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Kontoinhaber: PERRY RHODAN FAN ZENTRALEDeine Spenden helfen, die Perrypedia zu betreiben.Spur in den Abgrund
| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Perry Rhodan Neo (Band 383) | |
| Zyklus: | Artefakte | |
| Titel: | Spur in den Abgrund | |
| Autor: | Stefan Pannor | |
| Titelbildzeichner: | Dirk Schulz / Horst Gotta | |
| Erstmals erschienen: | Freitag, 22. Mai 2026 | |
| Handlungszeitraum: | ... todo ... | |
| Handlungsort: | ... todo ... | |
| Zusätzliche Formate: | E-Book, Hörbuch | |
| Leseprobe: | ||
| Hörprobe: | ||
Kurzzusammenfassung
Noch immer muss man ein echtes Artefakt auftreiben, das Dao-Lin-H'ay für die Rettung von Nathalie benötigt. Thora hat die Idee, es auf Lepso, wo alles erworben werden kann, zu versuchen. Getarnt als Teseja da Onur mit ihren Leibwächtern begibt sie sich zum Planeten, wo wegen angeblicher Artefakte, die alle Fälschungen sind, aber die tollsten Eigenschaften haben sollen, ein ziemliches Chaos herrscht. Sie kommen in Kontakt mit der Mehandor-Sippe der Turopaks, und können durch einen Trick von ihnen einen Kryotank erwerben, der eigentlich an Varek da Sharib verkauft werden sollte. In dem Kryotank finden sie dann Atlan. ...
Handlung
Juni 2480: Die Diebin Ssonja Arnon ist auf einem Markt auf Ebene Minus 31 von Orbana, der Hauptstadt Lepso, unterwegs. Die Minus-Ebenen von Orbana sind die im Untergrund, wo jene leben, die es nicht geschafft haben. Auf diesem Markt werden Artefakte verkauft. Ein Stand fällt auf, weil er darauf verzichtet, diese schreiend bunt anzubieten, sondern nur unscheinbar aussehende Artefakte anbietet. Und genau aus diesem Grund interessiert sich Teryak, der Anführer der Diebesgruppe, zu der auch Ssonja gehört, dafür. Ssonja will die Gelegenheit, als ein weiß gekleideter Oberweltler umständlich um ein Artefakt feilscht und der Händler abgelenkt ist, nutzen, um zuzuschlagen. Das ist ein Fehler, der Fremde schickt ihr seine drei Leibwächter hinterher, Ssonja bleibt nichts anderes übrig, als zum zentralen Schacht zu fliehen, in den sie hineinspringt. In diesem Schacht befindet sich kein Antigrav, man klettert über Leitern hoch und nieder, die Unterstadt hat mehr als 60 Ebenen, Ssonja stürzt daher dreißg Ebenen abwärts und das bringt sie um.
Teferon da Agmon ist bei der Polizei von Orbana und hat Dienst, als ein weißgekleideter Wichtiguer bei ihm vorspricht und eine Anzeige machen will, weil er in der Unterstadt bestohlen wurde. Teferon meint, er solle in den offiziellen Läden von Orbana einkaufen, und sich einen Schutzbrief besorgen, dann könne ihm so etwas nicht passieren. Dann löscht er die Aufzeichnung. Das war ein Fehler, denn der weiß Gekleidete war Joniji Nihithmin, der Ehegatte der Botschafterin von Siron, und hat seinerseits den Versuch, eine Anzeige zu erstatten, aufgezeichnet. Die Botschafterin verlangt, dass Teferon auf einen anderen Planeten strafversetzt wird. Dass er das Protokoll gelöscht hat, wird Teferon zusätzlich angelastet, das Einzige, was sein Vorgesetzter für ihn tun kann, ist, dass die Versetzung nicht auf einen anderen Planeten erfolgt, sondern zum einzigen Posten, den die Polizei in der Unterstadt auf Ebene zwölf unterhält. Die beiden einzigen Untergebenen dort sind die Zaliterin Ranija und der Nethor, der von der Kolonialwelt Zhums kommt. Teferon schwört im Geist Rache an dem, der an diesem Karrierebruch schuld ist.
August 2480: Ssonja ist wieder am Leben, hält sich in der Höhle von Teryak auf, der auch ihr Geliebter ist. Sie will endlich wieder aktiv werden. Wieder soll sie ein Artefakt stehlen, diesmal auf Ebene 25, die zivilisierter ist als Ebene 31. Sie kommt nicht einmal an den Stand heran, den sie bestehlen soll, weil sie vorher einer der drei Leibwächter von Nihithmin erkennt und festzuhalten versucht. Ssonja kann zwar entkommen, der Leibwächter verfolgt sie auch nicht, sucht aber danach Teferon auf und verrät ihm, dass die Diebin, die sie damals verfolgt haben, noch lebt.
Oktober 2480: Ssonja will sich nciht län ger verborgen halten, trennt sich von Teryak und will eigene Wege gehen. Die Unterstadt hat sich in der Zeit, als Ssonja untergetaucht war, verändert, nun dreht sich alles um Artefakte. Sie hat jetzt keinen festen Unterschlupf. Eines Tages wird sie von hinten gepackt, von Monster, einem kleinen Dieb aus ihrer ehemaligen Gruppe. Er warnt sie, dass Teryak seine Leute hinter ihr herschickt, weil sie zu viel weiß, und auch das Versteck der Gruppe kennt.
November 2480: Die Situation in der Unterstadt eskaliert durch den Artefakthandel immer mehr, Teferon musste am Heimweg schon zweimal Verbrecher erschießen, die ihn angegriffen haben. Jetzt ist er mit Ranija zur Ebene 18 unterwegs, wo er einen Todesfall untersuchen soll. Er kommt zu einem Streit dazu, bei dem wieder Nihithmin einen Jungen, diesmal Monster, des Diebstahlt beschuldigt. In den Streit sind weiters Teryak und der Mehandor Kassim Turopak verwickelt. Teferon erschießt Monster einfach, durchsucht ihn, findet nichts und meint danach, er sei unschuldig gewesen. Die Menge wird wütend, nennt ihn Kindermörder. Danach geht Rania nie mehr mit Teferon auf Patrouille, und ist immer unterwegs, wenn er sie braucht.
Dezember 2480: Thora ist nach ihrem Einsatz in der Kristallrepublik auf die TERRANIA II zurückgekehrt. Man berät, wo man ein echtes Artefakt auftreiben könnte, das man zur Rettung von Nathalie benötigt. Thora schlägt vor, sich nach Lepso zu begeben, wo man noch am ehesten Dinge bekommt, die auf offiziellen Märkten nicht zu kaufen sind. Mit einer Maxi-Space-Disk kann man gegen eine Gebühr - auf Lepso muss man alles bezahlen, ist aber auch alles käuflich - am Raumhafen von Orbana landen, Thora hat die Maske einer gewissen Taselja da Onur aus der weitverzweigten, aber unbedeutenden Familie da Onur, Rhodan und Bull begleiten sie als Leibwächter I und Leibwächter II ohne Namen, Gucky, den man nicht einfach maskieren kann, in einem Spiegelfeld, das ihn unsichtbar macht. Während Thora ihren Kontakt auf Lepso aufsuchen will, besucht Bull einen der offiziellen, oberirdischen Artefaktmärkte. Er ist in einem auffallenden, pyramidenförmigen Bauwerk untergebracht. Schnell wird klar, dass er dort nichts Seriöses finden kann. Er muss Eintritt bezahlen, ein Taschendieb haftet ihm ein sogenanntes Artefakt an, der Verkäufer behauptet dann, dass das Artefakt Bull erwählt habe und er es bezahlen müsse. Der Verkäufer meint, das sei durch seine Lizenz gedeckt und will die Sicherheitsleute rufen, erst als Gucky das Artefakt dem Verkäufer selbst telekinetisch anheftet, kann Bull weitergehen. Dann wird er von einem horizontalen Antigravfeld in ein Geschäft der Turopak-Sippe getragen. Das Antigravfeld hindert ihn auch, das Geschäft zu verlassen, wirft ihn immer wieder zurück, und Bull wird klar, dass er erst hinausgelassen wird, wenn er etwas gekauft hat. Dann rettet ihn Gucky per Teleportation.
Thora sucht in der Maske von Taselja da Onur ihren Kontaktmann auf, den Abenteuervermittler Mirjon. Schon an dessen Geschäftssitz sieht man, dass er ökonomisch sehr erfolgreich ist, doch seine Vermittlungstätigkeiten umfassen auch die Jagd auf Intelligenzwesen, Rollenspiele mit Sklaven etc. Als Thora als seine Firmenzentrale betritt, kommt ihr ein schwarzhaariger Arkonide entgegen, Varek da Sharib, dessen Namen Thora aber in diesem Roman noch nicht erfährt. Als sie Mirjon nach Artefakten fragt, rät er ihr ab, sich dafür zu interessieren, dahinter würden meist Betrügereien stehen. Er erwähnt Merantas da Onur, den es nicht gibt, offenbar um sie zu testen. Er hat also Verdacht geschöpft.
Später recherchieren sie weitere Hintergründe von Mirjon. Er soll mit der Turopak-Sippe in Kontakt stehen, die tief in den Artefakthandel verwickelt sein soll. Dass Gucky Bull durch Teleportation aus deren Geschäft holen musste, erweist sich daher im Nachhinein als extrem nachteilig, weil es ihnen ermöglichen könnte, Schlüsse zu ziehen. Die Turopak-Sippe hat ein Lagerhaus im Osten von Orbana, dort wollen sie nun nachsehen. Nur Bull bleibt zurück, er will auf eigene Faust in der Unterstadt auf Erkundung gehen. Und so klettert er den Zentralschacht hinunter, in dem es keinen Antigrav gibt, sondern man über Leitern von Ebene zu Ebene klettern muss. Inzwischen hat Teryak wieder den Kontakt zu Ssonja gesucht und ihr gestanden, dass er ein Agent der Terranischen Union ist. Danach hat Ssonja jeden Kontakt zu ihm abgebrochen, lief aber direkt Teferon in die Arme, der sie gefangen nahm und in seine Wohnung verschleppt hat. Bull kommt dazu, wie Kassim Turopak und die Polizistin Ranija von einer Menge umstellt sind, die Kassim des Mordes bezichtigt. Er kann rettend eingreifen. Er stellt sich Ranija als Thelonius vor, sie meint, dass ihr Vorgesetzter, der schon einige Zeit nicht zum Dienst erschienen ist, ein Artefakt haben könnte. Sie kennt dessen Wohnung, als sie dort eindringen, entdecken sie, dass er Ssonja gefangen gehalten hat. Ssonja hat die besondere Fähigkeit, dass sie jede Verletzung, auch tödliche, heilen kann. Das weiß sie, seit Verbrecher ihre Familie umgebracht haben und sie aufgrund dieser Fähigkeit als einzige überlebt hat. Auch Teferon hat sie mehrfach umgebracht, Bull und Ranija finden Aufzeichnungen, die verstörend sind, und von nun an wird Ranija gegen Teferon ein Druckmittel in der Hand haben, um ihn von Exzessen abzuhalten. Bull wird zu einem schnellen Start zur Maxi-Diks zurückgerufen. Ssonja ist am Ende frei, und hat in Ranija eine Verbündete gefunden, um in der Unterstadt, ihrer beider Heimat, für bessere Verhältnisse zu sorgen.
Thora, Perry und Gucky sind in das Lagerhaus der Turopak-Sippe eingedrungen, finden mehrere leere Hallen, doch zwischen den Hallen spürt Gucky einen Impuls. Sie finden Zugang zu einer unterirdischen Halle, die voller Kryotanks ist. Und dann holen die Turopaks einen der Tanks ab. Perry und seine Gefährten nehmen die Verfolgung auf, und sehen, wie der Tank am Hafen auf die TUROPAK, ein Schiff der Sippe verladen wird. Und sie hören ab, dass die Sippe den Tank an einen Kontakt verkaufen will. Thora sieht in der Nähe den schwarzhaarigen Arkoniden wieder. Perry hat eine Idee. Sie rufen Bull zurück auf die Maxi-Space-Disk, dann starten sie zurück auf die TERRANIA II, die den Anstrich und die Kennung eines Raumers namens ONURATOK verpasst bekommt. Damit begeben sie sich zum Rendezvous-Punkt. Als die Turopak-Sippe mit der TUROPAK dort auftaucht, stellt sich Thora wieder als Taselja da Onur vor. Die Turopaks, die von ihrem Kontakt mit Mirjon wissen, erscheint es nicht unplausibel, dass sie der erwartete Geschäftspartner ist, den sie bisher nicht kannten. So wird der Kryotank überstellt und bezahlt. Dann taucht plötzlich Varek da Sharib mit einem ganzen Verband auf, beschimpft sie als Diebe, doch der TERRANIA II gelingt die Flucht. Als sie dann nachsehen, wer eigentlich in dem Tank ist, finden sie drinnen Atlan. ...