Indoktrinator (Roboter)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Robotertyp. Für das Gerät, siehe: Indoktrinator.

Als Indoktrinator wurde ein Robotertyp der Tiuphoren bezeichnet.

Beschreibung

Indoktrinatoren bestanden aus einem Masse-Energie-Gewebe (MEG). Normalerweise hatten sie eine festmaterielle Form (»M-Modus«), konnten sich aber jederzeit in einen komplexen Hyperenergieimpuls umwandeln (»E-Modus«). Im E-Modus waren sie in der Lage, Energieschutzschirme zu durchdringen und zu schwächen. (PR 2806)

Indoktrinatoren konnten sich aus Schwärmen von Kleinstmaschinen zusammensetzen. (PR 2804) Die kleinsten Einheiten waren unsichtbare Nanomaschinen, aus denen aber auch große Kampfroboter entstehen konnten. Sie waren daher für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke verwendbar. (PR 2806)

Sie besaßen darüber hinaus die Eigenschaft, Fremdtechnik zu sondieren, zu analysieren und sich selbst zu eigen zu machen oder zu manipulieren. (PR 2806)

Geschichte

Die Tiuphoren setzten Indoktrinatoren im Jahre 20.103.191 v. Chr. während ihrer Banner-Kampagne in Phariske-Erigon ein. Die Roboter machten die 3-BOTNON, einen Kugelraumer der Motomuni, kampfunfähig, woraufhin etwa 100 Angreifer in das Schiff eindrangen. Die Tiuphoren töteten einen Großteil der Besatzung und zwangen den Rest zur Aufgabe. Mit Hilfe zweier Indoktrinatoren konnten auch die letzten Besatzungsmitglieder, die sich hinter einem starken Schutzschirm verschanzt hatten, überwältigt werden. (PR 2804)

Als drei Sterngewerke unter dem Kommando Accoshais den Zeitriss durchquerten und ins 16. Jahrhundert NGZ gelangten, machten die Galaktiker dieser Epoche Bekanntschaft mit den Indoktrinatoren, ohne dies zunächst zu bemerken. Accoshai bereitete Mikro-Indoktrinatoren vor, die während einer Inspektion der XOINATIU auf eine Delegation vom Planeten Olymp angesetzt werden sollten. Auf diese Weise wollte Accoshai Erkenntnisse über die Technik dieser Zeit gewinnen, denn die tiuphorische Technik wurde durch die erhöhte Hyperimpedanz gestört. Unter anderem konnten sich die Indoktrinatoren nicht in den E-Modus versetzen. (PR 2806)

Der Plan schien aufzugehen. Die Indoktrinatoren befielen die SERUNS der Delegationsmitglieder und drangen in deren Raumschiff ein. Die Schutzanzüge zeigten schon bald Funktionsstörungen und die im Schiff zurückgebliebenen Besatzungsmitglieder wurden getötet. Die Olympier ließen ihre SERUNS jedoch in der XOINATIU zurück, als sie per Transmitter flohen. Ihr Schiff vernichteten sie mittels der Selbstzerstörungsanlage. Somit fielen den Tiuphoren keine brisanten Daten in die Hände. (PR 2806)

Am 21. März 1518 NGZ setzte Hotorr Traccax, der Kommandant des Sternspringers PYTANNOC, mehrere Indoktrinatoren ein, um den Forschungsraumer TZADHÜ zu infiltrieren. Nach beinahe zwei Tagen setzten die Indoktrinatoren nach Übernahme der Bordpositronik des Diskusschiffes eine positive Nachricht an die PYTANNOC ab. Die Tiuphoren enterten daraufhin das Schiff und nutzten es, um unerkannt auf den Planeten Vaar zu gelangen. (PR 2808)

Während einer Raumschlacht zwischen der Tiuphorenwacht und den Sterngewerken XOINATIU, PRUITENTIU und MIDOXAI feuerte Tomcca-Caradocc Accoshai Indoktrinatoren auf die GALBRAITH DEIGHTON V, das Flaggschiff der terranisch-arkonidischen Flotte ab. Nach dem Verlust der PRUITENTIU zogen sich die Tiuphoren aus dem Kampfgeschehen zurück, während die Tiuphorenwacht im Pharyxsystem blieb. (PR 2808)

Accoshai plante mit Hilfe der Indoktrinatoren die GALBRAITH DEIGHTON V zu übernehmen und so eine größere Anzahl von Geiseln und Informationen über die Technik der Galaktiker in die Hand zu bekommen. Die Übernahme des Schiffes scheiterte allerdings an der Gegenwehr der Besatzung. Kommandantin Oberst Anna Patoman überredete die Bordbiopositronik, die Mannschaft unbewaffnet in der Zentralkugel des SATURN-Raumers zu versammeln. Zu dieser Zeit befanden sich mit Heydaran Albragin und Pino Gunnyveda zwei nicht als reguläre Besatzungsmitglieder geführte Personen an Bord. Diesen gelang es, durch den Einsatz mehrerer Beiboote, sensible Aggregate des Omniträgerschiffes zu beschießen. Die darauffolgende Kettenreaktion zerstörte das Schiff. Gleichzeitig ließ Patoman die autonome Zentralkugel aus dem untergehenden Schiff heraus sprengen. Nach der Evakuierung der Besatzung durch andere Schiffe der Tiuphorenwacht erkannte der Logikpositronikverbund der GALBRAITH DEIGHTON V die Aussichtslosigkeit seiner Lage und vernichtete auch die Zentralkugel. (PR 2809)

Während der Raumschlacht um das Mitraiasystem setzten die Tiuphoren in großem Stil Indoktrinatoren ein, um damit hunderte Schiffe der das Sonnensystem verteidigenden Rayonen zu infiltrieren. Die Roboter sollten dabei besonders vorsichtig vorgehen, um zu verhindern, dass die Besatzungen Verdacht schöpften. Dadurch stieg die Dauer bis zur Übernahme der Raumschiffe auf etwa zwei Tage. (PR 2816)

Auch bei einem geheimen Einsatz zweier Teams auf Sheheena kamen Indoktrinatoren zur Anwendung. Zunächst tarnten diese die Kriegskapsel während und nach der Landung auf dem Planeten. Anschließend nutzte Poxvorr Karrok eine größere Anzahl zu Spionsonden zusammengesetzter Kleinstroboter zur Sondierung der Lage in den Kavernen Sheheenas und zur Beobachtung seiner zur Entführung vorgesehenen Ziele Perry Rhodan und Coyner Cosherryc. Andere der universell einsetzbaren robotischen Einheiten fanden sich zu funktionsfähigen Transmittern zusammen, die den Teams eine enorme Beweglichkeit zwischen verschiedenen Orten auf dem Planeten ermöglichten. (PR 2817)

Quellen

PR 2804, PR 2806, PR 2808, PR 2809, PR 2816, PR 2817