Wir sind wahres Leben

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 120)
Neo120.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Die Posbis
Titel: Wir sind wahres Leben
Autor: Rüdiger Schäfer
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 22. April 2016
Handlungszeitraum: 26. Juni bis 2. Juli 2049
Handlungsort: Uwawah, CREST, Pharduat
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Als Tani Hanafe auf der Krankenstation der CREST erwacht, meldet sich bei ihr Josue Moncadas mental, dass sich das Tabernakel auflöst und die Bujun danach explodieren wird. Und das Tabernakel hat ihm vermittelt, wie man die Bujun entschärfen kann. Nachdem Tani durch Kohäsionsschwimmen in die Bombe eingedrungen ist, kann sie sie tatsächlich entschärfen. Atlan kann Eric Leyden und Hermes in den Trümmern der Fabrik auf Uwawah aufsammeln und noch rechtzeitig vor dem Abflug die CREST erreichen. Dann wird der Plan entwickelt, Iilahatan, den Zentralkern von Anich, der sich auf der CREST befindet, in den Kian, den Turm auf Pharduat, zurückzubringen. Wenn er sich mit der Hauptmasse des Zentralplasmas verbindet, kann er über den Mentalar, der mit dem Bojensystem von Anich verbunden ist, über das Anich die Posbis kontrolliert, einen Impuls aussenden, der die Posbis deaktiviert. Wenn diese sich dann neustarten, ist der Virus von Aashra nicht aktiv und kann danach beseitigt werden. Der Plan erfordert Ablenkungsangriffe mehrerer Flotten der Anich-treuen Posbis unter Führung von Atlan und Thora an verschiedenen Stellen, damit Rhodan zum Kian vostoßen kann. Dann droht noch alles zu scheitern, weil Anich nicht die Kraft hat, den Impuls zu senden. Der Mumarrad Paxill kann Anich dann doch aktivieren, er sendet den Impuls, der aber aufgrund seiner Stärke auch die Menschen mental betäubt. Als dann Aashra als Erster seine Beweglichkeit wiedergewinnt und den Erfolg zunichtezumachen droht, opfert sich Paxill, um ihn endgültig auszuschalten.

Anich ist den Menschen dankbar, übergibt ihnen einen Datenwürfel mit dem Bauplan für eine Transformkanone und lässt auch eine derartige Waffe in die CREST einbauen. Er übergibt auch einen Plan der den Posbis bekannten Sonnentransmitter samt Aktivierungscodes. Und er verrät Rhodan, was er über den Grund des Krieges mit der Allianz weiß: Vor 65.000 Jahren entdeckten die Liduuri den geheimnisvollen Stoff Halatium, der phantastische Eigenschaften besaß. Eine davon war, dass er unter Liduuri Mutanten erzeugen konnte, deren Eigenschaften aber nicht kontrollierbar waren. Aufgrund der Gefahr der Entstehung einer humanoiden Superrasse fühlten sich die Nichthumanoiden aber bedroht, und so begann der Krieg mit der Allianz. Nach diesem letzten Austausch macht sich die CREST auf den Heimflug.

Handlung

Am 22. August 2051 greift Aashra mit seiner Flotte die Erde an, nachdem er zuvor Ferrol, Topsid, Aralon, Lepso, Halut und andere Welten der Galaxis hinweggefegt hat. Anichs mentale Kräfte haben die Menschen gehemmt, dann hat die Flotte der Fragmentraumer die schwache Verteidigungsflotte zerstört, nun wird die Oberfläche der Erde verwüstet. Am Ende wird nur noch ein Trümmerring die Sonne umkreisen. Wie schon die Zerstörung von Tiamur wird das auf die Stabilität des Solsystems kaum Auswirkungen haben, weil die Erde weniger als ein Prozent der Gesamtmasse des Systems darstellt. In der Zentrale seines Schiffes steht Rhodan, von Technoschorf bedeckt, und erklärt Aashra seine Verachtung. Ihn will Aashra erst am Ende töten. Doch das Versteck der Liduuri hat er bis jetzt nicht gefunden.

Am 26. Juni 2049 verlässt Aashra die Simulation, die ihm die erwartete Zukunft zeigen sollte. Er ist mit einem Fragmentraumer nach Pharduat unterwegs, nachdem die CREST in der Nähe von Uwawah von der Bujun vernichtet wurde.

Auf Uwawah irrt Eric Leyden durch die Trümmer der Fabrik, die über ihm zusammengebrochen ist. Er entdeckt einen Roboter, der zerstört wurde, der unter seinem Schirm aber Hermes gesichert hat, und holt seinen Kater heraus. Dann steht er zwei Posbis gegenüber, die ihn auffordern, die Bastet zu übergeben. Auf die Frage, was dann mit ihm passiert, antworten sie, dass er getötet wird. Er hält den bewusstlosen Hermes als lebendiges Schutzschild vor sich, wie ein Geiselnehmer, und versucht, durch jenes Loch in der Decke zu fliehen, durch das die Roboter gekommen sind. Sie schießen ihm nach, dann bricht die Leka-Disk mit Atlan und den anderen Gefährten durch das Dach, nimmt ihn auf und rast ins All.

An Bord der CREST, die sich noch immer in der Nähe von Uwahwah aufhält, erwacht Tani Hanafe aus einem Erschöpfungsschlaf. Gucky ist noch im Koma, auch die anderen Mutanten sind auf der Medostation. Dann beginnt Josue Moncadas sich zu bewegen, und sagt, dass das Tabernakel die Explosion der Bujun nicht länger hinauszögern kann. Er benötigt Tani, dass sie die Bujun ausschaltet. Tani gerät in Panik, und es passiert ihr das, was sie immer gefürchtet hat: Sie sinkt durch die Decks der CREST bis in einen dunklen Bereich. Vor ihr sind zwei blaue Quadrate, in der gleichen Farbe wie der Würfel, mit dem Schablonski immer gespielt hat. Moncadas meint, sie müsse sich entscheiden und eines der beiden drücken. Die Quadrate verblassen immer mehr. Wenn sie erloschen sind, wird die Bujun hochgehen. Kurz vor der endgültigen Auflösung der Quadrate ergreift Tani beide und schiebt sie zusammen.

Tani hört Stimmen, dass sie sie verlieren, später erwacht sie und erfährt, dass sie 20 Sekunden klinisch tot war und Sue Mirafiore sie zurückgeholt hat. Die CREST ist gerettet, die Bujun nun inaktiv. Perry und Thora können miteinander private Zeit verbringen. Perry sieht auf den leicht gewölbten Bauch seiner Frau und meint, dass sie es bald sagen werden müssen. Thora will zuerst mit Thomas sprechen. Später ist Rhodan in einer Konferenz mit den leitenden Offizieren der CREST. Dr. Manz berichtet, dass das Plasma von Anich Veränderungen zeigt, vielleicht sogar im Sterben liegt. Das Plasma des Kernkörpers von Anich aus dem Turm Kian, Iilahatan, das sie an Bord haben, ist das Gehirn des Zentralplasmas von Pharduat, das sich dort über den ganzen Ozean erstreckt. Wenn das Zentralplasma ein neues Iilahatan entwickelt, könnte Aashra das leichter unter Kontrolle bringen, wenn sie das ursprüngliche Iilahatan zurückbringen, könnte das zu einem Konflikt zwischen den beiden Gehirnen des Zentralplasmas führen, der die Verteidiger endgültig lähmen könnte. Dann wird ein Funkspruch von einer Leka-Disk aufgefangen und die CREST nimmt Atlan, Leyden und deren Begleiter auf. Dann fliegt sie nach Pharduat ab.

27. Juni 2049: Leyden kann nicht schlafen, geht durch das Schiff und trifft in einem Labor Prof. Ephraim Oxley an. Der führt ihm eine neue Waffe vor, die er entwickelt hat, einen Hibernal-Ejektor, der die Molekülbewegung zum Stillstand bringt, auf fast Null Grad Kelvin, und das Zielobjekt mit einer Ladung Öl bedeckt, damit es länger zum Auftauen braucht und danach verklebt ist. Er hofft, dass die Waffe gegen die Posbis wirksam ist. Sie wird an Bord bereits in Serie hergestellt.

28. Juni 2049: Paxill, der Mumarrad, der Rhodan bei seinem ersten Aufenthalt auf Pharduat begegnet ist, irrt durch den nun leeren Kian, und erinnert sich an die Zeit, in der die Karawanen von Mumarrad singend und tanzend über den Planeten gezogen sind und die Vibrationen ihrer Lieder dafür gesorgt haben, dass das Plasma mit sich im Einklang stand. Nach der Entführung von Iilahatan fehlt dem Plasma jetzt die Seele, eine seltsame Taubheit hat den Planeten erfasst. Dann hört er eine mentale Kommunikation zwischen dem Zentralplasma und Aashra mit. Das Zentralplasma hat mitbekommen, dass Aashra ohne Iilahatan zum Planeten zurückgekehrt ist. Aashra meint, das Plasma könne ein neues Gehirn entwickeln, er gäbe ihm dafür Zeit. Das Plasma versucht, sich gegen Aashra aufzubäumen, doch seine Anhänger sind um die Hälfte weniger als die von Aashra. Aber Aashra lässt seine Anhänger nicht mit aller Macht angreifen, weil er in den Anich-Treuen ebenfalls zukünftig Truppen für sich sieht. Paxill trifft auf Peret, einen Posbi, der einen Plasmatausch benötigt. Sie kommen am Mentalar vorbei. Und Paxill hat eine Idee: Immer wenn ein Teil von Anich abgetrennt wird, kommt es zu einer Ausschüttung von Endorphinen, die dem Plasmawesen sein Substanzopfer erleichtert. Durch Spiegelungen könnte man den Effekt verstärken, dass er sich aufschaukelt. Und dann spürt er plötzlich, dass Iilahatan wieder in der Nähe ist.

Rhodan eröffnet auf der CREST einen Plan, der auf einer Idee von Prof. Oxley beruht und zusammen mit Atju und Kaveri entwickelt wurde. Sie wollen Iilahatan zurückbringen, der nach seiner Vereinigung mit der Hauptmasse des Zentralplasmas einen Impuls aussenden soll, der die Posbis deaktiviert. Dieser Impuls soll vom Mentalar verbreitet werden, dem Sender für die Nachrichten, die Anich an seine Posbis sendet und die vom Netz der Bojen, die sich über sein gesamtes Einflussgebiet verbreiten und über die er auch normalerweise mit seinen Posbis in Verbindung steht. Wenn die Posbis dann nach der Deaktivierung einen Neustart durchführen, wird das Schadprogramm noch nicht mitaktiviert und kann gefahrlos beseitigt werden.

Maacheru, also Atjus Rebellen, stoßen zu ihnen, eine Flotte unter der Führung von Atlan fliegt los, eine zweite hält sich unter Führung von Thora in der Nähe von Pharduat bereit. Atlans Flotte, mehr als 400 Fragmentraumer, die Spiegelfelder an Bord haben, fliegt Tahwil, eine Dunkelwelt im Leerraum an, die die Posbis als Industriewelt nutzen. Sie spiegeln das Aussehen von Maahk-Walzen vor, und erzielen durch programmierten Punktbeschuss Treffer wie Bestien-Schiffe. Als Aashra davon verständigt wird, schickt er ein Drittel seiner Flotte zur Verteidigung gegen den Angriff der Allianz los. Atlans Flotte ist aber schon weitergeflogen und erscheint über der Dunkelwelt Rhigor, die ebenso Alarm gibt.

29. Juni 2049: Nun greift Thora mit ihrer Flotte an. Als Aashras Schiffe die Verfolgung aufnehmen, zieht sie sich rasch zurück, in ein Minenfeld, das ihre Flotte zuvor unbemerkt angelegt hat, doch die Minen werden erst per Funk aktiviert, als sie mit ihren Einheiten das Feld bereits durchflogen hat. Danach sind die Schirme der Verfolger derart geschwächt, dass sie für Abschüsse leichte Beute sind. Weitere derartige Manöver folgen, so fliegen einige Posbi-Einheiten einen Wall der Gegner an, funken, dass sie gezwungen wurden, und als sie zwischen den feindlichen Einheiten sind, sprengen sie sich. Dann folgt ein Schwarm von Space-Disks, die gerichtete EMPs verschießen können, bis eine Schneise entsteht, durch die man Chancen hat, Pharduat unbeschadet zu erreichen. Rhodan fliegt mit einer Landemannschaft mit der Space-Disk CREST SD 48 los. Sie erreichen den Kian, doch kurz darauf meldet Major Halasz, der die Landungstruppen leitet, dass der Turm von Gegnern umstellt ist. Der Anflug der CREST wird aber nicht gestört, offenbar weil auch Aashra ein Interesse daran hat, dass Iilahatan zurückkommt. Nachdem dieser in den Turm geladen wurde, aktiviert Tim Schablonski den Mentalar. Es funktioniert nicht, denn Anich ist zu schwach, den Impuls zu senden, mit dem sie gerechnet haben.

Schon denkt Perry daran, aufzugeben, damit wenigstens einige aus dem Angriffstrupp überleben, als Paxill an seinem Bein zupft. Er will den Plasmatransfer bei Peret einleiten, und Rhodan gibt den Befehl, doch die Stellungen zu halten. Kurz darauf muss sich der Landungstrupp, von dem schon viele gefallen sind, ins Innere des Kian zurückziehen. Dann verschaffen sich Aashra-treue Posbis Zugang zum Turm, Aashra kommt ebenfalls und es entwickelt sich ein Wortgefecht zwischen Aashra und Perry, wer moralisch im Recht ist. Aashra meint, die Liduuri hätten sie als Diener und Sklaven halten wollen, und nun sei er berechtigt, sie dafür auszurotten und das übrige organische Leben, das veraltet sei, ebenso. Im Hintergrund vollzieht sich die Abtrennung des Plasmateils für Peret, und die Glückshormone sowie die davon ausgehende mentale Strahlung, die Paxill mehrfach auf Iilahatan zurückspiegeln kann, aktiviert Anich, und dann geht jener mentale Impuls aus, den Rhodan auslösen wollte, der alle Posbis im Einflussbereich lahmlegt.

Danach bleibt nur ein Neustart des Systems, bei dem das Schadprogramm von Aashra nicht aktiviert wird. Doch der mentale Impuls wirft auch die Terraner um. Rhodan erlangt als Erster wieder das Bewusstsein, fast gleichzeitig mit Aashra. Doch Aashra kann sich bewegen, Rhodan noch nicht, und Aashra zieht eine sägeartige Waffe. Plötzlich springt von der Seite Paxill Aashra an, saugt sich mit Saugnäpfen an ihm fest, auch als Aashra demi beginnt, um sich freizumachen, Paxill zu zerstückeln. Doch Paxill scheidet Säuren aus, die Aashra zu zersetzen beginnen, bis er in einer Explosion untergeht. Von Paxill und Aashra ist nur noch ein geschmolzener und verschmorter Haufen, gemischt aus Metall und organischem Material, übrig.

1. Juli 2049: Anich ist den Menschen für seine Errettung dankbar. Die Pläne für eine Invasion der Milchstraße sind aufgegeben. Er überreicht einen Datenwürfel für die Transformkanone, und lässt auch eine in die CREST einbauen. Doch zu einer Unterstützung der Menschheit gegen die Methans ist er nicht bereit, er will die Posbis aus diesem Konflikt heraushalten. Dafür bekommen die Menschen einen Plan der Sonnentransmitter, die die Posbis kennen, samt den Aktivierungscodes. Der den Posbis bekannte Bereich reicht aber nur 500.000 Lichtjahre hinaus in den Leerraum, Andromeda ist zwei Millionen Lichtjahre entfernt.

Dann ruft Anich Rhodan mit einigen Begleitern noch einmal zu sich und berichtet ihm im Vertrauen: Die Posbis und Anich verdanken ihre Existenz dem geheimnisvollen Stoff Halatium. Dieser tauchte bei den Liduuri vor ungefähr 65000 Jahren auf und war der Auslöser des Konfliktes mit der Allianz. Die Liduuri wollten ihn unter anderem dazu verwenden, Mutanten zu züchten, und das gelang, auch wenn deren Eigenschaften noch nicht kontrollierbar waren. Von der Entstehung einer derartigen humanoiden Superrasse fühlten sich die nichthumanoiden Zivilisationen bedroht, das war der Auslöser des Krieges mit der Allianz. Als die Examinatoren die Menschen im Wepeschsystem untersucht haben, wollten sie Spuren von Shara nachweisen. Dieses Shara ist der Name für die Spur, die das Halatium auch im menschlichen Erbgut hinterlassen hat. Und dann wünscht ihnen Anich gute Reise.