Stirnkristall

Aus Perrypedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Google translator: Translation from German to English.
Google translator: Překlad z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertaling van het Duits naar het Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduction de l'allemand vers le français.
Google translator: Tradução do alemão para o português.

Stirnkristalle waren eine technologische Entwicklung der Lemurer vom Planeten Di'akir.

Allgemeines

Es handelte sich um etwa fingerkuppengroße Hyperkristalle, die in verschiedenen Farben vorkamen. Sie wurden auf der Stirn über der Nasenwurzel getragen und direkt auf die Haut geheftet. Eine Tragevorrichtung (Reif, Kette oder dergleichen) wurde daher nicht verwendet. Die Lemurer konnten die Kristalle jederzeit abnehmen und wieder ansetzen.

Die Stirnkristalle waren Bestandteil eines Forschungsprojekts des Großen Tamaniums in der Zeit des lemurisch-halutischen Krieges. Sie sollten Hyperenergie aufsaugen und speichern können. Dabei wurde der Kristall warm oder begann aufzuleuchten. Dem Plan der Lemurer zufolge sollte im System Di'akirs ein Hyperraumaufriss zur Lahmlegung der Technologie der Bestien-Raumschiffe erzeugt und mit den Stirnkristallen kontrolliert werden. (Centauri 11)

Geschichte

Di'akir wurde im Jahre 49.988 v. Chr. von den Bestien angegriffen und verwüstet. Die Stirnkristalle erwiesen sich als nutzlos, da sich der Hyperraumaufriss nicht rechtzeitig aktivierte. Danach fielen die lemurischen Siedler in die Primitivität zurück. Im Verlauf der Jahrtausende entwickelte sich die neue Kultur der Di'aka. Das lemurische Erbe geriet in Vergessenheit. Die Lemurerabkömmlinge bewahrten nur rudimentäre Kenntnisse über die Stirnkristalle, die sie als bloße Schmuckstücke betrachteten. Praktisch jeder Di'aka trug einen Stirnkristall, er wurde ihnen sofort nach der Geburt eingesetzt. Es war jedoch verboten, mit den Stirnkristallen zu experimentieren. Den meisten Di'aka war es nicht möglich, die Kristalle abzunehmen.

Im Jahre 1304 NGZ durchquerten Perry Rhodan, Reginald Bull und Domo Sokrat das System mit der THORA. Die Anwesenheit einer »Bestie« wurde von immer noch aktiven lemurischen Anlagen registriert. Daraufhin aktivierte sich die uralte Geheimwaffe selbsttätig und ein Hyperraumaufriss entstand. Wegen einer von Di'akir ausgehenden Hyperstrahlung musste die THORA auf Ai'kon notlanden. Die Terraner orteten den Hyperraumaufriss und stellten fest, dass er das gesamte System zu vernichten drohte. Durch die Aktivierung des Hyperraumaufrisses begannen die Stirnkristalle vieler Di'aka selbsttätig damit, einen Teil der aus dem Hyperraumriss austretenden Energie aufzusaugen. Sie glühten und bereiteten ihren Trägern große Schmerzen oder ließen sie bewusstlos zusammenbrechen.

Ungefähr zur gleichen Zeit experimentierten Mas'rin und Sa'hir, zwei Di'aka aus Ban'lafir, verbotenerweise mit ihren Stirnkristallen. Die beiden waren die einzigen Di'aka, die ihre Kristalle abnehmen und untereinander austauschen konnten. Sie wussten nicht, warum dies so war. Man hatte ihnen aber erzählt, sie seien beim Einsetzen der Kristalle fast gestorben. Nach dem Austausch vernahmen die beiden jungen Leute Stimmen in ihrem Geist. Im weiteren Verlauf der Ereignisse wurde Mas'rin in einer Geheimbasis Derbo Melors von einem alten lemurischen Roboter zerstrahlt. Sein Stirnkristall zersprang, und etwas von ihm ging auf Sa'hir über. Sie verlor das Bewusstsein und wurde zu Melor gebracht. Ihr Kristall begann zu glühen und schleuderte Melor an eine Wand. Erst als er ihr den Kristall abnahm, kam sie wieder zu sich. Melor nahm an, bei den beiden jungen Di'aka sei eine evolutionäre Weiterentwicklung eingetreten, die eine andere als die ursprünglich geplante Nutzung der Kristalle möglich machte.

Sa'hir begleitete Rhodan, Bull und Domo Sokrat nach der Beilegung der Krise nach Terra. Sie hoffte, man werde ihr und Mas'rin dort helfen können.

Anmerkung: Da der Perry Rhodan-Comic nicht fortgesetzt wurde, bleibt unklar, was mit den Stirnkristallen und Sa'hir weiter geschah.

Quellen