Die Siedler von Vulgata (HC-Ausgabe)

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translation from German to English.
Google translator: Překlad z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertaling van het Duits naar het Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduction de l'allemand vers le français.
Google translator: Tradução do alemão para o português.
Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Buchausgabe des Perry Rhodan-Heftromans. Für weitere Bedeutungen, siehe: Die Siedler von Vulgata (Begriffsklärung).
Überblick
Serie: HC-Ausgabe
PRHC-Vulgata .jpg
© Brendow-Verlag
Zyklus: TERRANOVA
Titel: Die Siedler von Vulgata
Autor: Titus Müller
Titelbildzeichner: Creative Werbung, Mühlheim an der Ruhr
Erstmals erschienen: 25. September 2006
Hauptpersonen: Arrick Aargrefe, Kantur Gotha, Murielle Gotha, Velved Karwai, Aschuk, Rhyt
Handlungszeitraum: 1344 NGZ
Handlungsort: Vanderbeyten
Bezug: PR 2319
ISBN: ISBN 978-3865061409

Bei dieser Hardcover-Version von PR 2319: Die Siedler von Vulgata handelt es sich um eine erweiterte Fassung des Heftromans. Das Buch erschien als Band 3 der Edition Brendow Auslese im Brendow-Verlag.

Handlung

Erster Teil

Vanderbeyten ist eine naturbelassene, ruhige Welt. Im 5. Jahrhundert NGZ siedelte sich hier eine terranische Sekte an. Ihre Siedlung nannten sie Vulgata und schworen jeder Technik ab. Als Vorlage ihrer Gesellschaft nahmen sie die christliche Bibel, doch diese selbst geriet im Lauf der Zeit in Vergessenheit. Zur Handlungszeit verfügt nur der herrschende Patriarch über ein verstecktes Exemplar. Die christliche Botschaft wurde im Laufe der Jahrhunderte verfremdet. Der Patriarch regierte diktatorisch, und aus den zehn christlichen Geboten wurden 520, die jeden Aspekt des Lebens abdeckten.

Alle paar Jahrzehnte kamen LFT-Schiffe vorbei, um verschiedenste Handel vorzuschlagen, doch der Patriarch lehnte diese Angebote jeweils ab. Nach dem letzten dieser Kontakte, schon zu Zeiten des Hyperimpedanzschocks, kommt es zu einem Eklat. Der junge Arrick Aargrefe wird aus Neugier zum Rebellen und Geächteten. Zu ihm stoßen viele andere, denen das Regime nicht passt. Sie werden ausgestoßen, doch zuvor entdeckt Arrick die Bibel im Haus Genesis, einem Lager der verbliebenen Technik. Er dringt dort ein, um ein Funkgerät zu erbeuten und die LFT um Hilfe gegen den Patriarchen zu rufen. Arrick ist von der Heiligen Schrift, in der Interkosmoversion, fasziniert und predigt vor den anderen Geächteten. Einige Jahre später tauchen Galchinen auf. Sie sind Deserteure der Terminalen Kolonne TRAITOR. Die Aufgabe des Volkes innerhalb TRAITORS wurde wegrationalisiert, und so zählt das Volk nur noch 110 Individuen. Sie haben sich abgesetzt und ihr Raumschiff in die Sonne des Systems gesteuert. Die furchterregend aussehenden und von Raubtieren abstammenden Wesen suchen Asyl in Vulgata, da die Welt völlig uninteressant für TRAITOR ist. Sie hat nichts zu bieten. Doch die Vulgater müssen die Galchinen unter ihresgleichen verstecken, damit die Mentalimpulse von den Spähern TRAITORS nicht entdeckt werden können.

Mit Mühe und in letzter Sekunde gelingt es Arrick, die Terraner an die Nächstenliebe zu erinnern, und daran, dass ihre Vorfahren selbst auch Asyl suchten, eine Zuflucht vor der technisierten Welt.

So gelingt es, die Schergen TRAITORS zu täuschen. Allerdings vernichten diese jede Art von Technik, die noch auf Vanderbeyten lagerte. Außerdem töten sie den Patriarchen, während dieser die Galchinen mit Hilfe eines Funkgeräts verraten will.

Zweiter Teil

Nach dem Tod des alten Patriarchen hat Arrick im Namen seines noch unmündigen Sohnes das Amt übernommen. Ihm obliegt nun die schwierige Aufgabe, den Frieden zwischen den einzelnen Häusern einerseits und das zwischen den Menschen und Galchinen herrschende Abkommen zu bewahren. So kommt es des Öfteren zu Zwischenfällen, da die Fremdwesen sich auch an den Tieren der Siedler gütlich tun.

Im Zusammenleben zwischen beiden Spezies existieren nicht nur Schattenseiten. So hat die Jagdaktivität der Galchinen auf die Giftspinnen des Waldes das Leben sicherer gemacht. Auch haben einige von ihnen mit dem Abbau und der Verhüttung von Eisen begonnen. Doch sie nutzen es nicht wie versprochen zur Herstellung von Pflugscharen, sondern für Schwerter und andere Waffen. Sie propagieren hinter dem Rücken ihres Anführers die Unterwerfung und spätere Vernichtung der Menschen.

Der eher schwächliche Galchine Rhyt, ein niederer Arbeiter der Fabrik, kommt hinter das Komplott und warnt den Patriarchen. Es entwickelt sich ein Kampf zwischen beiden Völkern. Mit ihren Waffen fügen die Galchinen den Angreifern schwere Verluste zu. Doch durch die Übermacht überwältigt, werden viele von ihnen getötet. Als nur noch drei Dutzend von ihnen am Leben sind, befiehlt eine Stimme Patriarch Aargrefe, Frieden zu schließen. In dieser dunklen Stunde gelingt es ihm, die verbliebenen Galchinen zu überzeugen, von ihrer wahren Natur abzusehen und einem höheren Ideal zu dienen.