Ontaker

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Die Ontaker sind die Eingeborenen des Planeten Rolfth im System der Sonne Ontry-Melonzus. Die Ontaker bezeichnen ihre Sonne als Kleine Lichtmutter und die zwei Monde als Augen der Nacht.

Erscheinungsbild

Sie sind sauerstoffatmende Land- und Wasserbewohner. (PR 755)

Ihre Körper sind oval und wirken sehr breit und plump. Sie sind mit einem tiefbraunen Pelz ausgestattet, der Fett ausscheidet. Mit diesem Fett hat der Pelz die Eigenschaft, dass er die Oberhaut vor Eiswasser schützt und sie trocken hält. Die darunter gelagerte Fettschicht erhält die Körperwärme. (PR 755)

Die Ontaker besitzen sehr kurze, aber muskulöse Beine mit jeweils vier Zehen. Zwischen den Zehen besitzen sie Schwimmhäute und erreichen damit unter Wasser hohe Geschwindigkeiten. Im Wasser ist selbst ein greiser Ontaker noch flink und behänd. Die Arme sind ebenfalls muskulös und etwa doppelt so lang wie die Beine. Neben den feinfühligen Fingern haben sie an jeder Hand zwei Daumen. (PR 755)

Auf den mächtigen Schultern sitzt der halbrunde Kopf mit zwei sehr großen Augen und einer mit verschließbaren Schlitzen ausgestatteten Nase. Der Mund ist sehr breit und enthält vorne eine Reihe von Reißzähnen. Aber auch einige Mahlzähne im hinteren Bereich des Rachens sind vorhanden. (PR 755)

Charakterisierung

Die beschaffte Nahrung reicht nie aus, alle Ontaker satt zu machen, daher ist die größte Sehnsucht eines jeden Ontakers, einmal richtig satt zu werden. Zwar gibt es viele Wildtiere, diese sind jedoch zu schnell, und gute Jäger sind zu selten. Und um die besten Fischplätze kommt es häufig zu Streitigkeiten zwischen den Stämmen, die die Anzahl der Jäger weiter verringert. (PR 755)

Bekannte Stämme

  • Hel-Kotha-Tren-Aaak – Hauptsiedlung ist Nantek-Trunt
  • Wing-Bool-Kaf-Sin

Bekannte Ontaker

  • Apasch-Faraday – Schamane des Stammes der Hel-Kotha-Tren-Aaak.
  • Gosom – ein Helfer des Schamanen Apasch-Faraday.
  • Lemmo – Jäger des Stammes der Hel-Kotha-Tren-Aaak.
  • Donk-Ban-Kemu – Häuptling des Stammes der Hel-Kotha-Tren-Aaak.

Gesellschaft

Stammes- und Jagdgemeinschaft

Der Entwicklungsstand der Ontaker entspricht (im Jahr 3581) in etwa der mittleren Bronzezeit auf Terra. Sie organisieren sich in einzelnen Stämmen und hausen in Höhlen und Gletscherhohlräumen, die untereinander mit Querkanälen verbunden sind. Die Räume haben auch Zugänge zur freien See. Dort erjagen sie auch einen Teil ihrer Nahrung, die Walwos, mit harpunenähnlichen Waffen. Mit langen Speeren und Netzen werden die einheimischen Tiere und Fische gefangen. (PR 755)

Sitten und Gebräuche

Zumindest bei den Stammeshäuptlingen herrscht Polygamie. (PR 755)

Kein Ontaker, nicht einmal ein Fleischdieb, würde es wagen, eine Lüge auf den Geist des Feuers Hrula-Hoa-Hoa zu beschwören. (PR 755)

Religion

In ihrer Religion steht die Jagd im Mittelpunkt. Sie verehren den Jagdgott Hothat-Mur. In ihren Mythen erscheinen außerdem Götter (Mabbahabas, die dicken Götter der Gefälligkeit), von denen es heißt, sie würden eines Tages kommen und sich den Ontakern für ein Fest der Großen Münder (= eine Fressorgie) zur Verfügung stellen. (PR 755)

Sprache

Die Terraner werden von den Ontakern als Doa-Ban und die Laren als Rinto-Vassi bezeichnet. (PR 755)

Die Ontaker halten sowohl Terraner als auch Laren für Götter. (PR 755)

Geschichte

In der Zeit vor der Invasion des Konzils der Sieben in der Milchstraße, in der Rolfth zum Carsualschen Bund gehörte, jagten Terraner oft die Ontaker wegen ihrer Felle. (PR 755)

In der Zeit des Konzils stahlen Ontaker oft Dinge aus dem Konzilsstützpunkt Murnte-Neek. Von diesen Raubzügen kehrten jedoch manche Ontaker nicht mehr zurück. (PR 755)

Im Jahr 3581 gerieten drei Kelosker der Gruppe 26 in die Gewalt der Ontaker, wurden aber von Gucky und Ras Tschubai rechtzeitig gerettet. (PR 755)

Im Jahr 3583 griffen die Ontaker den Laren Gavelin-Aat an, der durch ein geheimes Tunnelsystem von Rolfth flüchten wollte, nachdem er einen Zellaktivator gestohlen hatte. Sie ließen sowohl die Leiche als auch den Zellaktivator liegen. (PR 794)

Quellen