Der Macht zu nah

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 384)
Neo384.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Artefakte
Titel: Der Macht zu nah
Autor: Kai Hirdt
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 5. Juni 2026
Handlungszeitraum:    ... todo ...
Handlungsort:    ... todo ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Heinrich Bauer Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Als Perry mit seinen Gefährten im Jahr 2462 in eine Alternativzukunft verschlagen wurde, in der ein Quantenwinter herrschte, sind alle wohlbehalten zurückgekehrt, bis auf Atlan, der danach verschollen war. Im Jahr 2476 taucht er dann überraschend in NATHAN auf, wo auch die STAC geparkt war, und nimmt die Suche nach seinem Sohn Eric Weidenburn auf. Er gelangt nach Ixolon, wo Weidenburn tatsächlich im Jahr 2461 war, doch im Jahr 2467 wurden nicht nur alle Daten über ihn vernichtet, sondern sind auch die Personen, mit denen Eric Kontakt hatte, überraschend verstorben. Nur Lionva Neres, mit dem Eric einen Konflikt hatte, und der noch im Gefängnis sitzt, wurde übersehen, von ihm erfährt Atlan, dass Eric Kontakt zur Mehandor-Sippe Tarysh hatte. Diese wurde kurz darauf bei einem versuchten Überfall auf ein Hamamesch-Kontor verhaftet, 2467 überraschend begnadigt, seither fehlt von ihnen jede Spur und auch die Gerichtsakten sind verschwunden. Als Atlan dann dem Verschwinden verschiedener Artefakte nachgeht, stößt er doch noch auf die Tarysh-Sippe. Zu dieser ist auch Lee Norskwod gestoßen, der Eigner des Bergbaukonzerns Montanastral, durch seinen Kontakt mit der Träne der Sterne kann er Artefakte, die sonst unbeweglich sind, bewegen, und liefert sie an Varek da Shareb. Und er steckt auch hinter den Lieferungen der Mehandor an die Kristallrepublik, mit denen diese die durch den Adel verursachten Versorgungsengpässe ausgleichen. Er hat einen Plan, der zum Zusammenbruch der Kristallrepublik, eventuell auch der TU führen und unabhängige Planetensysteme zurücklassen soll, auf denen dann echte Demokratie eingeführt werden kann. Doch selbst seine Mittel sind nicht unbegrenzt, und er wir davon abhängig, dass da Sharib ihm die Lieferungen der Artefakte abnimmt. Und als Atlan, den Norskwod als Mascaren Ature kennengelernt hat, und den er in der Zeit nach dem Zusammenbruch der Kristallrepublik als Helfer eingeplant hat, auf Lepso von Leuten da Sharibs gejagt wird, nimmt ihn Norskwod zu seiner Sicherheit gefangen und steckt ihn in einen Kryotank, aus dem er nun von Perry und seinen Freunden befreit wurde. ...

Handlung

Atlan erwacht an Bord der TERRANIA II, schießt sofort, erst dann erkennt er, dass er unter Freunden ist. Und dann beginnt er zu erzählen.

Im Jahr 2462 wurden Perry und seine Gefährten zeitweise in eine Alternativzukunft verschlagen, in der ein Quantenwinter ausgebrochen war, danach sind alle wohlbehalten ins Lakeside-Institut zurückgekehrt, bis auf nur Atlan, der bei der Rückkehr gefehlt hat. Er ist erst 2476, zu einer Zeit, als Perry und Thora gerade auf Pharduat waren, plötzlich in NATHAN aufgetaucht. Auch die STAC, das Raumschiff von Eric Weidenburn, wurde ist in den Hangars von NATHAN geparkt, ihre Sensoren dienen nun Eric Leyden dazu, auf verschiedensten Frequenzen ins All zu lauschen.

Im Juni 2477 gibt es plötzlich Alarm, als zunächst ein knuddeliges gelbes Bärenwesen mit Facettenaugen und dann eine Triade, also drei Schwestern der Tiefe in der STAC materialisieren. Als Oberst Urban vom Sicherheitsdienst mit 20 Soldaten die STAC stürmt, materialisieren weitere Scheintöter, wie die Schwestern die gelben Bären nennen. Atlan wird von einer Welle irrationaler Wut erfasst, aus der ihn sein Extrasinn herausholt. Er fragt die Schwestern, warum sie hier sind, sie sagen das Tor sei geöffnet, die Wahrscheinlichkeiten aus den Fugen geraten, sie seien hier, um Ordnung zu schaffen. Die Scheintöter, die Wut und Hass auslösern, wären jetzt ebenfalls aufgetaucht, damit die Menschen die Schwestern überrennen. Zuerst meinen die drei Schwestern, der Einfluss der Scheintöter sei nicht zu brechen, doch dann schaltet Eric Leyden verschiedene Störschirme am SHF-Band, die es nur auf der STAC gibt, ein, und plötzlich beruhigen sich die Soldaten, die vorher das Schott beschossen haben, um in die Zentrale kommen wollten, und können dann überzeugt werden, die STAC zu räumen.

Dann findet Atlan in der Stasiskammer, in der Eric zuletzt gelegen ist, eine Nachricht, verstümmelt, die im Frühjahr 2461 dort hinterlegt worden ist, die den Namen Ixol enthält. Atlan kann rekonstruieren, dass es ein verstümmelter Hinweis auf die Bergbauwelt Ixolon in M 13 ist, und fliegt dorthin. Er gibt sich als Testamentsvollstrecker eines reichen Arkoniden aus, der nach dem Erben Eric Weidenburn sucht, der sich 2461 auf dieser Welt befunden haben soll, und fragt als erstes beim Einwohneramt nach. Doch 2467 sind alle Daten aus der Zeit vorher bei einem Brand vernichtet worden. Als nächstes erkundigt sich Atlan bei der beherrschenden Minengesellschaft, wo er auf den Archivar Artu ter Gerre stößt, der ihm einfach, unter vollkommener Missachtung jedes Datenschutzes, die gesamten Mitarbeiterdaten überlässt. In disen isnt erscihtlich, dass ebenfalls im Jahr 2467 eine Reihe von Mitarbeitern ausgeschieden sind, die bei der Explosion eines Bürogebäudes ums Leben kamen. Atlan fragt sich, wie ein Bürogebäude explodieren kann. Weitere Mitarbeiter einer bestimmten Abteilung, die zum Zeitpunkt der Explosion in Urlaub waren, sind kurz darauf an eigenartigen Todesursachen verstorben, zB. Elim Kazal an Lebensmittelallergie. Atlan sieht als einzige Möglichkeit, sich unter der Bevölkerung umzuhören, wird in einer Kneipe von einer gewissen Grace angesprochen, die dann erkennt, dass er nach Informationen sucht, und als ihr klar wird, um welchen Zeitraum es geht, den Namen Eric nennt. Sie wollte mit Eric anbändeln, doch er hat sich in der Folge mehr um Mehandor gekümmert, mit deren Hilfe er von Ixolon weggekommen ist. Und sie weiß, dass er Probleme mit einem Lagerarbeiter namens Lionva Neres hatte. Und der lebt noch, sitzt noch immer im Gefängnis, wurde vielleicht deshalb bei der Säuberung 2467 übersehen. Atlan nimmt zu ihm Kontakt auf, er kennt auch den Namen der Sippe, die Eric vom Planeten geholt hat, will ihn aber erst sagen, wenn ihn Atlan herausgeholt hat. Zuständig für die Begnadigung wäre der Wägner Avoyo ter Gur, der sich eher unbestechlich gibt und sogar Atlan mit einer Anzeige droht. Atlan erwidert, dass dann auch Artu ter Gerre auffliegen würde, der ihm die Daten gegeben hat und zur einflussreichen Familie ter Gerre gehört. Ein Prozess gegen ihn wegen Datenmissbrauchs wäre für den Wägner sehr unangenehm, weil er sich diese Familie dann zum Feind machen würde. Und schließlilch sagt ter Gur eine wohlwollende Prüfung des Begnadigungsgesuches zu.

Dezember 2477: Die Tarysh-Sippe greift Lee Norskwod auf seinem Planetoiden, wo sich auch die Träne der Sterne befindet, an, er kann drei ihrer Schiffe vernichten, doch dann stürmen sie sein Versteck. Zuerst wollen sie ihn umbringen, doch dann zeigt er, dass er die Träne der Sterne mit bloßer Hand verschieben kann. Bisher konnten man höchstens Splitter von einem Artefakt abbrechen, doch ein ganzes Artefakt zu bewegen hat bisher keiner geschafft, auch nicht mit stärksten Kraftfeldern. Die blonde Mehandor Yaqu'in Rasha erkennt schnell die Chance für die Sippe, doch die Matriarchin Eh'lvira Tarysh ist rachsüchtig. Nosrkwood beansprucht die Aufnahme in die Sippe, kennt die diesbezüglichen Regeln, Eh'lvira kann sich dem nicht entziehen, doch zuerst muss er seine Schuld gegenüber der Sippe abtragen. Normalerweise besteht dies Sühne in der Zahlung eines berstimmten Geldbetrages, doch Eh'lvira will ein rituelles Tach'men: Norskwod soll in einen Käfig gesperrt und ausgestellt werden, am Pranger, ohne Nahrung, weil beim Angriff 40 Sippenmitglieder getötet wurden, für 40 Tage. Normalerweise würde das niemand überleben, doch mit der Kraft der Träne der Sterne hat Norskwod schon eine viel längere Zeit ohne Lebensmittel überbrückt, als er, nachdem ihm der Konzern das Raumschiff abgeschaltet hatte, auf dem Planetoiden gestrandet war. Als er am siebenten Tag noch immer keine Schwäche zeigt, beginnt die Sippe zu tuscheln. Berits am 28. Tag wird Norskwod aus dem Käfig geholt, leistet den Sippeneid und wird in einem riesigen Besäufnis in die Sippe aufgenommen. Er heißt von nun an Norskwod Tarysh.

Januar 2478: Nun soll er seinen Wert beweisen und ein Artefakt von der Welt Omadun holen. Diese wird von den echsenartigen Omadi bewohnt, die das Artefakt, eine Art Riesenmuschel, in einem Tempel verehren. Bisher hat die Tarysh-Sippe von einem Tempelpriester nur Bruchtücke dieses Artefakts erworben und um jeweils 80.000 Chronners an Varek da Sharib verkauft, für das ganze Artefakt will Eh'lvira 800.000 fordern. Einen ersten Konflikt gibt es, als die Mehandor dem Verbindungsmann auf Omadun nur minderwertige Waren als Tausch bieten wollen, während Norskwod meint, bei dem zu erwartenden Gewinn könnten sie auch Sachen bieten, die das Volk weiter bringen. Als die Muschel dann an Bord des Schiffes ist, meint Norskwod, dass sie viel mehr als 800.000 Chronners fordern könnten, schleicht sich vor dem Zusammentreffen mit Varek da Sharib sogar zur Matriarchin, bedroht sie mit der Waffe und fordert, dass sie zuerst da Sharib ein Gebot machen lassen soll. Das hat die Matriarchin bisher abgelehnt hat, damit nicht der Kunde den Preis vorgibt. Da Sharib bietet sofort 10 Millionen Chronners, die die Matriarchin handelt ihn reflexartig auf zwölf hinauf.

März 2478: Das nächste Artefakt, das Norskwod holen soll, ist eine schwebende Flamme, doch plötzlich bemerkt er, dass sie sich nicht verschieben lässt. Er sagt zu seinen Begleitern, dass er etwas holen muss, nimmt das Beiboot, fliegt einfach davon und zurück zur Träne der Sterne, wo er sich wieder auflädt. Dann funktioniert auch der Abtransport der schwebenden Flamme. Nach einigen weiteren Lieferungen um jeweils 12 Millionen Chronner erwartet sie Varek da Sharib am Übergabepunkt plötzlich mit einer ganzen Flotte, die ihr Schiff, die GAN PARET, umstellt. Da Sharib will die Person, die der Tarysh-Sippe die Beschaffung der Artefakte ermöglicht, kennenlernen, dann Norskwod unter vier Augen sprechen, und bietet ihm an, direkt für ihn zu arbeiten. Norskwod lehnt ab, kehrt zur Sippe zurück und meint, er werde weiter für sie arbeiten, wenn sie Eh'lvira absetzen. Ruvan Tarysh, der Schatten, also engster Berater von Eh'lvira, erklärt den anderen, dass Eh'lvira das erste Artefakt um 800.000 Chronners verkauft hätte, wenn nicht Norskwod gewesen wäre. Und danach ist sie erledigt. Norskwod schlägt Yaqu'in Rasha, die jetzt auch seine Geliebte ist, als Matriarchin vor, und sie wird gewählt. Als diese dann Norskwod und nicht Ruvan Tarysh als Schatten wählt, haben sie sich einen Feind gemacht. Und Norskwod ist sich sicher, dass er nun seinen geheimen Plan zur Umgestaltung der Kristallrepublik verfolgen kann.

September 2478: Das Verfahren zur Begnadigung von Lionva Neres dauert ein Jahr, erst im September 2478 erfährt Atlan von ihm den Namen der Mehandor-Sippe, mit der Eric seinerzeit Ixolon verlassen konnte: Die Tarysh-Sippe. Schnell bekommt Atlan dann heraus, dass sie nach einem Überfall auf ein Kontor der Hamamesch im November 2461 festgesetzt wurden, aufgrund eines an die Behörden übermittelten anonymen Datenpaketes. Das dürfte Erics Modus Operandi geworden sein. Doch 2467 wurden sie dann überraschend begnadigt, die ganze Sippe, und alle Daten des Verfahrens aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes gelöscht. Auch die Suche nach deren Leitschiff LULMAKLON bringt kein Ergebnis, sie wurde versteigert, um Verfahrenskosten hereinzubringen. Allerdings kann Atlan aus der Asservatenkammer eine der Piratensonden, in die Eric vorsätzlich Fehler eingebaut hat, erwerben, und findet dort tatsächlich eine verschlüsselte Botschaft, dass er weiter in Richtung Erde unterwegs ist. Atlan findet am Kontor der Hamamesch heraus, dass Eric dort als Techniker angeheuert hat, dann auf dem Frachter ILYA'TUR angeheuert hat, doch auch die ILYA'TUR ist seit 2467 verschollen. Dann bringt einer seiner Suchaufträge nach der Taryshsippe ein Ergebnis: Eh'lvira Tarysh, die Matriarchin der verschwundenen Sippe, ist überraschend auf Lepso gesehen worden. Atlan begibt sich dorthin, nimmt vorsichtig die Verfolgung auf, damit sie nichts bemerkt und untertaucht, und findet nach drei Monaten Suche eine sterbende Frau: Sie hat Nanoparasiten konsumiert, die schmerzhafte Emotionen und Erinnerungen aus dem Gehirn entfernen, dabei aber das Gehirn auffressen. Atlan nimmt sie zu sich, erlebt ihr Sterben mit, sie beschuldigt Eric, ein Verräter zu sein, ihr die Sippe genommen zu haben, Atlan hat dabei den Eindruck, dass sie ihn dabei mit einer anderen Person vermischt. Doch Atlan hat auch den Eindruck, dass er Eric bald finden wird müssen, um ihn vor der Rache der Taryshsippe zu schützen.

Doch eine untergetauchte Sippe zu finden ist nicht einfach. Atlan beginnt, sich um die Aktivitäten der Mehandor in der Republik zu kümmern, mit denen sie die durch das Haus der Kelche verursachten Warenausfälle auszugleichen versuchen. Dabei sind aber die Sippen der Elyons, der Krivras oder der Turopaks tätig, nicht aber die Tarysh. Dann macht ihn sein Logiksektor darauf aufmerksam, dass Eh'lvirah die Suche nach den Artefakten erwähnt hat, und landet auf dem Planeten Omadun. Dort ist alles intelligente Leben erloschen. Nach dem Raub des Artefaktes kam es innerhalb eines Jahres zu einer Eiszeit, der die wechselwarmen Echsen der einheimischen Bevölkerung nichts entgegenzusetzen hatten. Er findet einen Tempel, in dem auf einem Altarblock einer der Priester geopfert wurde, wobei ihm der Magen geöffnet und verschiedene Gegenstände in seinem Inneren deponiert wurden: Ein selbstheizender Grill, eine Taschenlampe etc. Durch die Seriennummern dieser Gegenstände kann er den Lieferanten ausfindig machen, und diesem sogar Peilsender unterjubeln. Diesen Sender verfolgt er zur Wüstenwelt CK-8453-E, wo er Zeuge wird, wie Mehandor auftauchen und eine Wolke, die eine ganze Oase blockiert, einsammeln, also sogar etwas Gutes für die Bevölkerung tun. Als er sich am Landepunkt unter die Mehandor mischen will, wird er entdeckt und bedroht.

Im Juni 2479 hat Norskwod einen drei Meter hohen Tornado eingesammelt, der an Bord die Umgebung aufzulösen begann. Zunächst wollte er ihn einfach ins All entsorgen. Doch im Hangar stellte sich heraus, dass der Tornado seine destruktive Wirkung verlor, wenn Norskowd in seiner Nähe blieb. Doch sie können ihn nicht wie sonst einfach vor dem Taschalon-System übergeben, sondern müssen erstmals nach Zhalur'Kamon fliegen. Bei Durchqueren des entarteten Raumes wird Norskwod schlecht, er ist der einzige, der derart reagiert. Auf Zhalur'Kamon lernt er Eric Weidenburn kennen, der den Tornado unter einen Schutzschirm stecken kann. Als Norskwod einige Haarsträhnen am Boden liegen sieht, hebt er sie auf und nimmt sie mit. Drei Monate später stoßen sie auf ein im entarteten Raum gestrandetes Arkonidenschiff, das Norskwod rettet. Und seine Pläne werden immer größer: Er hat veranlasst, dass Montanastral, der Bergbaukonzern, den er in der TU kontrolliert, hauptsächlich der Tarysh-Sippe zuliefert, und kann durch die dauernden Zuzahlungen von Varek da Sharib ein System finanzieren, bei dem andere Mehandor-Sippen die durch die Obstruktion des Adels verursachten Lieferausfälle in der Republik ausgleichen. Dabei verdienen die Taryshs am wenigsten. Norskwod hat vor, einen Krieg zwischen der TU, der Republik und als dritten Faktor Varek da Sharib zu provozieren, dann schlagartig die Unterstützung der Kristallrepublik einzustellen, dass sie zusammenbricht und am Ende zahlreiche unabhängige Welten stehen können. Diese sollen dann wahrhaft demokratisch sein, und nicht mehr die großen Adelshäuser, Konzerne oder Sippen das Sagen haben. Nach dem Einsatz auf CK-8453-E wird ihm mitgeteilt, dass ein Spion gefangen wurde. Kurz darauf sitzt ihm Mascaren Ature, wie sich Atlan hier nennt, gegenüber. Zum ersten Mal erfährt Norskwod vom Sterben auf Omadur, und ist betroffen. Atlan will vor allem herausbekommen, was die Taryshs über Eric wissen, Norskwod gibt ihm den Tipp, dass er auf Terra sei. Er merkt Mascaren Ature als einen der möglichen Verbindungsleute vor, die ihm in der Zeit des Wiederaufbaus helfen könnten. Zum ersten Mal holt er sich die Aufzeichnungen des ersten Treffens zwischen Varek da Sharib und Eh'lvirah Tarysh aus dem Jahr 2467 heraus, bei dem da Sharib ihr den Auftrag gab, lose Enden auf Ixolon zu bereinigen. Dann bekommt er das Ergebnis des Abgleichs der DNS-Proben seines Gastes mit den Haaren von Eric Weidenburn: Sein Gast war Erics Vater.

Atlan sucht inzwischen auf Terra nach Eric auf Terra, ohne viel Erfolg. Der Aufbau von Erics Firma war für die Ewigkeit konzipiert, eine Stiftung verwaltet seine Anteile, und alle scheinen davon auszugehen und froh zu sein, dass er auf Dauer verschollen ist. Dann bekommt Atlan eine anonyme Botschaft: „Such nicht weiter nach mir. E“. Die Botschaft ist derart aufgegeben, dass zunächst kein Absender erkennbar ist, doch gerade die Tarntechniken ermöglichen es Atlan, eine Spur aufzunehmen, bis er eine Aufnahme eines Mannes mit Hut hat, und einen Hinweis auf ein Lagerhaus. Dort stößt er auf eine Gruppe Bewaffneter, aber auch einen Mann mit Hut, am Ende hat der den Fedora in der Hand, und in dem findet er eine Haarsträhne von Eric. Also erhöht er zuerst seine Anstrengungen, bis ihm der Verdacht kommt, dass die Haarsträhne ihm bewusst untergeschoben wurde, um ihn hinzuhalten. Im Rahmen seiner Recherchen hat er auch entdeckt, dass sein Gastgeber bei den Teryshs aussieht wie der Eigner des Konzerns Montanastral. Als er in eines von dessen Häusern einsteigt, trifft er auf einen Doppelgänger, der echte ist anscheinend wirklich bei der Tarysh-Sippe. Dann wird Atlan in seiner Unterkunft von einer Gruppe Bewaffneter überfallen, kann sie ausschalten, ein Attentäter kann entkommen, die anderen werden von Giften, die ihnen die Schutzanzüge injizieren, getötet. Der Gegner geht also über Leichen.

Norskwod wird alarmiert, als ein schwerverletztes Sippenmitglied an Bord der GRAN PARET gebracht wird. Es ist Ruvan Tarysh, der ehemalige Schatten von Eh'lvira. Ruvan meint, Norskwod sei ein Verräter, er sei selbst Eigner des Konzerns Montanastral, der die engsten Geschäftsbeziehungen mit der Sippe habe, doch den Gewinn würden andere Sippen machen. Dann kommt heraus, dass ihn die Matriarchin Yaqu’in Rasha selbst zur Erde geschickt hat, sie traut ihrem Geliebten und Schatten Norskwod nicht mehr ganz. Als sich herausstellt, dass Ruvan auch für Varek da Sharib spioniert hat, kann Norskwod noch einmal Zeit gewinnen, und Ruvan wird verstoßen. Beim nächsten Zusammentreffen mir Norskwod fragt Varek nach dem Besucher, der bei der Sippe war, weiß auch, dass es sich um den Vater von Weidenburn handelt, auch das hat Ruvan offenbar verraten, und will einen Zugriff auf Erics Vater, um Weidenburn zusätzlich zu motivieren. Als Norskwod in den Raum stellt, er müsse keine Artefakte mehr liefern, meint Varek, dann kämen auch nicht mehr die 12 Millionen Chronners monatlich. Norskwod ist bei seinem Unternehmen längst auf diesen Zufluss angewiesen, kann aus dem System, das er in der Kristallrepublik aufgebaut hat, nicht mehr so einfach aussteigen und muss weiter liefern. Und Varek kann ihn nun dazu zwingen, auch immer wieder auf Zhalur'Kamon Weidenburn zur Hand zu gehen. Norskwod versucht, Wachen zu bestechen, doch die erklärenihm klar, dass niemand daran denkt, den Erhabenen zu hintergehen.

Atlan hat eine neue Identität, Otay Redomo. Und er will Norskwod noch einmal sprechen. Über einen in die Warenlieferungen eingeschmuggelten Sender kann er nicht mehr an ihn herankommen, da hat Norskwod sicher vorgesogt. Doch weil Atlan mittlerweile herausgefunden hat, dass die Turopaks mit der Tarysh-Sippe zusammenarbeiten, begibt er sich nach Lepso, wo die Turopaks ihre Zentrale haben. Während er noch recherchiert, wird er verfolgt. Atlan bemerkt das, stellt dem Verfolger eine Falle, es ist Ruvan Tarysh, der bei den Turopaks Unterschlupf gefunden hat. Ruvan will zunächst Rache für Eh'lvira nehmen, weil er meint, Atlan habe sie ermordet. Als ihm Atlan nachweist, dass er es war, der am Ende für sie gesorgt hat, kommen sie ins Gespräch. Ruvan erzählt ihm, wie es zum ersten Kontakt der Tarysh-Sippe zu Eric gekommen ist, dass ihn Varek da Sharib über Eric ausgefragt hat, und über die Haarprobe, und auch, dass sie diese Atlan auf Terra bewusst unterschoben haben. Atlan erwägt kurz, sich mit ihm zu verbünden, doch sein Extrasinn warnt, dass Ruvan bis jetzt jeden, mit dem er zusammengearbeitet hat, auch die eigene Sippe, verraten hat. Kurz nachdem sie sich getrennt haben, bemerkt Atlan, dass er verfolgt wird. Er will Lepso sofort verlassen, doch bei einem bedauerlichen „Unfall“ wurde seine Space-Disk von einem Container getroffen und zertrümmert. Inzwischen bekommt Norskwod, der seinerseits auf dem Weg nach Lepso war, um Atlan zu treffen, die Meldung, dass Vareks Leute bereits hinter Atlan her sind. Er will ihn aus dem Spiel nehmen, seine Leute umstellen Atlan schneller, doch dann greifen bereits Vareks Leute an. Norskwod lässt das gesamte Areal vom Raumschiff aus unter Paralysebeschuss nehmen, sie sammeln Atlan ein und er wird in den Kryotank gesteckt. Wenn er geflüchtet wäre, wäre er war voraussichtlich sicherer, doch dann hätte Norskwod keinen Zugriff mehr auf ihn. Als er Mafyn Turopak trifft, eine Submatriarchin der Turopaks, hat diese den Kopf von Ruvan dabei. Als er auch die Turopaks betrogen hat, obwohl sie ihm Unterschlupf gewährt haben, haben sie ihre Konsequenzen gezogen und ihn getötet. Dann kommt eine Nachricht, dass der Gleiter mit dem Kryotank einem Bombenanschlag zum Opfer gefallen ist, und Norskwod ist der Meinung, dass der Mann, den er retten wollte, tot ist.

Als Atlan mit seiner Erzählung fertig ist, trifft die Nachricht ein, dass das Granulon der Laren instabil wurde und ein erster Angriff abgeschlagen werden konnte. ...