Die Dimensionstouristen

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11. Walty Klackton-Abenteuer

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 231)
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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Die Dimensions­touristen
Untertitel: Besuch aus einem anderen Universum
Autor: Ernst Vlcek
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: Juni 1982
Handlungszeitraum: 2434 (siehe hier)
Handlungsort: Klacktons Planet
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 31

Handlung

Gerald, genannt »Gerry« Sharp, ein Freihändler, hält auf Klacktons Planet die Stellung, während Walty Klackton und Annemy Traphunter mit der SCHLEUDERBOGGE auf einem Handelsflug unterwegs sind. Da taucht ein seltsamer Besucher auf. Er ist humanoid, hat aber ein Pferdegesicht und einen geflügelten Helm, dazu steht er auf einer Art Skateboard und hält eine riesige Zahnbürste in der Hand. Als er spricht, ist zudem ein ausgeprägter Sprachfehler zu bemerken, da er alle »R« durch »L« ersetzt. Der Fremde sucht Walty und spricht immer wieder von einem Vertrag, der zu erfüllen ist. Als er erfährt, dass Walty abwesend ist, verschwindet er wieder.

Einige Zeit darauf erhält Gerry Besuch von einer Gruppe aufgeregter Klacktoner, angeführt von Sungo, Waltys Kammerdiener. In Hermannsville, der Hauptstadt, sind zahlreiche Fremde, Fremdhermanns genannt, aufgetaucht, die erhebliche Umbauten vornehmen wollen. Sungo beschreibt die Fremden, und Gerry erkennt das gleiche Volk wieder, dem auch sein Besucher angehörte. Auf seine Frage, ob die Fremden mit einem Raumschiff gekommen seien, verneint Sungo entschieden, erwähnt aber einen großen Schwarzhermann.

Gerry begibt sich nach Hermannsville, wo tatsächlich ein riesiges Gebilde entstanden ist, das an ein Transmittertor erinnert, aber frappierend Waltys Gesicht ähnelt, einschließlich der markanten Nase. Kurz darauf beginnt das Tor, große Mengen fremdartiger Objekte auszuspucken, gefolgt von zahlreichen der von ihm Hippos getauften Fremden. Sie haben jetzt einen anderen Sprachfehler, denn sie sprechen alle »L« als »R« aus, und beginnen, mit großen Maschinen die Stadt zu verändern. Gerry protestiert und will sie aufhalten, aber sie weisen nur auf den »Vertrag« hin. Als er weiterhin protestiert, wird sein Pferd von den Hippos »gebürstet«, und er muss zu Fuß den weiten Rückweg zur Farm antreten. Diese liegt inzwischen unter einem Dunkelfeld und wird angeblich ebenfalls umgebaut. Gerry geht schlafen. Sein Schlaf dauert 100 Stunden, da mit einer »Bürste« nachgeholfen wurde.

Als Gerry erwacht, haben die Hippos ihr »Waltyland« fertig. Billy the Kid, der leicht verrückte Gauchoroboter, arbeitet inzwischen für die Hippos und deren Firma Trans Dimensions Tours (TDT) als Fremdenführer und nennt sich daher »Neckarmann«. Die ganze Umgebung der Farm wurde radikal verändert. Riesige bizarre Gebilde in Rosa und Kristallweiß ragen auf. Billy erzählt, das ganze sei ein Urlaubsparadies für gestresste Hippos. Überall wurden Hinweisschilder auf Sehenswürdigkeiten angebracht, und alle Wesen auf der Farm tragen T-Shirts mit einem Erläuterungstext.

Gerry geht nach Hermannsville, wo sich ihm das gleiche Bild bietet. Kioske und Souvenirläden sind entstanden, die Klacktoner tragen alle T-Shirts, und bald schon sollen die ersten Touristenströme kommen. Sungo ist verzweifelt, und Gerry und er beschließen, sich mit Nektar zu betrinken. Dabei schmieden sie Pläne gegen die Hippo-Invasion.

Ein erster Versuch, eine Melkmaschine als »Wohlfühlgerät« zu verkaufen, scheitert jedoch, denn dem Hippo, den sie als Opfer ausgewählt haben, gefällt die »Behandlung« extrem gut! In gleicher Weise schlagen alle Pläne fehl, und Gerry erhält wegen der großartigen Mitarbeit an Waltyland immer neue Sonderprämien in der neu eingeführten Währung Klacktaler.

Otto der Ottomane, der sich wieder einmal in einen Monolithen getwilzt hatte, wird von den Hippos auf Gerrys Wunsch »enttwilzt«. Gerry hofft, dass die Parakräfte des Twilzers hilfreich sein werden. Otto erklärt, von Waltys Plan mit den Hippos gewusst zu haben, dieser sei wohl wieder einmal im Nektarrausch gewesen. Zugleich muss er aber Gerry die enttäuschende Eröffnung machen, dass ihm durch »Bürsten« sein Twilz abhanden gekommen ist.

Es scheint keinen Weg zu geben, die Hippos aufzuhalten. Die ersten Busse werden erwartet, da meldet sich Walty, der mit der SCHLEUDERBOGGE im Anflug ist. Seine Handelsmission war ein Fehlschlag, da niemand die kitschigen Waren der Klacktoner kaufen wollte. Annemy Traphunter verließ wütend das Schiff und blieb bei Roi Danton an Bord der FRANCIS DRAKE. Jetzt trifft ihn der nächste Schock, nämlich die Umgestaltung »seines« Planeten – und er weiß von nichts. Klack-Klack befürchtet, dass sein schizoides Unterbewusstsein ihm wieder einmal einen Streich gespielt haben könnte.

In diesem Moment kommt der erste Dimensionsbus mit über 100 Hippo-Touristen an. Es handelt sich um eine Art Zug, deren Lok Waltys Gesicht nachgebildet wurde. Der Gerry bereits hinlänglich bekannte Lorebir Larhular fungiert als Führer dieser Gruppe. Walty landet unmittelbar vor dem Bus und verursacht wieder einmal ein riesiges Chaos. Sämtliche Riesenfrösche und Kängurus springen zu ihm, die geplante große Begrüßungsvorführung scheitert. Dennoch sind alle Hippos begeistert und spenden tosenden Beifall. Walty stellt Lorebir wütend zur Rede. Dieser verweist erneut auf den Vertrag und versucht, Walty zu bürsten, doch die Bürste hat keine erkennbare Wirkung auf ihn. Der wild herumwedelnde Walty schlägt stattdessen den Hippo k.o.

Billy versucht zu vermitteln und lädt Klackton ein, das »Klacktodrom« zu besuchen, in dem seine Lebensgeschichte erzählt wird. Klackton bleibt aber unnachgiebig, zumal er seine geliebten Tiere wie auch die Kultur der Klacktoner in Gefahr sieht. Da erscheint Lorrem Rallor, Geschäftsführer von TDT. Walty dreht richtig durch und rennt diverse Hippo-Touristen einfach um, diese sind aber jetzt erst recht begeistert.

Einige Zeit später beraten Otto, Walty und Gerry, was sie tun können, doch ohne Erfolg. Es gelingt Walty, den Vertrag gezeigt zu bekommen, aber zu seinem Entsetzen wirkt das Dokument absolut echt und enthält sogar seine Fingerabdrücke und ein Hirnwellenmuster! Er ist erschüttert. Sungo, der einzige Klacktoner, der noch loyal geblieben ist, berichtet am nächsten Tag, er habe Walty in der Nacht in Hermannsville gesehen, was sich Walty gar nicht erklären kann. Außerdem erzählt Sungo, Walty habe einen Sprachfehler gehabt und kein »L« sprechen können. Walty ist in ernsthafter Sorge, jetzt endgültig eine gespaltene Persönlichkeit entwickelt zu haben.

Gerry besucht das Klacktodrom und wundert sich, dass die dort präsentierte Lebensgeschichte Walty bereits im Jahr 2414, also vor fast 20 Jahren, endet. Walty selbst wird ebenfalls aktiv. Mit einer Gruppe Gauchoroboter greift er einen Hippozug an und zerstört diesen in bester Ritter- oder Wildwestmanier, aber die Hippos sind einfach nur begeistert. Was kann er nur tun? Die Tage vergehen.

Da kommt es einige Zeit später zu einem Treffen Gerrys mit einem Walty, der sich als Duplo des Originals herausstellt. Otto, der lange nicht gebürstet worden ist, verfügt wieder über Parakräfte und ist unsichtbar mit dabei, als der Duplo versucht, aus Gerry Informationen herauszuholen. Dies scheitert. Anschließend gesteht Otto Gerry, diesen Duplo zu kennen. Seinerzeit hatte der verrückte Professor Hector Fungi zusammen mit Walty im Nektarrausch zahlreiche Maschinen gebaut, darunter auch einen Multiduplikator. Bei einer Testvorführung wurden Duplos von Walty erzeugt, die bis auf einen wieder zerstört wurden. Der letzte Duplo aber konnte sich erfolgreich verbergen. Otto verhalf ihm später zur Flucht mit einer von Fungi erfundenen Kälteschlafkapsel. Er vermutet, dass der Duplo irgendwie in das Kontinuum der Hippos – die aus einer anderen Dimension zu stammen scheinen – geraten sein muss, und von da an nahmen die bekannten Ereignisse ihren Lauf.

Walty hat endlich einen Plan: Er baut einen eigenen Touristenbus und überredet eine Gruppe Klacktoner zu einer Fahrt in das »Hippoland«. Kurz bevor er den Plan umsetzen kann, erscheinen Roi Danton und Annemy Traphunter auf dem Planeten. Annemy ist nach wie vor ungeheuer sauer. Danton aber, der eingeweiht wird, ist sofort bereit, bei dem Plan mitzumachen. Zusammen mit Walty, Gerry und zahlreichen Klacktonern durchquert er das Dimensionstor, und sie erreichen eine trostlos erscheinende, aber sehr futuristische Welt. Die Hippos leben unter künstlicher Sonne in einer perfektionierten Umgebung.

Der Plan hat den gewünschten Erfolg. Es kommt zum Kontakt mit Twellor, Führerin der Hippo-Opposition, die schon lange gegen das »Waltyland«-Konzept ist. Im Gespräch übernimmt wieder einmal Waltys Unterbewusstsein die Kontrolle, und er führt einen Ringkampf mit der Hippo-Frau. Damit endet die Geschichte der Firma TDT und der Hippo-Besucher. Alle Einrichtungen auf Klacktons Planet werden rückstandslos abgebaut, und die Hippos werden die Klacktoner nie mehr besuchen. Waltys Duplo bleibt aber bei den Hippos zurück.

Am Ende der Geschichte ist alles wieder normal. Das gilt sogar für Billy, der die Gelegenheit nutzt, Dantons ertrusischen Leibwächter Oro Masut zu reiten.

Anmerkung

Personenregister

Gerald »Gerry« Sharp Der Freihändler ist Walty Klacktons Freund und Stellvertreter.
Walty Klackton Der Para-Teleschizomat muss sich wieder einmal außergewöhnlichen Problemen stellen.
Annemy Traphunter Die USO-Spezialistin hat genug von Walty Klacktons komischen Ideen.
Sungo Der Klacktoner ist Walty Klacktons Kammerdiener.
Billy the Kid Der Gauchoroboter
Otto der Ottomane Der Twilzer wird »gebürstet«.
Roi Danton Der König der Freihändler
Lorebir Lahular Hippo und tätig für TDT
Lorrem Rallor Geschäftsführer der TDT
Hector Fungi Erfinder
Twellor Hippo und Führerin der Bewegung gegen TDT
Oro Masut Roi Dantons ertrusischer Leibwächter wird »zugeritten«