Zeitbruch

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 387)
Neo387.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Zyklus: Artefakte
Titel: Zeitbruch
Autor: Dietmar Schmidt / Oliver Müller
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 17. Juli 2026
Handlungszeitraum:    ... todo ...
Handlungsort:    ... todo ...
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch
Leseprobe: Leseprobe.png © Heinrich Bauer Verlag KG
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Kurz­zusammen­fassung

Perry, Thora, Gucky, Atlan und Dao-Lin-H'ay fliegen mit einer Maxi-Space-Disk, mit dem Artefakt von Agema an Bord, das sie schützt, durch den Wall aus entartetem Raum ins Taschalon-System und landen am Planeten Zhalur'Kamon und landen in der Nähe der Station Zhalur-Kyra. Als sie zur Station marschieren sind sie mit Zeitphänomenen konfrontiert, bei denen sich Ursache und Wirkung umdrehen. In der Station wird die Situation für Eric Weidenburn immer unhaltbarer, er reagiert auf die Artefakte mit Schmerzen und kann praktisch nicht mehr mit ihnen arbeiten. Als er gegen seinen Willen in der Medostation festgehalten wird, teleportiert ihm Gucky durch eine Lücke im Schutzschirm zu Hilfe, die sich hinter ihm aber schließt. Danach werden sie durch die Station gejagt, als Eric eine ganze Serie von Artefaktsplittern in das Resonanzfeld im Labor einführt, löst das Explosionen in der Station aus, der Schutzschirm bricht zusammen und die Gruppe um Perry kann sie retten. Am Flug zur TERRANIA II erklärt Eric, dass die Artefakte keine Maschinen einer fortgeschrittenen Zivilisation sind, sondern Phänomene der Raumzeit, die nach der Symaios an bestimmten Punkten erschienen sind, um die Raum-Zeit dort zu stabilisieren. Wenn sie an einen anderen Standort versetzt werden, dann wird der Raum an dem Standort, an dem sie fehlen, instabil und ebenso an dem Standort, an den sie gebracht werden, weil sie dort falsche Werte auslösen. Der Raum um das Taschalon-System war daher schon zuletzt instabil, also entartete Raum-Zeit, doch durch seine Injektion der Artefaktsplitter hat sich die entartete Raum-Zeit um das System geschlossen. Geschlossene entartete Raumzeit nennt Eric eine Negasphäre. ...

Handlung

Eric Weidenburn stellt fest, dass ihm seit dem Laborunfall, bei dem Vallenta Sheylan verschwunden ist, der Aufenthalt im Labor, in dem er sich in der Nähe von Artefakten oder von Artefaktsplittern befindet, immer mehr Kopfschmerzen verursacht. Also zieht er sich vermehrt in seine Unterkunft zurück, wo er vorgibt, Berechnungen anzustellen. Varek da Sharib spricht ihn an, ob er krank sei. Eric ist klar, dass er nicht gestehen kann, dass er sich nicht mehr ohne Schmerzen den Artefakten nähern kann, da ihn da Sahrib sofort umbringen lassen üwrde, wenn er ihm nicht emhr nützlich ist. Also wimmelt er da Sahrib ab. Doch er weiß, dass die Zeit nun drängt, und prägt den Pulsationsparametern des Chrono-Resonators, der durch den Wall entarteten Raumes einen Korridor schafft, eine Botschaft auf: „Holt mich hier raus!“.

Rhodan, Thora, Gucky, Atlan und Dao-Lin-H'ay fliegen mit einer Maxi-Space-Disk das Taschalon-System an. Sie haben das schwarze, kugelförmige Artefakt von Agema an Bord, das ein Roboter umherträgt, damit es sich nicht neu verankert. Bei Anflug empfangen sie die Warnung der Raumboje, die Thora schon vom ersten Anflug kennt, diesen Sektor nicht anzufliegen. Man fliegt weiter in den Korridor ein und empfängt plötzlich ein Emissionsmuster, das aus dem Rahmen fällt. Unter Verwendung des Schlüssels, den Atlan in der STAC gefunden hat, entschlüsselt man eine Botschaft von Eric Weidenburn: Holt mich hier raus. Plötzlich ortet man ein Objekt, das sich auf Kollisionskurs zur Maxis-Space-Disk befindet. Doch sowohl der Antrieb als auch die Ortungssysteme sind hier unsicher, Rhodan weiß nicht, ob er der Ortung trauen kann, und zögert, mit einem unsicheren Antrieb den Korridor in den entarteten Raum hinein zu verlassen. Dann meldet sich Dao, die plötzlich das Artefakt am Schoß hat, dass Perry sofort ausweichen soll. Kaum hat er das Manöver eingeleitet, rast ein Asteroid an ihnen vorbei, der sie sonst trotz Schutzschirms zerstört hätte.

Der weiter Flug durch den entarteten Raum ist relativ unproblematisch, vor allem, weil das Artefakt vor ihnen die Mikrofluktuationen, Verspannungen und Topologie-Fehlstellungen der Raum-Zeit-Struktur zu beseitigen scheint. Sie orten beim Anflug auf den Planten Zhalur'Kamon die Station Zhalur-Kyra, landen in sicherer Entfernung von in einer Steppenlandschaft und wollen sich zu Fuß an die Station anschleichen. Sie sehen vor sich eine Bergkette, als sie darauf zugehen, scheint sich ein Felsen zu bewegen. Die anderen sind einverstanden, dass Gucky zusammen mit Atlan eine kurze Teleportation zu riskiert. Gucky kommt alleine am Zielort an, Atlan ist verschwunden, ebenso der Felsen, dafür wird er von einem Schlangenwesen mit Skorpionkopf angegriffen und mit ätzendem Speichel bespritzt. Er springt zurück, bricht zusammen, Thora bringt ihn wieder zu Bewusstsein und meint dann, Guckys Fell hätte ihn vor den gefährlicheren Auswirkungen der ätzenden Flüssigkeit bewahrt.

Atlan rematerialisiert alleine am Zielort der Teleportation, auch der Felsen ist verschwunden. Er nimmt auf der spärlich bewachsenen Ebene ein Grasbüschel in den Fokus, das sich ihm plötzlich nähert. Als er weiter darauf zugeht und dann hinzulaufen versucht, verringert sich die Entfernung jedoch nicht, dafür rebelliert sein Magen. Ihm wird klar, dass die Reihenfolge verkehrt ist, sein Ziel ist nähergekommen, bevor er zu laufen begonnen hat, und stehen geblieben, als er dann gegagnen ist. Der Zeitablauf ist nicht synchron, Ursache und Wirkung werden gegeneinander verschoben. Die Pflanze ist plötzlich doppelt vorhanden, das Bild ist dort bestehen geblieben, wo es vor der Bewegung war. Dann sieht er vor sich Eric erscheinen, der vor ihm schrumpft und in zahlreiche Splitter zersplittert. In der Ferne sieht er Rhodan und seine Gefährten, und sein Extrasinn rät ihm, sie herankommen zu lassen und sich nicht zu bewegen. Rhodan und Gucky sind inzwischen zu Fuß zu einem Ort gegangen, wo Gucky Atlan undeutlich espern konnte. Als sie dort sind, kann Gucky ihn zwar unmittelbar in der Nähe orten, doch er ist nicht sichtbar. Und sie können in unmittelbarer Umgebung ein Raum-Zeit-Feld orten. Thoras Extrasinn empfiehlt einen Gravophasenanker, also die Errichtung eines Kraftfeldes, das den Emissionen entgegengesetzt ist. Sie berechnet die Stärke und Richtung des Energiefeldes, und als sie es errichtet, fällt Altan tatsächlich aus der Luft relativ hart am Boden auf, ist aber gesund. Und dann meint Gucky, dass Eric Hilfe benötige und teleportiert wieder.

Eric bemerkt, dass das Energiefeld im Labor im Rhythmus seines Herzschlages pulsiert und diesen bei Experimenten beschleunigt. Von da an bleibt er dem Labor noch stärker fern. Als er in der Kantine isst, und dann den Befehl zum Abräumen gibt, setzt sich da Sharib neben ihn und widerruft den Befehl. Er hat bemerkt, dass sein Chefwissenschaftler abmagert, und will, dass er isst. Und er will, dass Eric wieder öfter im Labor arbeitet. Eric behauptet, dass seine theoretischen Berechnungen in seinem Quartier zielführender seien, da Sahrib akzeptiert das, doch er will, dass Eric zumindest das Experiment mit dem Transversalwellen-Verfahren, bei dem Vallenta Sheylan verschwunden ist, wiederholt. Und da Sahrib setzt als Startzeitpunkt in eine Vierteltonta an. Weidenburn fühlt sein Leben so oder so bedroht und befürchtet bei Durchführung des Experiments einen Herzinfarkt. Am Beginn des Experiments übergibt er die Leitung an seine Assistentin Aizela da Kerason, die sich geschmeichelt fühlt. Dann startet das Experiment, bei dem der Chrono-Resonator das Artefakt mit Transversalwellen beschießt, plötzlich sieht Eric mehrere Bilder des Labors vor sich, erkennt, dass er Temporaler Dissoziation unterliegt und bricht zusammen.

Er erwacht auf der Medostation, ein Behandlungsroboter untersagt ihm, das Bett zu verlassen, als er es trotzdem tut, ist das Schott der Medostation geschlossen und der Roboter kommt mit einer Injektionskanüle. Eric ist in Panik, doch bevor er die Injektion bekommt, zerfällt der Robot in Einzelteile. Gucky ist aufgetaucht, konnte durch eine Lücke des Stationsschirmes springen, durch die er Eric zuvor auch espern konnte, und hat den Roboter telekinetisch zerrlegt. Doch nun ist die Lücke wieder geschlossen. Die Teleportationen innerhalb der Station, die folgen, sind dann aufgrund der Raum-Zeit-Phänomene immer schwierig und mit Schmerzen verbunden. Zuerst teleportiert Gucky Eric durch das Schott der Medostation, dann ins Labor, wo sie drei Laboranten ausschalten. Einer fällt um, bevor Gucky den Paralysator ausgelöst hat, und wenn sie sprechen, ist das auch nicht lippensynchron. Sie sind wieder in einer temporalen Dissoziation. Das Labor ist durch eine Reihe von Schirmen und anderen Schutzvorrichtungen geschützt, durch die sich die Sicherheitsleute von draußen durchzuarbeiten versuchen. Eric will vom Labor aus den Schutzschirm deaktivieren, auf den er nach dem Willen von da Sharib eigentlich keinen Zugriff haben sollte. Eric hat sich aber schon früher eine positronische Hintertüre geschaffen. Dann sind die Sicherheitsleute fast durch, nun aktiviert Eric eine Injektionssequenz mit Verzögerung, dass Artefaktsplitter in das Chronoresonanzfeld eingeführt werden. Dann springt Gucky mit ihm.

Thora ist entrüstet, dass Gucky einfach davongesprungen ist. Sie marschieren weiter in Richtung der Station, stoßen dabei auf ein abgestürztes arkonidisches Raumschiff und entdecken, dass einer der Piloten in einer Zeitschleife gefangen ist, in der er immer wieder stirbt. Nachdem sie ihn herausgeholt haben, stirbt er endgültig. Dann sind sie in der Nähe der Station, plötzlich hört man von innen Explosionen. Gucky und Erich rematerialiseiren in einem Randbereich des Station, Gucky blutet bereits aus Augen und Nasenlöchern. Dann gibt es Alarm, das Fragment wurde in das Chron-Resonanzfeld injiziert, eine Stimme ruft Chrono-Läsion, Chrono-Zäsur, Zeitbruch. Über allgemeine Lausptrecher appelliert da Sharib an Eric, dass sie immer gut zusammengearbeitet hätten und er bei seiner Forschung völlig freie Hand habe. Doch durch den Zugriff auf die Positronik, mit dem Eric sich einen Überblick schaffen wollte, konnten sie auch geortet werden, und vor ihrem Versteck marschieren Kampfroboter auf. Gucky teleportiert noch einmal hinter die Angreifer, von da an können die beiden nur noch laufen und erreichen einen Besprechungsraum. Eric erklärt, dass da Sharib Waffen hat, die in der TU und der Kristallrepublik ein Blutbad anrichten können, und initiiert von dort aus eine Sequenz, die Artefakte am Fließband ins Chrono-Resonanzfeld transportieren soll. Jetzt ist auch da Sahrib in Panik, ruft: „Ka-Marentis, was haben sie getan!“. Thora, Rhodan, Atlan und Dao sehen von außen Teile der Station einstürzen, der Schutzschirm ist zusammengebrochen. Dao kann Gucky ungefähr orten, und sie dringen in die Station ein, in der um sie herrscht Chaos herrscht. Sie stoßen auf keine Gegenwehr. Dann müssen sie Gucky und Eric unter den Trümmern hervorholen. Zu Fuß können sie zur Maxi-Diks nicht zurückkehren, also wollen sie einen Gleiter aus dem Felsenhangar unterhalb der Station stehlen. Dort werden sie dann plötzlich eingekreist, doch Gucky und Dao können die drei anderen durch Teleportation bzw. Distanzlosen Schritt in die Maxis-Space-Disk versetzen.

Der Start gelingt, sie können den entarteten Raum um das Taschalon-System durchqueren. Eric erklärt, dass die Wissenschaftler von Zhalur-Kyra bisher geglaubt hätten, die Artefakte seien Maschinen einer weit fortgeschrittenen Zivilisation. Doch das sind sie nicht, sondern Phänomene der Raumzeit, die an bestimmten Punkten erschienen seien, um die Raum-Zeit dort nach der Symaios zu stabilisieren. Wenn sie an einen anderen Standort versetzt werden, dann wird der Raum an dem Standort, an dem sie fehlen, instabil und ebenso an dem Standort, an den sie gebracht werden, weil sie dort falsche Werte auslösen. Der Raum um das Taschalon-System war daher schon zuletzt instabil, war entartete Raum-Zeit, doch durch die von ihm ausgelöste Injektion einer Vielzahl von Artefaktsplitter in den Chrono-Resonator hat sich die entartete Raum-Zeit um das System geschlossen. Geschossene entartete Raumzeit nennt Eric eine Negasphäre. ..