Logik-Programm-Verbund

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Als Logik-Programm-Verbund oder Logikpositronikverbund (LPV) werden moderne Rechnernetzwerke bzw. deren Steuerprogrammsysteme bezeichnet.

Allgemeines

Spätestens seit Beginn des 14. Jahrhunderts NGZ, als das Zeitalter der Syntroniken infolge des Hyperimpedanz-Schocks endete und wieder auf Positroniken und Biopositroniken zurückgegriffen werden musste, wurden nicht mehr nur einzelne Großrechner (vor allem in Raumschiffen und Raumstationen) eingesetzt. Stattdessen wurden mehrere Rechner im LPV dezentral miteinander vernetzt, was zu einer enormen Leistungssteigerung führte.

Die Rechnernetze bestanden üblicher weise aus einer Mischung aus normalen Positroniken, sowie biopositronischen Einheiten. Bei größeren Verbünden sind bei einem Ausfall aller Netzwerke normaler weise die untergeordneten Nebenrechner in der Lage, in einem Notverbund die Aufgaben des LPV zu übernehmen. Der Rechnerverbund überwacht und steuert bei allen Manövern des Schiffes sämtliche Nebenaggregate, die zum reibungslosen Ablauf des gewünschten Vorgangs in Betrieb genommen und miteinander synchronisiert werden müssen. (PR 2811)

Im LPV konnten zusätzlich zu den herkömmlichen Rechnern auch Kontracomputer eingebunden sein, auch konnten mehrere autarke, variabel schaltbare Netzwerke innerhalb einer Raumschiffseinheit vorhanden sein.

Die Befehlsgebung erfolgt über akustische Kommandos. (PR 2811)

Geschichte

Die im Jahre 447 NGZ fertiggestellte TS-CORDOBA besaß einen Logik-Programm-Verbund, der im Normalfall Detailaufgaben übernahm, um die Besatzung zu entlasten. Dadurch konnte die benötigte Größe der Stammbesatzung stark reduziert werden. Im Extremfall erlaubte es der LPV sogar einer einzelnen Person, das Schiff alleine zu steuern. Auf Vollautomatik geschaltet war der LPV darüber hinaus in der Lage, die TS-CORDOBA selbständig zu fliegen. (PR 1369, S. 19, S. 25)

Anmerkung: Die TS-CORDOBA besaß sowohl eine Bordsyntronik, als auch eine Bordpositronik. Anscheinend waren beide Systeme nach der Art eines LPV aufgebaut, wobei der Positronik-LPV auch alleine in der Lage war, die oben erwähnten Aufgaben zu erledigen.

Auch die Space-Jet HAWKING war mit einem Logik-Programm-Verbund ausgestattet. (PR 1380, S. 30)

Bereits bei der Überholung der SOL bis 1329 NGZ wurden mehrere LPV im Hantelraumer verbaut.

Raumschiffe der SATURN-Klasse verfügten über einen Logikpositronikverbund dessen Hauptrechner fünf biopositronisch-hyperinpotronischen darstellten. Diese besaßen eine Gesamtmasse von 5300 Kubikmetern Bioplasma und waren jeweils in einer autarken, gepanzerten Kugel aus Ynkonit untergebracht. (PR 2811)

Im Jahre 1518 NGZ verfügten die Tiuphoren mit den Indoktrinatoren über nanotechnische Kleinstroboter, die in der Lage waren innerhalb von relativ kurzer Zeit in der Lage waren, in fremde Rechner einzudringen um diese dann zu analysieren und zu übernehmen. So geschehen am 29. März desselben Jahres auf der GALBRAITH DEIGHTON V. Die Entführung des Schiffes mitsamt Besatzung durch den LPV konnte von der Kommandantin nur durch die Vernichtung des Schiffes verhindert werden. (PR 2809)

Quellen