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Gordion war eine antike Stadt auf Terra.
Übersicht
Gordion lag in
Phrygien, in der Nähe des Flusses
Halys (Blauband 6), am
Königsweg der Perser (PR-TB 242) zwischen Sardes und Susa. Um 333 v. Chr. war die Stadt bereits eine alte Hauptstadt, geschützt von mächtigen Mauern und Türmen. (Blauband 6) Der Ort hatte einen Tempel und war von Feldern und Hainen umgeben. (PR-TB 242)
Im Palast eines früheren phrygischen Königs, einer tempelähnlichen Halle, stand ein Streitwagen. Dieser wurde in einer Jahrhunderte alten Legende erwähnt, die sich mit der Thronbesteigung König Gordions beschäftigte. Die
Makedonen waren der Meinung, dass es sich bei dem lokalen Gott, dem der Wagen geweiht war, um Zeus handelte. Ein großer, unendlich verworren aussehender Knoten aus feinen Rindenstreifen band ein Joch an die Deichsel – der Gordische Knoten. Es war noch niemandem gelungen, diesen Knoten zu lösen. Schon sehr viele kluge und mächtige Besucher hatten es versucht.
Geschichte
In der Mitte des Jahres 333 v. Chr. trafen Charis und Atlan in seiner Maske als Toxarchos Atalantos in Gordion erstmals auf Alexander den Großen. Dabei hatte Atlan den Verdacht, dass es sich bei Alexander um einen Nachkommen des Sohnes handeln könnte, den er mit Aieta Demeter hatte. Atlans Rat, den
Gordischen Knoten zu zerschlagen, brachte dem Arkoniden Alexanders Aufmerksamkeit und Dank ein. Damit konnte Alexander seinen Machtanspruch und Ruhm vor Ort festigen. (Blauband 6)