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Die Goowanis waren die Bewohner des Planeten Goowan. Sie wurden von den Zeitkonstrukteuren aus Energie künstlich erschaffen. (PR-TB 76)
Erscheinungsbild
Sie waren von humanoider Gestalt und etwa 1,50 Meter groß. Die Stirn war flach und vorgewölbt. Darunter saßen zwei rotleuchtende Augen, eine weit vorspringende Nase und ein Mund mit dünnen Lippen. Die Arme waren sehr muskulös. (PR-TB 76)
Gesellschaft
Die Goowanis waren Einzelgänger. Kamen mehrere von ihnen zusammen, so versuchte jeder, die anderen zu vertreiben, damit er wieder allein sein konnte. Hatte er damit keinen Erfolg, zog er sich selbst zurück. (PR-TB 76)
Aus diesem Grund lagen die Häuser der Goowanis weit voneinander entfernt. Dadurch war sichergestellt, dass man seinen Nachbarn nicht hörte, wenn es sich schon nicht ganz vermeiden ließ, ihn manchmal zu sehen. (PR-TB 76)
Die Goowanis sollten auf die Oberflächenstruktur des Planeten Goowan als stabilisierendes Element wirken. Doch nicht nur sie allein waren für die Stabilisierung ihrer Welt zuständig, sondern auch alles, was sie je benutzt hatten. (PR-TB 76)
Geschichte
Im Jahr 3398 gelangten Perry Rhodan, Reginald Bull und Sir Richard durch eine Fehltransmission von TRANSIT II in einen Komplex auf der Oberfläche von Goowan. Die überaus kontaktscheuen Eingeborenen beteten den Mond mit Namen Gerent Magor an, der ihnen jeden Wunsch erfüllte. (PR-TB 76)
Bull versuchte es auch und bat den Mond um einen Fremdenführer, und tatsächlich materialisierte sofort ein Eingeborener namens Poitschak. Von ihm erfuhren sie, dass sie sich auf dem Planeten Goowan befanden, und dass ihnen der Mond »Gerent Magor« alles gab, was sie zum Leben brauchten. Weiterhin erfuhren sie, dass die Goowanis schreckliche Ehrfurcht vor den Zeitkonstrukteuren hatten, deren Schöpfung sie waren. Sie fanden heraus, dass sich Goowan ständig wandelte, da seine Zukunft noch nicht stabil war, nur dort wo die Goowanis waren, übten sie einen stabilisierenden Einfluss auf den Planeten aus. (PR-TB 76)
Um feststellen zu können, wo sie waren, wünschten sie sich von Gerent Magor ein Observatorium, welches sie nach kurzer Zeit auch tatsächlich erhielten, und mit dessen Automatik sie schließlich feststellen konnten, dass sie sich zwar wie erwartet noch immer auf dem Planeten Stranger befanden, allerdings rund eine Million Jahre in der Zukunft. (PR-TB 76)
Eine Rückkehr in die eigene Gegenwart durch den Zeittransmitter war wegen eines Energieschutzschirmes nicht möglich. Sie erhielten von Gerent Magor die Einzelteile eines Gerätes, um den Energieschirm zu überwinden. Kurz vor Fertigstellung erschien Kaskadin, ein Zeitkonstrukteur. Dieser verbot Rhodan und Bull, weiterhin seine Arbeit zu stören und Gerent Magor zu überlasten. Auch legte er ihnen nahe, sich selbst das Leben zu nehmen. Da die Terraner dies ablehnten, versetzte sie der Zeitkonstrukteur auf Gerent Magor und nahm sie in einem Kristall aus gefrorener Zeit gefangen. (PR-TB 76)
Es gelang Rhodan und Bull, telepathisch mit Sir Richard auf Goowan in Kontakt zu treten und die Goowanis mit Schnupfenviren zu infizieren. Die Goowanis waren künstliche Geschöpfe, die kein Abwehrsystem besaßen und an der Krankheit starben. Da die Goowanis als stabilisierender Faktor für die Arbeit der Zeitkonstrukteure von besonderer Wichtigkeit waren, konnten die Zeitkonstrukteure von den Oschinzii besiegt werden. Rhodan und Bull wurden aus dem Zeitgefängnis befreit. Sie erfuhren von Gerent Magor, dass dieser ein von den Zeitkonstrukteuren versklavtes Volk war, und sie erhielten einen Gleiter, mit dem sie nach Goowan zurückkehren konnten. Auch dort halfen ihnen die Unbekannten und schickten sie durch den Zeittransmitter zurück in die Vergangenheit. (PR-TB 76)