Askalon

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Askalon war eine Siedlung nördlich von Gaza am Ufer des Oberen Meeres auf der antiken Erde, die an Gubal erinnerte.

Übersicht

Um 1978  v.  Chr. wurde der Naturhafen am schmalsten Punkt eines an einen weit geöffneten Trichter erinnernden Küstenabschnittes errichtet. Die Hänge wurden von dichtem Gestrüpp bedeckt. (PR-TB 165)

Den Hafen flankierten zwei kantige und mit Moos bewachsene Türme. Eines dieser Bauwerke erhob sich auf einer kleinen Halbinsel, das andere auf einem großen Felsbrocken. (PR-TB 165)

Eine Befestigung des Hafens gab es nicht. Weit in die Bucht hinein ragte ein vier Mannslängen breiter, gerade verlaufender Kai. (PR-TB 165)

Die Siedlung war aus mehrstöckigen Häusern an einem langgestreckten Hang aufgebaut. Sonnensegel schützten die Terrassen vor der Einstrahlung der Sonne. (PR-TB 165)

An einem der höchsten Punkte gab es eine Anhäufung von Pflanzen und Mauern aus Granit, Sandstein und Lehmziegeln, die weiß gefärbt waren. Ein breiter, überdachter Säulengang führte in einen Tempelbezirk. (PR-TB 165)

Tempelbezirk

Über eine breite Treppe aus Sandsteinblöcken erreichte man den Tempelbezirk. An drei Seiten des aus wuchtigen Quadern errichteten rechteckigen Gebäudes erhoben sich 30 schlanke, leicht konisch zulaufende Säulen aus dunklem Granit, die die Höhe von drei Männern erreichten. Die Säulen waren dicht unterhalb der Dachbalken mit breiten Bändern aus Gold (Metall)|Gold oder Wikipedia-logo.pngElektrum versehen. Beiderseits eines Weges auf weißen Kieselsteinen gab es je 20 rechteckige doppelt mannshohe Pylonen. Dieser Weg führte zu sieben Stufen, die an zwei schmalen, mindestens zehn Ellen hohen Portalen endeten. Die Torangeln waren versetzt angebracht. Dadurch schlossen sich die Portale geräuschlos von selbst. (PR-TB 165)

Holzbalken und Wände hinter den Säulen waren schwarz und dunkelgrau. Sie waren mit stechend riechendem Zedernöl getränkt. Auch der dunkle Innenraum roch stark nach diesem Öl, was den düsteren Eindruck des Tempels verstärkte. (PR-TB 165)

Ein seltsames Phänomen stellte die Akustik von Schritten und anderen Geräuschen im Innenraum dar. Sie erzeugten einen höllischen Lärm. In den Wänden und der Decke waren etwa drei Dutzend zylindrische, lange Öffnungen zu finden, durch die das Sonnenlicht schien. Auf ihrem Weg über das Firmament leuchtete die Sonne immer durch ein anderes dieser Löcher, die das Licht immer auf den Oberkörper der Statue einer Göttin lenkten. (PR-TB 165)

Die Arme der steinerne Frauenstatue waren eng an den Rumpf angelegt, die Unterarme reckten sich nach vorne. Die Göttin hielt in einer Hand den Körper eines Kindes, während ihre Finger dessen Hals zudrückten. In der zweiten Hand befand sich eine Peitsche mit einigen bodenlangen mit Knoten versehenen Schnüren. Der Gesichtsausdruck gab Hass, Gier und Bösartigkeit wieder. (PR-TB 165)

Rechteckige Säulen umgaben die Statue der Göttin. In jedem dieser Steinblöcke gab es eine halbkugelförmige Vertiefung, in der sich Flüssigkeitsreste fanden, darunter auch getrocknetes Blut. Etwa 15 Schritte von der Statue entfernt, gab es zwei kurze Mauern, die den Blick auf zwei schmale Mauerspalten verhinderten. So konnten Personen, die vor der Statue standen, nicht erkennen, wer durch diese Spalten den Tempel betrat. Diese Person kam durch eine schmale, schwere Tür, die auf beiden Seiten mit Kupfer beschlagen und mit dicken Nägeln versehen war. Hinter dieser Tür lag ein breiter Gang, der über eine gerade, schmale, geländerlose Treppe zu einem flachen Dach eines würfelförmigen, fenster- und türlosen Gebäudes führte, das zum Palast der Stadt gehörte. (PR-TB 165)

Bekannte Bewohner

Geschichte

Um 1978  v.  Chr. wurde Askalon von der SCHNELLEN ZEDER angelaufen. Zu dieser Zeit herrschten in der Stadt Angst und Schrecken. Ahiram-Atlan und seine Gefährten trafen in Scharuhens Schänke mit Marsam zusammen. Erst als Atlan mit dem Zorn des Pharao drohte, wurde der Herrscher von Askalon zugänglicher. (PR-TB 165)

Quelle

PR-TB 165