Terror auf dem Kristallplaneten

Aus Perrypedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Google translator: Translation from German to English.
Google translator: Překlad z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertaling van het Duits naar het Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduction de l'allemand vers le français.
Google translator: Tradução do alemão para o português.
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 317)
PR0317.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: M 87
Titel: Terror auf dem Kristallplaneten
Untertitel: Der letzte Sklave stirbt – sein Tagebuch ist ein Report des Grauens
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: Freitag, 29. September 1967
Hauptpersonen: Ül, Iraloth, Harper Lenn, Link Stovall, Christopher Savv, Con Bayth, Ken Suluth
Handlungszeitraum: Ende November 2435
Handlungsort: Große Magellansche Wolke, Danger I
Lexikon: Relativitätstheorie (III)
Zusätzliche Formate: E-Book,
Druckauflagen PR-Heft 317

Handlung

Die 14. Schwere Offensiv-Flotte der USO stößt zum Planeten Danger I in der Großen Magellanschen Wolke vor, einem wichtigen Stützpunkt der Perlians. Ihre vordringliche Aufgabe ist es, die den Planeten umkreisenden Hypnokristalle zu zerstören.

Da er über die Gefährlichkeit der Kristalle unterrichtet ist, nähert sich Admiral Con Bayth mit dem Ultraschlachtschiff TOSOMA und den anderen 800 Raumschiffen nur sehr vorsichtig, bis sich bei den ersten Beatzungsmitgliedern Anzeichen einer Beeinflussung durch die Kristalle zeigen: 408.000 Kilometer von dem Planeten entfernt. Bayth lässt die Flotte feste Position in einer Distanz von 410.000 Kilometern beziehen. Mit dem Wikipedia-logo.pngAkzelerometer bestimmen Captain Neil Finer und sein Team die Kräfte, die auf das Schiff einwirken, um es mit Stoßimpulsen auf der Stelle halten. Aus der vermeintlich sicheren Entfernung beginnen die Transformkanonen mit dem Abschuss der Kristalle.

Doch an diesem Punkt setzt die Abwehr des Gegners ein. Der Perlian Ül erzeugt mit Schwerkraftgeneratoren eine starke Anziehungskraft, welche die Schiffe näher an den Planeten zieht. Durch das ständige Feuern der Transformkanonen bekommen die Orter auf den Schiffen nichts von der List mit. Con Bayth wundert sich sehr, warum immer mehr Terraner den Kristallen zum Opfer fallen, obwohl diese immer weniger werden. Im letzten Augenblick erkennt er, was vor sich geht, und bringt die Flotte auf einen Wikipedia-logo.pngOrbit von 800.000 Kilometern.

Über fünfzehn Abwehrforts werden aktiv, welche die terranischen Schiffe angreifen. Zwar ist das für deren Schutzschirme keine allzu große Belastung, trotzdem stört die Gegenwehr den Beschuss des schon fast aufgelösten Kristallschirms. Con Bayth schickt eine kleine Truppe von Immunen mit einer Division Kampfroboter auf den Planeten, um die Forts zu vernichten. Unter den Immunen befinden sich Harper Lenn, Link Stovall und Christopher Savv. Lenn führt die erste Gruppe an, die zweite Gruppe besteht aus vier Mann und wird von Captain Brewster geführt.

18 Korvetten fliegen den Planeten an, davon zehn unbesetzt und ferngesteuert. Völlig unversehrt landen die beiden Kommandos getrennt auf dem Planeten. Man wundert sich sehr, dass bis jetzt kein einziger Angriff erfolgt ist, trotzdem machen sich die Männer auf den Weg zu dem ersten Fort.

Iraloth und Ül unterhalten sich über den Plan des Perlians. Die Minen sind leer, weil alle gefangenen Terraner gestorben sind. Um neue Arbeiter zu bekommen, will Ül die Terraner auf den Planeten locken. Er vermutet, dass viele von ihnen immun gegen die Kristalle sind oder schon ein Mittel gegen sie gefunden haben. Sein Fehler besteht darin, dass er annimmt, nur Terraner würden auf dem Planeten landen. An eine Roboterdivision denkt er nicht.

Bevor sie ihr erstes anvisiertes Ziel erreichen, stoßen Harper Lenn und seine Gruppe auf ein bisher unbekanntes, inaktives Fort. Genau dieselbe Entdeckung macht Captain Brewster, der mit seiner Roboterdivision sofort angreift. Lenn ist vorsichtiger und schickt nur 2/3 der Streitmacht hinein. Seine Vorsicht macht sich bezahlt, denn plötzlich explodiert das Fort vor ihnen und vernichtet einen Großteil der Roboter. Lenn und seine Begleiter können sich gerade noch retten, doch Brewsters Gruppe wird mit ihrer gesamten Roboterdivision vernichtet.

Die 18 Korvetten werden ferngesteuert zurückgeholt, um Verstärkung zu holen. Lenn erhält Anweisung, den ursprünglichen Einsatzplan wieder aufzunehmen, da entdeckt Christopher Savv einen Zugang zu den unterirdischen Anlagen des Gegners. Trotz eines vagen Verdachts dringen Lenn, Stovall und Savv mit den verbliebenen Robotern in den Stollen ein – und tappen in die nächste Falle. Plötzlich entsteht eine Mauer und schneidet ihnen den Rückweg ab. Es bleibt ihnen nur der Weg tiefer in den Berg hinein.

Sie erreichen einen Felsendom und finden die Überreste zahlreicher verstorbener Lebewesen: Arbeiter, die bis zu ihrem Tod hier unter Tage die Kristalle abgebaut haben. Einer der Toten ist ein Terraner, der kurz vor ihrer Ankunft ums Leben gekommen sein muss. In seinen Taschen finden sie seinen Ausweis und ein Tagebuch. Ken Suluth, so heißt der Terraner, beschreibt darin die ganze Leidensgeschichte seit der Ankunft in diesem Bergwerk. Er erzählt, wie ihn die Gläsernen, die Perlians, Ende Oktober 2433 überwältigen und mit über 500 weiteren Terranern in diesem Berg einsperren. Die ersten sterben schon nach wenigen Stunden und nach einer guten Woche bleiben nur noch Suluth und ein Kamerad namens Heimstaetter übrig. Beide müssen schwer schuften. Mitte Februar 2434 versucht Heimstaetter auszubrechen, kommt aber, von Peitschenprojektoren gepeinigt, wieder zurück. Er redet wirr, dann stirbt er. Suluth arbeitet weiter, doch er merkt, dass er jeden Tag schwächer wird. Sein letzter Tagebucheintrag, irrtümlich auf den 3. Januar 2436 datiert, lautet: »Heute ist wahrscheinlich der letzte Tag ...«

Auch das Kommando um Harper Lenn bekommt die elektromagnetischen Schocks der Peitschenprojektoren zu spüren. Jeder von den dreien versteckt sich in einem Räumrobot – durch eine Öffnung im Bug saugen diese Maschinen zermahlenes Gestein ein, um es hinter sich zu verteilen. In ihrem Inneren sind die Terraner geschützt vor den Elektroschocks. Lenn lässt seine Roboter ausschwärmen und nach einem Ausgang suchen. Bereits nach kurzer Zeit werden sie fündig. Doch der entdeckte Stollen führt nicht nach draußen, sondern geradewegs zu einer mittels eines Schirmfelds geschützten Schaltzentrale. Konzentrierter Blasterbeschuss durch fünfzig terranische Kampfroboter beseitigt das Hindernis. Des Schutzes vor der Strahlung der Kristalle beraubt, kollabieren die Zeitaugen der sämtlichen Besatzungsmitglieder des Stützpunktes und reißen ihre Träger in den Tod. Die Terraner zählen rund 5000 tote Perlians und 2000 tote Generäle. Harper Lenn unterrichtet Con Bayth von den Ereignissen.

Derweil wird bekannt, dass OLD MAN den Raumsektor Jellico mit unbekanntem Ziel verlassen hat. Reginald Bull rechnet damit, dass OLD MAN in Kürze in der Großen Magellanschen Wolke auftauchen wird, und macht sich mit seiner 20.000 Einheiten starken Flotte auf den Weg dorthin.