Im Dienst der Republik

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 381)
Neo381.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Artefakte
Titel: Im Dienst der Republik
Autor: Jacqueline Mayerhofer
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 24. April 2026
Handlungszeitraum:    ... todo ...
Handlungsort:    ... todo ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Heinrich Bauer Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Nach der Symaios erwacht Eric Weidenburn im Jahr 2461 auf Ixolon, einer unbedeutenden Kolonialwelt in Thantur-Lok. Er hat Erinnerungen an die letzten Ereignisse, die der im Kampf mit Primat erlebt hat, bis zu dem Punkt, an dem er wegen das Aortenirsses sein Bewusstsein verloren hat. Er hat aber keine Idee, wie er nach Ixolon gekommen und 370 Jahre übersprungen haben könnte. Er will sich über 34.000 Lichtjahre zurück nach Terra durchschlagen und mit den Mitteln seiner Firma, die noch immer existiert, nach seinem Raumschiff STAC suchen. Er kommt bis zum Rand der Milchstraße, doch als er an Bord der SCHNELLREISE anheuert, kommt es zum Konflikt mit dem schwarzhaarigen Arkoniden Varek da Sharib, da er sich für dessen Fracht, die aus geheimnisvollen Artefakten besteht, interessiert. da Sharib will Eric schon als Mitwisser beseitigen lassen, als es Weidenburn gelingt, Hyperstrahlung, die die Artefakte ausstoßen und die das Raumschiff gefährdet, zu neutralisieren. Danach wirbt ihn da Sharib zwangsweise für die Forschung an den Artefakten in der Station Zhalur-Kyra - Kammer des Wissens - auf der Welt Zhalur'Kamon im System der Sonne Taschalon an. Weidenburn muss erkennen, dass er von dort nicht entkomen kann, und befindet sich auch noch 2480 auf dieser Welt. In diesem Jahr brechen Rhodan, Thora, Bull und Dao-Lin-H'ay mit der TERRANIA II auf, um ein Artefakt zu finden, mti dem sie Nathalie Rhodan retten wollen. Sie entdecken einen Konvoi von Mehandor, an denen ein Massaker verübt wurde, wobei die dabei verwendeten Waffen arkonidisch waren. Und dann meldet Dao, dass das Artefakt von dem Zielort, an dem sie es bisher vermutet hatte, verschwunden ist.

Handlung

Mit einem Beiboot, das von Reng Smulder gesteuert wird, fliegt die Mehandor Powdra Rivis in einem Gasfilament im All einen Zielpunkt an, von dem eine exotische Hyperstrahlung ausgeht und an dem man ein Schatz vermutet. Endlich hat die Matriarchin ihrer Sippe Powdra eine solche Mission anvertraut. Doch als sie in das Filament einfliegen, fällt zuerst die Ortung aus, dann weitere Systeme, dann gibt die Zentralepositronik eine Warnung durch, dass sich ein Objekt auf Kollisionskurs nähert. Smulder kann gerade noch ausweichen. Powdra erkennt das Beiboot des zweiten Teams, das ausgesandt wurde und den Schatz bereits geborgen hat. Und am Rückflug spürt Powdra eine weitere Bedrohung, eine fremde Stimme flüstert ihr zu, dass der Sternenadler mit den weißen Schwingen und den roten Augen komme, um ihnen den Schatz wegzunehmen.

Dezember 2480: In der Forschungsanlage Zhalur-Kyra - Kammer des Wissens - beschießt Eric Weidenburn, der nun im Dienst der Kristallrepublik steht, das Fragment eines Artefakts mit niederfrequenter Strahlung. Plötzlich kippen die Messwerte, seine Assistentin Vallenta Sheylan meldet Resonanzkaskaden in den äußeren Molekülstrukturen, die Kausalitätsfilter registrieren eine Drift, die Ursache-Wirkungs-Kette wird instabil, die Positronik meldet, das die Feldstabilität auf 80 Prozent gefallen ist, bei 42 Prozent wird die Evakuierung der Station empfohlen. Und dann ist der kritische Bereich erreicht, die Positronik löst den Alarm aus, Stef Hoflar, der arkonidische Kommandant, befiehlt die Evakueirung. Nur Weidenburn und Sheylan bleiben, weil Weidenburn glaubt, dass er das Artefakt stabilisieren kann. Um das Artefakt entsteht ein Lichtphänomen, in dessen Zentrum ein pechschwarzes Inneres pulsiert. Etwas hebt Sheylan auf und saugt sie in das Innere des schwarzen Zentrums, wo sie verschwindet, dann erlischt die Lichtanomalie. Und Weidenburn erkennt, dass er am Tod von Sheylan schuld ist.

2461: Weidenburn irrt in Anstaltskleidung durch ihm unbekannte Räumlichkeiten. Elim Kazal, ein Mitarbeiter des Bauunterhnemens, das in dem Betrieb, der Weidenburn Unterkunft bietet, die Schäden des Hordenzuges ausbessert, bringt ihn auf die Medostation und erklärt ihm, dass er sich auf Ixolon befindet, einem unbedeutenden arkonidischen Kolonialplaneten in Thantur-Lok. Er wird bereits zum vierten Mal zurückgebracht, man hat ihm seine Situation schon mehrfach erklärt, doch Weidenburns Kurzzeitgedächtnis funktioniert noch nicht richtig, und er vergisst immer wieder. Doch im Bett tauchen dann Erinnerungen an das Jahr 2090 auf, er sieht vor sich einen schwarzen Haluter, der durch die Wand kommt, erinnert sich an Mory Finhan, seine große Liebe, die er für tot gehalten und die als Cassie Robar plötzlich wieder auftsauchte, seine Gespräche mit seinem Vater Atlan, in denen sie übereinkamen, in Zukunft stärkeren Kontakt zueinander zu suchen und eine echte Vater-Sohn-Beziehung aufzubauen und in denen ihm Atlan auch geraten hat, Mory das Gespräch nicht zu verweigern, und zuletzt den Kampf gegen Primat, bei dem er aufgrund der Anstrengung das Bewusstsein verloren hat. Er hat kann sich nicht erklären, wie er nach Ixolon kam, und was in den 370 Jahren seit 2090 geschehen ist.

Nachdem er nun sein Gedächtnis und seine Fähigkeiten wiedererlangt hat, beginnt Weidenburn für die Baufirma, zu der auch Elim Kazal gehört, als Techniker zu arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Er geht davon aus, dass Mory tot sein muss, und recherchiert im Mesh nach seinem Vater Atlan, Perry Rhodan und Thora, ohne viel Erfolg. Perry und Thora sind zu dieser Zeit gerade wegen der Imprint-Krise untergetaucht, Atlan gilt überhaupt als verschollen. Weidenburns Firma existiert noch auf Terra, doch seine Versuche, Kontakt aufzunehmen, werden ignoriert, seine Anfragen von einem unbedeutenden Kolonialplaneten in M 13 kommen nicht einmal durch. Und wo sich sein Raumschiff STAC befindet, weiß er auch nicht. Er fasst den Entschluss, dass er Terra erreichen muss, wo er dann auf die Ressourcen seiner Firma zurückgreifen kann, um die STAC zu suchen. Dazu muss er erst einmal von Ixolon wegkommen. Er findet heraus, dass ein Lagerarbeiter, Lionva Neres, Kontakt zu Mehandor hat, denen er aus dem Lager gestohlene Waren verkauft. Weidenburn hofft, dass er mit Hilfe dieser Mehandor von Ixolon wegkommen kann. Doch Neres befürchtet, dass Weidenburn ihm die Geschäfte verderben könnte, und blockiert Erics Kontaktversuche. Als Weidenburn die Mehandor direkt anspricht, wird der von Neres vor deren Augen verprügelt. Weidenburn hat inzwischen durch Recherchen im internen Netz herausgefunden, dass auch einige Wachen der Firma mit Neres zusammenarbeiten, nur so kommt er mit dem gestohlenen Gut aus der Firma hinaus. Dann nimmt die Matriarchin der Mehandor, Eh'lvira Tarysh, mit Weidenburn Kontakt auf, ein Treffen wird vereinbart. Weidenburn bietet seine Dienste als Techniker an, und die Matriarchin, die schon Erkundigungen eingezogen hat, weiß, dass seine Kenntnisse wertvoll sind. Weidenburn erklärt, dass er einen Weg nach Terra sucht, dort könne er auf weitere Ressourcen zurückgreifen und stellt eine Belohnung in Aussicht, deutet dabei eine familiäre Verbindung zu Eric Weidenburn an. Tarysh deutet Verbindungen ihrer Sippe zur arkonidischen Flotte an, die das möglich machen könnten, und wirbt dann Weidenburn offiziell für ihr Schiff an. Bevor er sich endgültig an Bord der LULMAKLON begibt, schickt Eric eine Nachricht an die Leitung der Baufirma, mit einer Dokumentation, in der er nachweist, wie Neres und seine Komplizen die Firma bestehlen.

Nachdem die LULMAKLON gestartet ist, eröffnet die Matriarchin Weidenburn, was sie von ihm erwartet. Sie hat erkannt, dass Eric nicht ein Nachfahre, sondern der legendäre Wissenschaftler selbst ist, auch wenn sie sich nicht erklären kann, wie er mehr als 350 Jahre überdauert hat. Die Taryshsippe ist mit der Mavrasssippe, die von Zeysha Mavras geleitet wird, verwandt, aber weniger übel belumundet. Eh'lvira macht ihn zum Projektverantwortlichen für das Projekt Datenparasit, eine Sonde, die nach dem Zusammenbruch des Schutzschirmes an Raumschiffe andocken und dort über Fernzugriff die gesamte Technik zum Zusammenbruch bringen soll, sodass sich nicht einmal mehr die Schotte öffnen können, damit es so leicht erobert werden kann. Und Weidenburn bleibt nichts anderes übrig, als an dem Projekt mitzuarbeiten. Dass ihm die gutaussehende Matriarchin anbietet, einer ihrer Ehemänner zu werden, setzt ihn zusätzlich unter Druck. Er baut heimliche Fehler ein, gerät damit aber selbst unter Zeitdruck. Als der Datenparasit bei einem Überfall auf einen Kontor der Hamamesch getestet werden soll, gelingt es ihm, Eh'vira davon zu überzeugen, dass er an dem Unternehmen teilnehmen muss, um den Parasiten zu testen. Er kann den bevorstehenden Raubzug an die Behörden vorab verraten, und sich, während der Überfalltrupp bereits erwartet wird, heimlich verdrücken. Auch der Rest der Sippe wird später verhaftet.

Einige Zeit danach ist Weidenburn Techniker an Bord des Frachters SCHNELLREISE. Dieser ist im Randgebiet der Milchstraße unterwegs, Eric hat also Tantur-Lok bereist hinter sich gelassen und ist bei seinem Bemühen, sich langsam nach Terra vorzuarbeiten, durchaus erfolgreich. Als eine Gruppe von Arkoniden an Bord kommt, einen Lagerraum für sich in Anspruch nimmt und extreme Sicherheitsvorkehrungen ergreift, kann Eric es nicht lassen, sich heimlich ins interne Netz des Raumschiffes einzuloggen und sich für die Frachtpapiere zu interessieren. Kurz darauf wird er zu einer Fehlfunktion des Sicherheitsschottes des Frachtraumes gerufen, die von den Arkoniden selbst hervorgerufen wurde, und ohne dass die Arkoniden ihre Höflichkeit verlieren ist für Eric klar, dass sie seinen Aktivitäten auf die Spur gekommen sind und das eine Warnung war. Trotzdem forscht Eric weiter, doch über den Zielort, eine Welt namens Zhalur'Kamon, findet er ebenso wenig im Netz wie über den dortigen Forschungsleiter Varek da Sharib. Schließlich nutzt Eric eine vermeintliche Lücke in der Überwachung, um in den Frachtraum einzudringen, und öffnet einen Behälter. Drinnen sind Teile von Artefakten, wie sie in den Medien der Kristallrepublik fallweise erwähnt werden, doch seine Messversuche bringen keine Ergebnisse. Und dann steht Varek da Sharib, dem man seine Zugehörigkeit zur Hocharistokratie ansieht, auch wenn er überraschenderweise schwarze Haare hat, mit sechs Sicherheitsleuten hinter Eric, und weil dieser zu viel weiß, soll ein Unfall inszeniert werden. Plötzlich erschüttern Energieschläger die SCHNELLREISE, das Raumschiff steht am Rand der Vernichtung. Weidenburn analysiert, dass die Schläge Stoßwellen von Hyperstrahlung sind, die von den Artefakten ausgehen, und kann über sein Multifunktionsarmband die Hauptpositronik veranlassen, über die Fünf-D-Projektoren eine Gegenstrahlung abzugeben, die den Stoßwellen der Artefakte entgegengesetzt ist. Diese Gegenstrahlung hebt die Stoßwellen auf und rettet das Schiff. Da Sharib meint danach, er wäre ein Fehler gewesen, Weidenburn zu töten, denn er habe die Artefakte zum Sprechen und dann wieder zum Verstummen gebracht. Er könne leben, wenn er auf Zhalur'Kamon an der Erforschung der Artefakte mitarbeite.

2466: Weidenburn hat seine Arbeit in der Forschungsanlage Zhalur-Kyra auf Zhalur'Kamon im System der Sonne Taschalon aufgenommen. Sein Projekt trägt den Codenamen Tevalur-Resh, Resonanz im Verborgenen. Er soll erforschen, wie die Artefakte auf verschiedene Arten von Strahlung reagieren. Das Taschalon-System liegt am Rand der Milchstraße hinter einem Staubband sowie einem Wall entarteten Raumes, mit Mikrofluktuationen, Verspannungen und Topologie-Fehlstellungen der Raum-Zeit-Struktur, die durch die Experimente mit den Artefakten verursacht wurden und Hyperfunk und Transitionen in der Umgebung des Systems sehr erschweren. An diesem Tag gelingt Weidnburn der Nachweis, dass die Artefakte die Raum-Zeit-Struktur stabilisieren, und eine Entfernung von ihren Standorten die Stabilität der Raum-Zeit-Struktur gefährden können. Er will dies da Sharib persönlich mitteilen, mit der Warnung, keine weiteren Artefakte sammeln zu lassen. Als er den Forschungsleiter sucht, ist der nicht zu finden, und immer wieder sperren Eric Schotte den Weg ab, bis er zu seiner Unterkunft kommt. Dort erwartet ihn Stef Hoflar, der Stützpunktleiter. Schließlich teilt Weidenburn seine Erkenntnis diesem mit. Auch danach stellt er fest, dass er subtil in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Einmal gelingt es ihm, aus dem Stützpunkt hinauszukommen. Draussen erscheinen um ihn Energieschirme, da Sharib erscheint und erklärt ihm, dass er im Stüztpunkt alles bekommt, aber aus ihm nicht hinauskommt.

2480: In Terrania bespricht Rhodan mit seinen Vertrauten die aktuellen Probleme, die Infektion der in der Granuole der Kelosker zurückgebliebene Besatzung der CROWSNEST, die unerklärliche Instabilität dieser Granuole, das Auftauchen von Dao-Lin-H'ay und die Notwendigkeit, ein Artefakt zu finden, um Nathalie Rhodan zu retten. Bull bekommt von Aurelian Voss die Genehmigung, für die Suche nach dem Artefakt die TERRANIA II zu benutzen. Dao-Lin-H'ay hat Koordinaten mitgebracht, die sie in ein Gasfilament führen. Dort stoßen sie zunächst auf einen fremden Raumer in Form eines Seeigels, der auf ihre Funksprüche nicht reagiert, den Schirm der TERRANIA II deaktivieren kann und dann Schüsse abgibt. Gucky teleportiert an Bord des angreifenden Raumers und bekommt telepathisch Kontakt zur dort herrschenden Entität. In deren Erinnerungen sieht er, dass der Raumer ursprünglich ein Schiff der Posbis war, die Entität ursprünglich viel kleiner, von den Pobis angegriffen wurde, deren Schüsse absorbierte und zu wachsen begann. Als sie sich dem Zentralplasma des Raumers näherte, signalisierte dieses „Nähe ist Tod“. Jetzt hat die Entität den gesamten Raumer überwuchert und absorbiert. Gucky erklärt ihr, dass Nähe nicht Tod sein muss, und Freunde einander nicht töten. Die Entität versteht, das Raumschiff zieht sich zurück und Gucky kehrt erschöpft auf die TERRRANIA II zurück.

Dann fängt man einen Notruf auf, folgt ihm und entdeckt eine zerstörte Flotte der Mehandor. Die Einschusstellen der Walzen zeigen sauber Schnitte, weisen also auf Waffen hin, wie sie nicht Plünderer, sondern die arkonidische Flotte hat. Man findet eine Überlebenskapsel eines sterbenden Mehandors, der mit letzter Kraft von einem Sternenadler mit roten Augen spricht. Und schließlich akzeptiert auch Thora, dass Arkoniden die Angreifer waren. Dao-Lin-H'ay meldet, dass die Strahlung des Artefaktes von ihrem Ausgangsort verschwunden ist. Und dann misst sie sie aus M 13 an.

Alarm in Zhalur-Kyra. Weidenburn hat seit Monaten seinen Ausbruch vorbereitet, jetzt ist einer der seltenen Frachter im Orbit von Zhalur'Kamon angekommen. Nur Weidenburn weiß, dass der Alarm keine echte Ursache hat und nutzt die Verwirrung, sich an Bord eines Beibootes zu schleichen. Auf halbem Weg in den Orbit dreht das Beiboot um. Unten erwartet ihn da Sharib und fordert ihn freundlich auf, zu akzeptieren, dass Zhalur-Kyra seine Heimat ist. ...