Universum ohne Ausweg

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 368)
Neo368.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Pulsar
Titel: Universum ohne Ausweg
Autor: Dietmar Schmidt
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 24. Oktober 2025
Handlungszeitraum:    ... todo ...
Handlungsort:    ... todo ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Heinrich Bauer Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Nachdem Perry Rhodan und seine Gefährten die VINIDCA an einer Mastibekk-Pyramide aufgeladen haben, müssen sie erneut vor larischen SVE-Raumschiffen fliehen. Dabei nehmen sie Roctin-Par, den Anführer der Kanarshul wieder mit an Bord, der ihnen immer noch helfen will, einen Weg zurück ins Standarduniversum zu finden, obwohl bereits offene Kämpfe zwischen den Kanarshul und den regierungstreuen Laren begonnen haben.

Währenddessen begeht Hotrena-Taak bei der Verteidigung des Planeten Xeitrass einen Tabubruch: Entgegen dem larischen Ehrenkodex ordnet sie an, ein Raumschiff der Kanarshul zu vernichten, und lässt ihren Kampfkoordinator Tenvyn-Horak einsperren, als er sich weigert, diesen Befehl auszuführen.

Unter Einsatz einer von Thora erfundenen Tasterimplusabwehr, dringt die VINDICA kurz vor Vhorrtok Raskor-Maguul ins Tajonsystem ein. Dieser nutzt die Gelegenheit für eine Rede an das larische Volk, in der er eine »konziltreue Reinigung« ankündigt, worauf Roctin-Par mit einer Gegenrede reagiert. Als schließlich der zgmahkonische Koshtor Sarvaschin im System auftaucht und Raskor-Maguul zur Umkehr aufruft, sagt sich dieser endgültig vom Konzil los.

Obwohl ein Versuch, die VINDICA durch einen Stato zu schleusen, scheitert, gelingt es Perry und seinen Gefährten schließlich mithilfe eines Statorelais der Greikos, das Granulon zu verlassen, wobei sie auch von dem Zgmahkonen Dramoth unterstützt werden.

Allerdings löst sich die VINDICA direkt nach ihrer Ankunft im Standarduniversum durch die Strahlung Velas auf. Doch alle Insassen können in letzter Sekunde von Ras Tschubai auf die TERRANIA II gerettet werden.

Handlung

Die VINDICA benötigt dringend eine Aufladung durch eine Pyramide der Mastibekks, doch alle Pyramiden werden von verbänden der Laren bewacht. Dann fängt Nathalie eine Information aus dem Kalath auf, einem interstellaren Kommunikationsnetzwerk der Laren, das dem Mesh ähnelt, dass das Schiff der geflohenen Spezialisten der Nacht sich einer Pyramide genähert hat, und von der dortigen Mannschaft erst erkannt wurde, als es bereits wieder auf der Flucht war. Daraufhin haben die drei SVE-Raumer die Verfolgung aufgenommen haben und die Pyramide müsste nun unbewacht sein. Tatsächlich kann die VINDICA an der Pyramide vollständig aufladen, muss dann aber vor den drei zurückkehrenden SVE-Raumern fliehen. Zwar kann die VINDICA transitieren und sich im Halo einer Sonne verbergen, doch mittlerweile kennen die Laren diesen Trick auch schon und finden sie bald. Roctin-Par, der sich zuletzt von der Gruppe um Rhodan getrennt hatte, kommt per Ferntransmitter an Bord. Danach kommt es zu einer Verfolgungsjagd über mehrere Systeme, doch die Verfolger können immer orten, wo die VNDICA nach einer Transition herauskommt. Dann hat Thora eine Idee: Man fährt alle energieerzeugenden Prozesse an Bord herunter und stellt den Schirm, der die VINDICA umgibt, derart ein, dass er die Strahlung des jeweiligen Sternenhintergrundes emittiert. Das erfordert extrem genaue Berechnungen, die Throa nur mit Hilfe ihres Logiksektors durchführen kann. Als das Schiff des Anführers der SVE-Raumer dann knapp an der VINDICA vorbeifliegt, ohne sie zu erkennen, hat sich die Methode bewährt.

Lorvoth Tenvyn-Horak ist der Kampfkoordinator an Bord der VORTAN. Er ist zwar kompetent, aber ein Feigling. Zunächst stürzt er mit einem Gleiter auf einer sonnennahen Welt ab, flüchtet mit seinen drei Untergebenen, darunter ein Verwundeter, durch die Nacht, hinter ihnen nähert sich immer mehr die Sonnengrenze mit mörderischer Hitze. Sie suchen in den Bluthöhlen Schutz, doch dann geraten sie in eine Sackgasse. Damit endet die Simulation, ohne dass Tenvyn-Horak sich für eine Belobigung qualifiziert hätte. Die VORTAN steht mit anderen SVE-Raumern über Xeitrass, wo ein Aufstand losgebrochen ist. Plötzlich greift eine Gruppe von Rebellen-Schiffen an, dreien gelingt der Durchbruch, zwei werden abgeschossen, beim dritten Raumer löst sich sogar die Formenergiehülle auf, Tenvyn-Horak will ihn wie üblich mit einem Traktorstrahl einfangen, als Hotrena-Taak seinen Befehl mit einem Überrangcode aufhebt. Die Anführerin der Rebellen, Jorka-Tahu, meldet sich bei Hotrena-Taak und wirft ihr einen Verstoß gegen die Regeln der Kriegsführung vor, Hotrena-Taak kann den Anruf zurückverfolgen lassen, den Kommandoraumer der Rebellen identifizieren und in konzentrisches Feuer nehmen lassen, bis zur Vernichtung. Derartige Vernichtungsangriffe entsprechen bisher nicht der Kriegsführung und Tenvyn-Horak befürchtet, dass diese Radikalisierung auch auf sie zurückschlagen könnte. Als er mit der Ausführung ihrer Befehle zögert, stellt ihn Hotrena-Taak vor ein Kriegsgericht und reißt ihm alle Orden ab. Er wird in eine Zelle geführt.

Roctin-Par bekommt über das Netzwerk der Rebellen die Mitteilung, dass es bei Xeitrass einen ernsten Vorfall gegeben hat. Die VINDICA begibt sich ins System der Sonne Jemmenes. Dort geht die Schlacht weiter, Tenvyn-Horak schwebt in der Zentrale der VORTAN, durch ein Fesselfeld fixiert. Er bemerkt einen Ortungspunkt, an dem die Schwerkraft um eine Drittel des für Laren üblichen reduziert ist, offenbar ein verborgenes Schiff, und des muss das der Fremden sein, denn für Laren würde es keinen Sinn ergeben, die Schwerkraft derart zu verringern. Bevor er etwas sagen kann, stoppt ihn der Khanchar, der ihn bewacht, und bringt ihn in seine Zelle. Hotrena-Taak räumt unter den letzten Rebellen auf. Als 20 SVE-Raumer im System materialisieren, hält sie das zunächst für Verstärkung, doch es ist der Verband des Kriegsarchons Raskor-Maguul, mit der KHARON TARAN als Kommandoschiff. Und der Kriegsarchon wirft Hotrena-Taak vor, dass sie versagt habe: Die Fremden sind ihr entkommen, sie hat Xeitrass auf der Jagd nach ihnen verlassen, sodass ein Aufstand ausbrechen konnte, und auch die Spezialisten der Nacht haben sich als unzuverlässig erwiesen. Hotrena-Taak erklärt, es wäre ihr eine Ehre, wenn sie der Kriegsarchon persönlich hinrichten würde. Raskor-Maguul erwidert, das würde er auch tun, wenn sie nicht einen Punkt richtig gemacht hätte: Durch ihren Befehl, die Schiffe der Rebellen zu vernichten, hat sie den Ernst in die Kämpfe zurückgebracht. Endlich sind es nicht nur Scheingefechte. Die letzten sieben Raumer der Rebellen stürzen in die Atmosphäre von Xeitrass, in Form eines Sechsecks, mit einem Raumer im Zentrum: Das ist das Fanal für das Konzil, die zgmahkonische Stimme. Doch Raskar-Maguul nützt das sofort für eine Ansprache, dass nun Zarnak Klaruun, die konziltreue Reinigung, beginne und das zögerliche Konzil überwunden werde.

Die Navigatorin Vakachi-Liit besucht Tenvyn-Horak in seiner Zelle, denn sie hat bemerkt, dass er etwas sagen wollte. Er wird schwach und berichtet seine Wahrnehmungen. Sie haben eine Liebesnacht und machen sich aus, dass sie gemeinsam die Erkenntnisse präsentieren und versuchen wollen, Tenvyn-Horak herauszubekommen. Doch als Hotrena-Taak ihr Team zusammenruft, wird auch Tenvyn-Horak zugezogen und er will seine Erkenntnisse verraten. Vakachi-Liit erkennt, dass Tenvyn-Horak keine Grundsätze kennt und jederzeit die Seiten wechselt und erschießt ihn, bevor er alles sagen kann. Jetzt ist sie als Spionin enttarnt und kommt in eine Zelle. Zwei Laren, Balakeyn-Tenc und Delbon-Siid, befreien sie, bringen sie bis zur Außenhülle. Dort stellt sich heraus, dass Vakachi-Liit nur in einer Simulation gefangen war, weil Hotrena-Taak herausfinden wollte, was Tenvyn-Horak ihr verraten hat. Sie hätte die Simulation gerne weiterlaufen lassen, bis Vakachi-Liit in der Simulation bei den Rebellen auf der Oberfläche alles gesagt hätte, doch nun ist im System eine neue Entwicklung eingetreten und sie gewährt Vakachi-Liit einen schnellen Tod.

Plötzlich stellen alle SVE-Raumer das Feuer ein. Ein gigantischer Walzenraumer ist im System aufgetaucht, Roctin-Paar nennt ihn einen Kar-Vaar. An Bord ist der Koshtor Sarvaschin, der Zensor des Reinen Pfades der Zgmahkonen, dessen Holo An Bord des Schiffes von Raskor-Maguul auftaucht und der diesen auffordert, auf den Gavrot-Tiall, den richtigen Pfad, zurückzukehren. Stattdessen befiehlt Raskor-Maguul den Angriff auf die Walze, die VARASCH TUUN, worauf diese einfach entmaterialisiert.

Danach brechen überall im Granulon der Laren Kämpfe zwischen den Archontreuen und den Rebellen aus, die sich auf wenige Schwerpunkte zusammenziehen. Roctin-Par nennt als einen Schwerpunkt das Shavorr-System, wo man den Stato für die VINDICA freibekommen will, damit sie ins Heimatuniversum überwechseln kann. Der Stato ist umkämpft, dann wird die VINDICA erkannt, von den gegnerischen Raumern ins Visier genommen und dann hilft nur rasche Flucht. Und es ist klar, dass sie an den Stato nicht mehr herankommen werden.

Veloma-Shur von den Greikos meldet sich: Es ist kein Hyperfunkkontakt, der wird ihnen nur suggeriert. Bei der Verständigung spielt das Signum von Nathalie eine Rolle, doch genau erklärt Veloma-Shur den Vorgang nicht. Veloma-Shur gibt durch, dass es ihnen gelungen ist, auf ihrem Thor-Ira, der Meditationsplattform, ein Stato-Relais zu errichten. Doch sobald das Relais aktiviert ist, muss die VINDICA bereit sein, hindurchzugehen, denn das Relais kann von überall angemessen werden. Als sie zur Plattform kommen, bildet sich gerade ein Durchgang, zuerst 35, dann 40 Meter, doch unter 50 Meter kann Thora den Durchmesser der VINDICA nicht zusammenziehen. Und dann werden zahlreiche Transitionen angemessen. Bevor die SVE-Raumer der Laren angreifen können, materialisiert wieder die VARASCH TUUN. Und Dramoth, der Zensor, droht, dass die Mastibekks die Lieferung der Energie an die SVE-Raumer einstellen werden, die Kelosker die Berechnungen für die Statos und Ventile zwischen den Granuolen, und die anderen Konzilsvölker ihre Dienstleistungen. Daraufhin ziehen sich die Angreifer zurück. Dramoth verabschiedet sich vom Va'shentar, das ist die Bezeichnung für Perry als Zeitträger, wie sie schon der Kelosker Onmark verwendet hat. Dann geht die VINDICA durch das Tor auf der Plattform, das nun die notwendige Größe erreicht hat.

Kaum ist der SVE-Raumer im Heimatuniversum angekommen, beginnt er sich aufgrund des niedrigeren Quantenflimmerns aufzulösen. Dann tobt noch Eidolon durch die Räume. In der Nähe löst ein Pulsar eine Hyperhölle aus, offenbar geht es mit Vela zu Ende. Plötzlich taucht Ras Tschubai auf, Gucky nimmt Rhodan und Aveline, Tschubai Thora und Nathalie, sie haben nur eine Chance und kommen auf der TERRANIA II heraus. Es war keine normale Teleportation, sie sind getunnelt, entlang ihrer eigenen Spuren, wie wenn man ein brennendes Seil entlang läuft. Das Lakeside-Team nennt das Echo Trace. Bull begrüßt Perry, sie waren 4,5 Jahre fort, man schriebt den 26. Februar 2467. Und dann muss die TERRANIA II zusehen, aus der Gegend wegzukommen, hinter ihnen wird Vela zur Scheibe und leuchtet mit der Leuchtkraft eines Überriesen hell auf.

Im Lakeseide Institut erklärt Eric Leyden, dass dem Neutronenstern sieben Hyperkokons überlagert waren, die in einer eng gefalteten Dissonanzzone stabilisiert wurden. Einer davon wurde in den letzten Jahren plötzlich destabilisiert, Rhodan erklärt, dass das das Granulon der Nakken war, das er durch sein Eindringen endgültig zum Zusammenbruch gebracht hat. Leyden meint, dass die Ereiegnisse der letzten Tage die Hyperfeldmatrix empfindlich gestört haben und er sich sicher ist, dass die Granuolen vorerst isoliert sind. Dann bricht Rhodan plötzlich zusammen und beginnt zu berichten: »Ich bin Dramoth …«