Zentrumskrieg

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Als Zentrumskrieg wird der große Krieg zwischen Arkoniden und Akonen bezeichnet, der zur endgültigen Ablösung des arkonidischen Reiches von den akonischen Stammvätern führte.

Dies geschah wenige Jahre nach dem Großen Befreiungskrieg. Die Akonen nennen diese letzte Auseinandersetzung zwischen ihnen und ihren Kolonisten den Kolonialkrieg.

Allgemeines

Zu dem Krieg kam es infolge der Unabhängigkeitsbestrebungen akonischer Kolonisten in M 13. In dem insgesamt elf Jahre andauernden Konflikt ging es auch um verbriefte Rechte und Handelsbeziehungen. (PR 107 E)

Geschichte

Die akonischen Auswanderer wurden schnell autark und unterwarfen alle Völker des Kugelsternhaufens M 13 innerhalb von knapp 60 Jahren. Circa 180 Jahre nach der Landung des ersten Kolonistenschiffes kam es zu einem innenpolitischen Umsturz. Die Siedler riefen den imperialistischen Absolutismus aus und setzten diesen rigoros durch. Der erste Imperator Gwalon I. erklärte das neue Reich sieben Jahre nach seinem Amtsantritt für unabhängig. Ohne Vorwarnung führten seine Truppen einen Blitzangriff auf alle Außenforts und Nachschubbasen des Stammvolkes in M 13 durch. Daraufhin zogen sich die Akonen zurück, erkannten den Imperator jedoch nicht an. Nach dem Überraschungsangriff folgte der eigentliche Zentrumskrieg. (PR 107 E)

Als Beginn des Krieges setzen neuere geschichtliche Erkenntnisse das Jahr 18.327 v. Chr. fest, knappe 29 terranische Jahre nach dem Ende des Großen Befreiungskrieges. (Atlan-Extra 1, S. 52)

Anmerkung: In PR 107 wird für den Militärputsch unter Gwalon I., der Zitat: [...] »interne Widerstände rücksichtslos beseitigte« [...], ein Zeitraum von ca.180 Jahren nach der Landung des ersten Kolonistenschiffes (18.509 v. Chr.) angegeben. Das entspräche ca. dem Jahr 18.329 v. Chr. Atlan-Extra 1, S. 52 gibt als Jahr der Inthronisierung Gwalons korrekterweise das Jahr 18.334 v. Chr. an. Das passt dann auch zu dem in PR 107 angesetzten Jahr für den Beginn des Zentrumskrieges, Zitat: [...] »182 Jahre nach dem Beginn der Besiedlung des Kugelsternhaufens M 13« [...], was dem Jahr 18.327 v. Chr. entspricht.

Während des elfjährigen Krieges benannten sich die ehemaligen Kolonisten in Arkoniden um. In dieser Zeit entwickelten sie eine neue Klasse 800 Meter durchmessender Schlachtschiffe. Trotzdem schien es zunächst so, als behielten die Akonen die Oberhand. Ein vierjähriges Rückzugsgefecht der Kolonisten aufgrund der Stammväteroffensive wurde maßgeblich durch den Einsatz der 12. Schlachtkreuzerflotte unter Admiral Talur beendet. Das Blatt wendete sich dabei erst im letzten Kriegsjahr 18.316 v. Chr. mit der Zerstörung der akonischen Nachschubbasis Tarkta, des vierten Planeten des Zentrumssystems Opogon. Ausschlaggebend war der erstmalige Einsatz der neu entwickelten Gravitationsbombe. Damit waren die Arkoniden in der Lage, ganze Systeme aus dem vierdimensionalen Raumzeitgefüge herauszureißen. (PR 107 E)

Der Zentrumskrieg galt den Akonen als eine der heftigsten Auseinandersetzungen ihrer Geschichte. Beide Seiten führten einen gnadenlosen Kampf mit zehntausenden Raumschiffen ohne jegliche Rücksicht auf den Gegner. (PR 107 E)

Folgen

Arkoniden

In der Folge des Krieges erlebte das Große Imperium eine intensive Phase der Expansion, wobei sich unter der Führung der Militärs – Arkons Monarchie wurde immerhin durch einen Militärputsch begründet – die Tradition der kompromisslosen Härte bei der Durchsetzung der imperialen Ziele herausbildete. In den Folgejahren setzte die durch Gwalons I. Nachfolger geförderte Geschichtsklitterung Arkons und die Leugnung der akonischen Abstammung ein. Auch wurde erst hier die Zeitrechnung da Ark eingeführt, um sich noch mehr von den akonischen Kolonialherren abzugrenzen. (Atlan-Extra 1, S. 52)

Informationen über den Zentrumskrieg waren in den Archiven des Robotregenten gespeichert. Im 22. Jahrhundert war den Arkoniden nicht mehr bewusst, dass sie von akonischen Auswanderern abstammten. (PR 107 E)

Akonen

Aufseiten der Akonen führte ihre totale Niederlage zu einem kompletten Rückzug von der galaktischen Bühne. Sie gaben ihr durch Transmitter verbundenes Reich weitgehend auf und zogen sich in ihr von dem Blauen Schutzschirm geschütztes Heimatsystem zurück. Auch gerieten zahlreiche Pläne und Experimente in Vergessenheit beziehungsweise wurden nicht mehr aktiv verfolgt. So das Projekt Loghan (die Schaffung eines willfährigen Sklavenvolkes) (Atlan 240) oder auch das Projekt Akon-Akon (Atlan 229ff.), das kurz nach dem Großen Befreiungskrieg startete und nach den geschaffenen Fakten des Zentrumskrieges keine Bedeutung mehr hatte.

Quellen