Hun Kal

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Hun Kal bezeichnet einen Krater auf dem Merkur und eine in diesem Krater gelegene Hochsicherheitshaftanstalt.

Übersicht

Im Krater Hun Kal auf dem Merkur befindet sich die gleichnamige Hochsicherheitsstrafanstalt. Der Krater hat etwa eineinhalb Kilometer Durchmesser und eine Tiefe von etwas mehr als einem Kilometer. (PR 3374, S. 22)

Den Kern des Gefängnisses bildet ein turmförmiges Gebäude, in dem unter anderem die Hangars, Werkstätten, Mitarbeiterunterkünfte und Besucherräume untergebracht sind. Der Turm ist auf einer Kreislinie und in gleichmäßigen Abständen von zwölf niedrigeren Blocks umgeben, die durch Tunnelgänge erreichbar sind. (PR 3374, S. 22)

Außerhalb einer Energiekuppel stehen Geschützstellungen am Kraterrand. Kleine wendige Schiffe fliegen oberhalb des Geländes Patrouille. (PR 3374, S. 22)

In einem zehnstöckigen Klotz liegt der Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses. Die zur Kraterwand – also nach außen – weisende Hälfte des Klotzes beinhaltet den Zellenblock. Dieser Zellenblock besteht aus einzelnen Modulen, in denen die Häftlinge einzeln untergebracht sind. Zwischen den Modulen sind Lücken vorhanden. Täglich (in der nächtlichen Ruheperiode) werden die Zellenmodule unter Nutzung eines Traktorstrahlgenerators verschoben und nach dem Zufallsprinzip neu angeordnet. Dies soll Ausbruchsversuche erschweren. (PR 3374, S. 22)

Bekannte Insassen

Geschichte

Im Dezember 2255 NGZ war Flint Cole, der ehemalige Vizepräsident von Wylon Hypertech, in Hun Kal inhaftiert. Im Gefängnis waren auch weitere ehemalige Führungskräfte von Wylon Hypertech untergebracht, unter anderem auch Simon Hessler, der dort ein leitender Positroniker war. (PR 3374)

Der Codegeber war ein Roboter einer Baureihe von Wylon Hypertech, die nie die Serienreife erreicht hatte. Dieser Roboter befand sich auf Veranlassung von Celina Bogarde alias »Cassandra« an Bord einer Space-Jet, die in der Atmosphäre einer Sonne verborgen war. Nach Ausbleiben eines bestimmten Signals ging der Codegeber davon aus, dass Cassandra nicht mehr am Leben war, rief für sich den »Fall Omega« aus und setzte eine Funknachricht an Legat Kom ab mit dem Inhalt: »Cassandra ist gefallen«. Er erhielt als Antwort die Anweisung, das Nachfolgeprotokoll zu initiieren und tat dies. Er stieß dann auf Transmitterkoordinaten und den Namen Flint Cole. Der Codegeber steuerte mit der Space-Jet den Rand des Solsystems an und erreichte per Transmitter eine geheime Station Cassandras. Dort erhielt er durch eine Holoprojektion, die mit Cassandras Persönlichkeit trainiert worden war und die kommunikationsfähig war, die Anweisung, Flint Cole aus der Haftanstalt Hun Kal zu befreien und ihm die Möglichkeit zu eröffnen, mit den Legaten in Kontakt zu treten. Der Codegeber ermittelte und analysierte die Gegebenheiten rund um die Haftanstalt und die Haftbedingungen und entwickelte einen Befreiungsplan mit der bestmöglichen Erfolgschance. (PR 3374)

Tatsächlich gelang es dem Codegeber, Flint Cole zur Flucht aus Hun Kal zu verhelfen – allerdings entgegen der Planung nicht allein ihm, sondern auch dem Häftling Alexios Lagoudaki. Der Codegeber wurde während der Flucht der beiden Häftlinge in heftige Kämpfe verwickelt und zerstört. (PR 3374)

Zuvor hatte die USO aus verdächtigen Informationsabfragen des Codegebers auf einen bevorstehenden Ausbruchsversuch geschlossen und Vorbereitungen getroffen. Letztlich sorgte die USO dafür, dass der Ausbruch gelang. Dies geschah in der Hoffnung, dass Flint Cole die Agenten der USO zu den Legaten führen würde, damit mehr über die Legaten und ihre Ziele herausgefunden werden konnte. Die USO hatte Alexios Lagoudaki zur Mitarbeit bewegt und ihm dafür Straffreiheit in Aussicht gestellt. Unter der Leitung von USO-Direktor Chrekt-Chur waren unter anderem die Agenten Leni Hazard und Dale Fortune im Einsatz. (PR 3374)

Quelle

PR 3374