jahre zuvor vergessen machen sollen, vor allem Baupläne für ein Netz von Transitionsdämpfern, Satelliten, die das Materialisieren von Raumschiffen unmittelbar über einem Planeten unmöglich machen sollen. Als verspätetes Hochzeitsgeschenk für Thora und Rhodan hat er Samen des arkonidischen Lebensbaumes Notan'fama mitgebracht, dessen Früchte von den Liebenden gemeinsam gegessen werden sollen. Und bei einer geheimen Besprechung während eines Fluges zum Mond eröffnet er Rhodan und den anderen, dass der Beinahe-Untergang des arkonidischen Imperiums vor 10000 Jahren nicht von den Methans, sondern von den Arkoniden selbst verursacht wurde. Er erzählt über die Erkenntnisse über Alor Tantor, und dass es Hinweise gibt, dass diese Verschwörung von außen gesteuert wurde, wahrscheinlich von der Allianz. Nun will er, dass die Terraner in den Werften von Vulkan eine 200-Meter-Walze der Maahks nachbauen, als Spionageraumer mit Tarnanzügen, die sie als Maahks auftreten lassen können, deshalb im Solsystem, damit der Plan geheim bleibt. Adams schlägt als Namen des Schiffes MAYA vor, in Sanskrit Täuschung. Zwei Wochen später, beim Abschied, bittet Thomas Atlan, nach Crest zu suchen, seinem Opacra, der zwei Monate vor Atlans Ankunft verschwunden ist.

Drei Monate später ist Atlan wieder auf Arkon, und Theta hat beunruhigende Nachrichten: Immer wieder kommt es in der Flotte zu unerklärlichen Fehlleistungen, kleinen Fehlern, die sich aufschaukeln, und an denen am Ende keiner schuld ist. Alor Tantor ist wieder aktiv geworden, und es könnte sein, dass wieder eine Invasion bevorsteht, und dass sich die Methans wieder auf einen Angriff vorbereiten. Und nachdem vor 10.000 Jahren die Turacel die Verschwörung aufgedeckt hat, ist diesmal der Geheimdienst sicher ebenso unterwandert. Atlan rät zu Faehrl Garabo, die Kunst des Siegens: Der Gegner soll glauben, dass seine Pläne aufgehen, zugleich wollen sie aber unterlaufen werden. Sie wollen die Verschwörer gewähren lassen, als seien sie nicht entdeckt, und stattdessen wollen sie eine Gegenorganisation aufbauen.

April 2049: Atlan erinnert sich an das Versprechen, das er Thomas gegeben hat. Er forscht nach, welche Freunde aus der Jugend von Crest noch am Leben sind, und stößt auf den 220 Jahre alten Perenar da Thilen. Dieser hat die Besessenheit von Crest, die Welt des ewigen Lebens zu finden, mitbekommen. Auf der Jagd nach Schmugglern stießen Crest und er auf den Mehandor Panafirem, der einer alten Legende, dem Zakhinlon, dem „Bruch der Zeit“, nachgespürt hatte, von Negierungsfeldern und Chronofrakturen berichtet und behauptet hat, er hätte auf dem Planeten Chons den Hort des ewigen Lebens gefunden. Perenar forschte dann nach, und stieß auf Berichte über eine Bombe der Zeit, Zhy-Vothantar, das hätte Crest sicher interessiert. Perenar hat die Koordinaten von Chons nie gefunden, die Spur verlor sich im Zarasystem. Doch er hat dort eine Münze gefunden, die er Atlan gibt. Und der hat ein Schiff für die Suche bereitstehen, die TAUGON, die er Atlan anvertraut. Vielleicht hängt Arkons Schicksal davon ab, dass sie Chons finden.

Das Zarasystem besteht aus drei Sonnen, die ein gleichseitiges Dreieck bilden, am Rand von Thantur-Lok, der Brücke zur Öden Insel genau entgegengesetzt. Auf Zarakhgoth, Dunkelheit, der einzigen Welt der drei Sonnen, die in Staubmassen gehüllt und lebensfeindlich ist, fliegt Atlan die Steinerne Stadt an, eine Anlage hoch in einem Gebirge, über deren ursprüngliche Bewohner Historiker schon seit Äonen rätseln. Als Atlan den Gebäudekomplex durchforscht, stößt er auf einen steinernen Götzen, an dessen Stirn sich eine Vertiefung befindet, in die die Münze bzw. steinerne Scheibe genau hineinpasst. Als sie einmal drinnen ist, kann Atlan sie nicht mehr herauslösen. Als er später in seine Leka-Disk steigt, ist diese ohne Energie, reagiert auf kein Kommando, wird von einer Hülle aus blauem Licht umgeben und ins Zentrum der drei Sonnen gezogen, ohne dass Atlan etwas tun kann. Die Hülle ändert die Farbe, wird grellweiß, Altan verliert das Bewusstsein. Als er wieder erwacht, schwebt er zwischen zwei Sonnen im Leerraum zwischen den Galaxien. Das zwischen den Sonnen fließende Plasma erinnert ihn an das Symbol für Unendlichkeit. Dann umtobt ihn wieder ein Feuerorkan, neuerlich verliert er das Bewusstsein, sieht im Traum Frauen mit roten Haaren, dann umgibt ihn Schwärze.

2. Juni 2049: Das Ultimatum, das der einzelne Fragmentraumer, die UART-14-3000, der LI-KONNOSLON gestellt hat, läuft. Nur vier Personen an Bord des Schlachtkreuzers der Leerraumfischer entsprechen der Definition der Bakmaatu für „wahres Leben“: Eric Leyden, Luan Perparim, Abha Prajapati und Belle McGraw, die alle aus dem Soltsystem kommen und daher den genetischen Code der Liduuri haben. Die über 3000 Mehandor sollen aber getötet werden. Und wenn Leyden und sein Team nicht bis Ablauf des Ultimatums auf den Fragmentraumer übergewechselt sind, werden auch sie mit der LI-KONNOSLON vernichtet. Dann tauchen plötzlich drei weitere Fragmentraumer auf, und während die Mehandor diese für eine Verstärkung der UART-14-3000 halten, erkennt Leyden, dass sie gegen dieses Schiff Stellung beziehen. Der Anführer der neuen Gruppe meldet sich, er heißt Atju, sie sind Maacheru und verfolgen andere Grundsätzlichkeiten als die Baakmatu, haben nicht den Drang, falsches Leben zu vernichten. Dann nimmt Leyden Kontakt zum Kommandanten der UART-14-3000 auf, der Iri-Iachu heißt. Er erklärt sowohl Iri-Iachu als auch Atju, dass ihm etwas aufgefallen ist. Jeder Posbi hat Eigenheiten, irgendwelche Gesten oder Ausdrücke, die er verwendet, oder andere Marotten. Zum Beispiel ruckelt auch die UART-14-3000, wenn sie in Halteposition sein sollte, im Raum. Zuerst leugnet Iri-Iachu das Ruckeln, das auf dem Schiff selbst nicht wahrgenommen wird, bis Leyden ihm Aufnahmen von der LI-KONNOSLON übermtittelt. Auch die Tatsache, dass die beiden Gruppen der Posbis, zu derart gegensätzlichen Auffassungen kommen können, dass sie sich sogar bekriegen, ist für Wesen, die angeblich der reinen Logik anhängen, unlogisch. Aufgrund der Vielfalt der Phänomene, die von den Prüfroutinen nicht entdeckt worden sind, äußert er den Verdacht, dass sich der Fehler in den Prüfroutinen selbst befinden müsste. Nach einigem Argumentieren kann er die beiden Posbi-Kommandanten überzeugen, dass es wichtig wäre, die Ursache zu finden, und nur er das machen kann.

Zunächst handelt sich Leyden aus, dass die beiden Gruppen im Falle eines Erfolges die LI-KONNOSLON ziehen lassen. Dann handelt er mit Empona, der Submatriarchin der LI-KONNOSLON, aus, dass sie im Falle eines Erfolges ihre Freiheit und ihr Eigentum zurückbekommen, ihnen Tuire Sitareh und der andere Gefangene übergeben werden und sie auch die Zeitbombe Zakhinlon übergeben bekommen. Das letztere gewährt die Submatriarchin nur extrem widerwillig. Und dann schaltet Iri-Iachu die Störfelder ab, und in diesem Augenblick muss die Submatriarchin feststellen, dass die beiden Gefangenen nicht mehr in ihrer Zelle sind. Und die beiden Kommandanten Atju und Iri-Iachu schicken zwei einfache Einheiten an Bord der LI-KONNOSLON, mit denen Leyden arbeiten kann. Die Einheit, die Iri-Iachu geschickt hat, nennen sie Chab, die von Atju geschickte Char. Doch Iri-Iachu hat auch klargemacht, dass das Ultimatum weiterläuft, die LI-KONNOSLON also vernichtet wird, wenn Leyden nicht innerhalb der gesetzten Frist Erfolg hat. Und von dieser ist zuletzt, als er die beiden Einheiten zu untersuchen beginnt, nur noch eine Stunde übrig.

Tuire Sitareh meldet sich aus einem Habitat und erreicht, dass ihn Empona, gedeckt von einem Schutztrupp, aufsucht. Sitareh kann Empona trotzdem überraschen und überwältigen, und nimmt ihr Atlans Zellaktivator ab. Er macht ihr klar, dass der Aktivator nur bei Atlan wirkt, und im Nachhinein wird Empona klar, dass es sehr gefährlich für sie und ihre ganze Sippe geworden wäre, wenn sie sich die Imperiatrice zur Feindin gemacht hätte, wenn sie also jemanden, der ihr nahesteht, beseitigt hätte.

21. und 22. Juni 2049: Die CREST, die Atju und Kaveri an Bord hat und von 32 Fragmentraumern begleitet wird, erreicht einen Sonnentransmitter, der aus drei Sonnen besteht und in altägyptisch/liduurisch den Eigennamen Biha, für »fliehen, kehrt machen, eilig verlassen« hat. Thomas schlägt die terranische Bezeichnung Greengate vor. Auf dem einzigen etwa plutogroßen Planeten ortet man ein Duplikat einer Steinern Stadte. Atju drängt darauf, die Refraktionspause erst nach dem Sprung durch den Transmitter zu machen. Sie kommen in einem Doppelsonnensystem heraus, und die Zielkoordinaten sind 371 Lichtjahre entfernt. Dort soll die NEMEJE in Stasis geparkt sein, sie ist das Ziel der Reise, Atju will dort die Bujun an sich bringen, eine Waffe, die Planeten zerstören kann und die er gegen Anich einsetzen will. Auf der NEMEJE sind auch die Nabedu eingelagert, die »Schlechten, Üblen, Bösen, Schädlichen, Zerstörerischen«. In der Sprache der Wikipedia-logo.pngLakota, des Stammes von Cel Rainbow hat man dafür auch ein eigenes Wort: Sitscha.

Schließlich erreicht die CREST die Koordinaten NEMEJE. Ein Einsatzkommando mit Perry Rhodan, Cel Rainbow, Tim Schablonski, Tani Hanafe, Atju und Kaveri geht an Bord. Der Raumer sieht zunächst wie ein normaler Liduuri-Raumer aus, doch als sie in die Zentrale kommen, ist dort alles anders: Sie ist völlig ausgeräumt, stattdessen sind zehn hufeisenförmige Technopulte mit Posbi-Gerätschaften aufgestellt, und in Nischen dahinter stehen zehn Bakmaatu in unterschiedlichsten Formen. Atju versucht den Anführer, Aashra, zu reaktivieren, und übermittelt enorm viele Daten. Es dauert länger, als es dauern sollte, doch dann erwacht Aashra. Und plötzlich fällt alle Energie des Landekommandos aus, nun spüren sie sogar das Gewicht der 40 Kilogramm wiegenden Raumanzüge, das sie niederdrückt. Atju und Kaveri sind erstarrt. Aashra hat aus den übermittelten Daten auch die englische Sprache erlernt. Er erklärt, er und seine Gefährten würden nach der Weisung handeln, die ihnen gegeben wurde und die Bujun, die Planeten zerstören kann, werde an Bord der CREST gebracht. Perry Rhodan solle sich freuen, er werde nun nach Hause gebracht. Die 32 begleitenden Fragmentraumer haben plötzlich die CREST eingeschlossen.

Anmerkung: Wie Leyden den Fehler in den Routinen der Posbis findet, was eigentlich der Fehler war und wie die Ereignisse auf der LI-KONNOSLON weitergehen, wird in PR Neo 118 geschildert.