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Kontoinhaber: PERRY RHODAN FAN ZENTRALEDeine Spenden helfen, die Perrypedia zu betreiben.Terror auf Tynar
| Überblick | ||
|---|---|---|
| Serie: | Perry Rhodan Neo (Band 355) | |
| Zyklus: | Imprint | |
| Titel: | Terror auf Tynar | |
| Autor: | Antares Bottlinger | |
| Titelbildzeichner: | Dirk Schulz / Horst Gotta | |
| Erstmals erschienen: | Freitag, 25. April 2025 | |
| Handlungszeitraum: | ... todo ... | |
| Handlungsort: | ... todo ... | |
| Zusätzliche Formate: | E-Book, Hörbuch | |
| Leseprobe: | ||
| Hörprobe: | ||
Kurzzusammenfassung
Die MAGELLAN hat nach einmonatigem LTG-Flug von Xyris-Exon die Randgebiete von M 33 erreicht. Als man dort die erste Transition einleiten will, geht ein Ruck durch das Schiff: Eine lokal deutlich höhere Hypergranulation wird angemessen, und es ist zu zahlreichen Beschädigungen gekommen. Thora, Rhodan, Bull und Ras Tschubai gehen im nahen Sonnensystem der Sonne Tekhet auf dem Planeten Tynar auf Erkundung. Auch dort haben die Hamamesch ihre Waren verkauft, sind dann aber vor 278 Jahren plötzlich verschwunden. Die Zivilisation der Tekheter, die sich nach ihrer Sonne, nicht nach ihrem Planeten benennen, droht zusammenzubrechen, weil sie von den technischen Gerätschaften der Hamamesch längst abhängig ist, die Geräte nach 278 Jahren immer mehr zusammenbrechen und zB. auch die ganze Energieversorgung davon abhängig ist. Um die letzten funktionierenden Hamamesch-Geräte werden Kriege geführt. Es gibt aber auch Fraktionen, die den sofortigen Ausstieg aus der Technologie der Hamamesch propagieren, zB. die Wächter der Reinheit. Das Landungsteam wird in diese Konflikte hineingezogen, und bekommt es vor allem mit den Terroristen der Reinen Hand zu tun, die die Hinterlassenschaften der Hamamesch durch Sabotage und Terror beseitigen will. Am Ende kann man Datenkristalle mit Anleitungen zur eigenen Technik an die Staaten Fulmenis und Lumaron verteilen, und von dort wird sich die Technik hoffentlich verbreiten. Als die Space-Disk mit Rhodan und seinen Gefährten aufbricht, bestehen gute Aussichten, dass auf Tynar Frieden einkehrt. ...
Handlung
Seit circa einem Monat ist die MAGELLAN auf dem Weg vom Xyris-Exon-Sonnentransmitter, der nicht mehr funktioniert, nach M 33. Man befindet sich bereits im Außenbereich von Triangulum. Eine weitere Transition der aktuellen LTG-Phase wird angekündigt, als ein Ruck durch das Schiff geht. Der Pilot Tekkon da Quertamagin meldet Probleme beim Aufbau des Strukturfeldes, und die Ortungschefin Zyrana da Othar, dass sie eine lokal deutlich höhere Hyperraumgranulation als in der Milchstraße anmisst. Einige Explosionen erschüttern das Schiff, danach stellt man fest, dass Reparaturen notwendig sein werden. In der Nähe befindet sich eine Sonne, man nennt sie vorläufig M 33-0001, mit einem bewohnten Planeten. Thora beschließt, während er Reparaturen mit einem Einsatzteam auf Erkundung zu gehen. Zum Team gehören Perry, Bull und Ras Tschubai, sie nehmen eine Space-Disk.
Das System verfügt über sechs Planeten, davon zwei Gasriesen, der zweite Planet ist bewohnt, wird von seinen Einwohnern Tynar genannt, und verfügt über zwei Monde. Die Sonne wird von den Bewohnern Tekhet genannt, auf Bulls Vorschlag hin übernehmen sie diese Bezeichnung, weil das einfacher ist als M33-null-null-null-eins. Die Bewohner nennen sich selbst nicht Tynarer nach ihrem Planeten, sondern nach der Sonne Tekheter, was gewisse Implikationen erlaubt. Beim Anflug analysiert man die Daten, die man aus den Nachrichtensatelliten bekommt, und analysiert die Sprache. Die Tekheter sehen humanoid aus, haben aber riesige Augen, die fast den ganzen Kopf umfassen, und nur eine winzige Nase und einen kleinen Mund. Man fängt ein Interview auf, das eine Journalistin mit einem gewissen Lhura Jorn führt, dem Anführer der Wächter der Reinheit. Dieser meint, die Hamamesch hätten ihnen Waren verkauft, ohne Einblicke in deren Erzeugung zu geben, und sie so abhängig gemacht. Dadurch hätten sie auch die eigene Technologie der Tekheter verdrängt. Nun seien die Hamamesch abgezogen, und sie müssten mit dem auskommen, was sie zurückgelassen hätten, Die Wächter der Reinheit plädieren dafür, einfach die gesamte Hamamesch-Technik abzuschalten, auch wenn sie alle Lebensbereiche durchdringe, und zum einfacheren Leben zurückzukehren. Das durch die Abschaltung hervorgerufene Chaos müsse man in Kauf nehmen.
Auf Tynar schreibt man den ersten Tag, fünfter Monat nach dem Verschwinden der Hamamesch. Enya Vhonn, Spezialistin für energetische Harmonik, ist mit einem Team zu einem Energiespeicher außerhalb der Hauptstadt Lumaron unterwegs, der Ausfallserscheinungen zeigt. Sie werden von einer Miltäreskorte begleitet, weil auf Tynar überall um die letzten funktionierenden Hinterlassenschaften der Hamamesch Krieg geführt wird. Nur die Hauptstadt Lumaron ist zuletzt eher verschont geblieben. Dann gibt es Alarm, als sich ein Aotora, ein riesiges Monster, das mit rankenartigen Extremitäten um sich schlägt, dem Geleitzug nähert. Schwingungen zwischen 30 und 40 Truk machen ihn wütend, Schwingungen darunter ängstigen und vertreiben ihn. Enya findet heraus, dass der Energiegenerator des Geschützes des Geleitfahrzeuges die Schwingungen erzeugt, die den Aotora wütend machen, lässt es abschalten, und überträgt dann Infraschallschwingungen auf die Außenhülle ihres Fahrzeugs, und das Tier reißt aus.
Die Space-Disk landet in angemessenen Abstand von der Hauptstadt in einem Wald. Mit Spiegelfeldern und Flugaggregaten will man in die Stadt vorstoßen und dort auf Erkundung gehen. Schnell wird klar, dass es nicht so einfach ist, weil alle Aggregate der Schutzanzüge aus unbekannten Gründen zu viel Energie verbrauchen. So geht man große Strecken zu Fuß. In der Nacht sieht man, dass die Bäume fluoreszieren, was weniger an den Bäumen selbst, als an Ranken liegt, die sich an ihnen hochwinden. Als man zu einer Station an der Straße gelangt, versucht man eine erste Kontaktaufnahme. Es ist die Energiestation, die Enya Vhonn mit ihrem Team reparieren soll. Die Soldaten des Begleittrupps reagieren ablehnend, doch Enya hat das Kommando und erkennt sofort, dass Fremde aus dem All eine Chance für ihre Zivilisation wären.
In der Station wird Energie in Plasmatanks gespeichert, indem das Plasma in Schwingungen versetzt wird. Dieses schwingende Plasma kann fast verlustfrei zu den Endverbrauchern transportiert werden, doch durch irgendeinen Einfluss kommt es zu Energieverlusten. Schnell erkennt Ras, dass die Messgeräte der Tekheter wenig leistungsfähig sind, wobei auch die magischen Schnüre, die die Technikerin Hasga darüberlegt, wenig helfen. Er misst an einem Ventil Ablagerungen von Zinkoxid an, und das könnte eine Erklärung sein. Und indem Ras mit seinem Schutzanzug einfach in einen Tank nach dem anderen teleportiert, und mit einem Ultraschallgerät die Ventile reinigt, kann das Problem behoben werden, ohne dass die Tanks geleert werden müssen.
Plötzlich wird die Station angegriffen, das Technikerteam erkennt die Reine Hand, eine Gruppe, die anders als die Wächter der Reinheit das Ziel der Abschaltung der Hamamesch-Technik nicht mit demokratischen, sondern terroristischen Mitteln verfolgt. Beim Angriff wird klar, dass dieser nicht primär der Station selbst, sondern den Terranern gilt. Also sprechen sie mit Enya ab, dass sie die Angreifer von der Station weglocken. Mit dem Ultraschallgerät können sie den Aotora, von dem ihnen Enya erzählt hat und der sich noch immer in der Gegend herumtreibt, auf die Verfolger locken. Als sie ihre Space-Disk erreichen, ist diese zwar noch von ihrem Schutzschirm geschützt, aber von Militär umstellt.
Während sie im Wald noch beraten, entdeckt sie ein Kind, der zehnjährige Koros, der Früchte sammeln soll und auch heimlich zur Schule geht. Rhodan erhofft sich, von der Lehrerin Zhera Informationen zu bekommen, und verspricht Koros, seinen Korb mit Früchten zu füllen, wenn er die Lehrerin bringt. Als Koros zurückkommt, ist er in Tränen aufgelöst, die Lehrerin der geheimen Waldschule wurde verhaftet. Doch er hat die Idee, dass sie mit den Lichtwahrern in der Stadt, die das Wissen bewahren wollen, Kontakt aufnehmen könnten. Und er will Verkleidungen besorgen, wenn sie Zhera aus dem Gefängnis holen. Bull meint: „Wir folgen jetzt nicht ernsthaft dem Plan eines Zehnjährigen?“, doch Thora hält die Idee für nicht schlecht. Kormos kommt dann mit zwei anderen Jugendlichen wieder, darunter die 14-jährige Aari, deren Eltern eine Wäscherei haben und die einen Korb mit liegengebliebenen Kleidungsstücken mitbringt. Wichtig sind darunter Schutzbrillen und Vermummungen der Wächter der Reinheit, die sich damit gegen jeden Kontakt mit Technologie schützen wollen und mit denen sie ihre Gesichter verhüllen können. Aari gibt ihnen auch ein Emblem der Lichtwahrer mit, das sie in der Stadt zur Kontaktaufnahme verwenden können. Sie trägt auf der Schulter einen Pilz, dessen Myzel ihren Körper durchzieht, und der fluoresziert. Ihre Eltern, die den Wächtern der Reinheit angehören, haben darauf bestanden, dass sie diesen eingesetzt bekommen hat, obwohl sie ihn nicht will.
Als sie die Stadt erreichen, müssen Rhodan und seine Gefährten an einem Kontrollposten mit Soldaten vorbei. Unter den Soldaten ist einer, der auch einen Pilz trägt, also unterwandern die Wächter der Reinheit bereits das Militär. Da sie selbst auch in der Maske der Wächter auftreten, fragt ihn Rhodan heimlich nach den Lichtwahrern. Perry beahutpet, sie wollen ein Kind zurückholen, das zu den Lichtwahrern geflohen ist. Der Posten rät ihnen, zur Universtät zu gehen und beschreibt den Weg dorthin. Mit Aaris Amulett bekommen sie dort Kontakt zu Katar Jinn, der den Untergrund der Lichtwahrer organisiert. Die Lichtwahrer wissen auch schon von der Verhaftung von Zhera und wo sie gefangen gehalten wird. Und sie hat keine Chance, vor dem Prozess freizukommen, weil man ihr unterstellt, dass sie die Kinder hätte ermorden wollen und ihr auch Beweismittel untergeschoben hat.
Die Idee entsteht, dass Ras Zhera aus ihrer Zelle holt. Sie kennen zwar das Gefängnis, aber nicht, wo sie sitzt. Rhodan und Tschubai besorgen sich Uniformen mit Helmen, die ihr Gesicht verdecken, dann bekommt Rhodan, der sich nach wie vor als Wächter der Reinheit ausgibt, aus einer in die Verwaltung des Gefängnisses eingesickerten Agentin der Wächter, die er an dem Pilz an der Schulter erkennt, heraus, in welcher Zelle Zhera sitzt. Sie bekommen von der Agentin einen Passierschein, kommen durch die Absperrungen, Zhera wird in den Besprechungsraum geholt und Ras verschwindet mit Rhodan und ihr. Bevor Zhera untertaucht, meint sie, dass einige dem Fortschritt wirklich feindlich gegenüberstehen, die meisten die Technik der Hamamesch aber deshalb ablehnen, weil sie so viel Leid und Kreig über sie gebracht hat.
Inzwischen hat Katar Jinn einen Kontakt zu einem Politiker hergestellt, den Stellvertreter der Volkssprecherin von Lumaron, Derin Jorn, einem Bruder von Lhura Jorn, dem Anführer der Wächter, der aber entgegengesetzte politische Ansichten hat. Rhodan will, dass ihre Space-Disk freigegeben wird, will aber auch der Zivilisation der Tekheter wirklich weiterhelfen. Damit Derin Jorn im Rat argumentieren könnte, bräuchte er einen glaubwürdigen Zeugen. Enya Vhonn wäre eine solche Zeugin, doch sie ist im Kriegsgebiet zwischen Fulmenis und Astrata verschollen. Und Lumaron kann Enya Vhonn und ihr Team dort nicht herausholen, um nicht in den Konflikt hineingezogen zu werden. Rhodan bietet an, sie herauszuholen, würde aber dafür die Space-Disk benötigen. Derin Jon will sie zunächst nicht übergeben, doch als Bull als Geisel zurückbleibt, gibt der Rat von Lumaron zur Herausgabe der Disk seine Zustimmung.
Enya Vhonn wurde mit ihrem Team gefangen und in einem Bunker einem Verhör unterzogen. Man wollte von ihr die Zugangscodes zum Energienetz von Lumaron wissen. Enya hat nichts verraten, ist sich aber sicher, dass einer aus ihrem Team die Codes verraten hat. Nun ist sie mit der verletzen Hasga als einziger Gefährtin auf einem Schlachtfeld unterwegs. Sie gerät in einem Granattrichter, in dem sich ein toter Soldat befindet, und räumt dessen Taschen aus. Sie findet Nahrungswürfel, Wasser und einen Sender. Sie kann die Frequenz von Lumaron einstellen, hat aber nicht viel Hoffnung, dass die Reichweite ausreicht. Am nächsten Tag werden sie von Soldaten von Fulmenis gefangen genommen, die an Wissenschaftlern anderer Städte interesseiert sind. Als sie noch einen Notruf absenden kann, antwortet Rhodan.
Rhodan nimmt Verhandlungen mit der Offizierin von Fulmenis auf und bietet ihr die technischen Daten an, die er an Bord hat und die die Zivilisation von Tynar weiterbringen könnten. Er hat Derin Jon keine Exklusivität dieser Daten zugesagt, und die Spannungen wären geringer, wenn mehrere Reiche diese Daten bekommen. Wieder will die Offizierin zuerst die Daten haben, um überprüfen zu können, ob sie nützlich sind, nach Rücksprache mit Enya gibt ihr Rhodan als Beispiel für das, was sie anbieten können, die Daten über die Reparatur der Energiestation. Danach sind die Leute von Fulmenis überzeugt, lassen Enya und Hasga frei und Rhodan übergibt den Speicherkristall.
Jetzt erst kann Enya die Mitteilung machen, dass die Reine Hand voraussichtlich die Zugangscodes zum Energienetz von Lumaron hat. Diese Information wird sofort an die Stadt weitergegeben. Als sie in der Stadt zurück sind, erfährt Enya, dass ihr Assistent Ragmir Televas, der zuvor nicht am Energienetz gearbeitet und daher die Zugangscodes nicht gekannt hat, vor zwei Tagen in einer Schaltzentrale des Energienetzes aufgetaucht ist, alle Zugangscodes kannte, und dort Änderungen im System vorgenommen hat. Damit weiß Enya jetzt, dass er zur Reinen Hand gehört und der Verräter im Team war. Sie lässt sich die Protokolldaten schicken und analysiert sie zusammen mit Rhodans Gruppe. Ragmir hat zahlreiche Änderungen vorgenommen, die er zum Teil sofort wieder rückgängig gemacht hat, sie wissen auch nicht so genau, nach was sie suchen müssen. Dann fällt auf, dass das Energienetz an bestimmten Punkten zu einem bald bevorstehenden Zeitpunkt überlastet werden soll. Man schickt Kontrollore zu den Verteilern, bei einem trifft die Kontrollorin Iras Kren auf Ragmir, der sie tötet. Als sie sich nicht mehr meldet, sieht man nach und entdeckt eine Zeitbombe.
Von da an wird es ein Rennen gegen die Zeit, alle Zeitzünder zu finden. Man kann auch ein Bewegungsmuster von Ragmir erkennen, dort steigen Rhodan, Bull Thora und ein Theketer in das unterirdische Netz der Energieleitungen, und treffen auf Ragmir. Dieser lässt seine Tasche fallen, in der die Zeitzünder schon scharf gemacht sind. Rhodan und Thora können Ragmir schließlich stellen, Tschubai bringt Enya und einen anderen Entschärfungsspezialisten zu der Tasche, die letzte Bombe, die etwas anders ist, teleportiert der völlig erschöpfte Tschubai über die Stadt, lässt sie fallen und während des Fallens explodiert sie.
Rhodan übergibt den Datenkristall an Derin Jorn, und dieser schließt Frieden mit Lhura Jorn und den Wächtern der Reinheit. Viele von den Wächtern waren nur deshalb gegen die Technik der Hamamesch eingestellt, weil sie zu den Kriegen geführt hat, Nachdem es nun Alternativen zur Technik der Hamamesch gibt, flauen auch die Kriege um deren Hinterlassenscahften ab. Tschubai und Enya Vhonn sind sich nähergekommen, waren voneinander fasziniert, doch nun kommt der Abschied. Zurück auf der MAGELLAN muss Tschubai noch lange an sie denken, auch wenn er niemals bei einer Alien-Frau auf einem fremden Planeten in einer anderen Galaxis hätte bleiben wollen. Nachdem die Reparturen auf der MAGELLAN beendet sind, bricht sie auf. Und dann gibt es wieder Alarm: Nicht die MAGELLAN hat die Hamamesch gefunden, die Hamamesch haben die MAGELLAN gefunden. ...