Terranische-Mindanao-System-Verbundlinie

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Das Hauptaugenmerk der Terranische-Mindanao-System-Verbundlinie (TEMSYV) lag auf der Erzeugung und Vermarktung von Erdölprodukten. Im Jahre 3459 umfasste der Konzern neben Anlagen zur Förderung und Verarbeitung des Erdöls auch modernste Laboratorien, Handelsgesellschaften und eine umfangreiche Flotte von Handelsschiffen.

Übersicht

Der Firmensitz der TEMSYV befand sich auf Terra. Ihr Logo war das TEMSYV-Symbol mit einer brennenden Methangasflamme darüber.

Die TEMSYV verfügte über Richtlinien, die nur durch einstimmigen Vorstandsbeschluss umgangen werden konnten. Eine dieser Richtlinien gab vor, Geschäfte nicht aus politischen Erwägungen zu tätigen.

Als Verwaltungsgebäude diente das in der Nähe von Kiamba am Meer liegende TEMSYV-Center. Das Gebäude war auch unter dem Namen TEMSYV-Treppe bekannt, eine Anspielung auf seine Architektur: Wie eine freischwebende Treppe ragte das Bauwerk in das Meer hinaus. Lediglich die unterste »Stufe« befand sich auf festem Grund. Für gesellschaftliche Anlässe stand THEMSYV-Hall zur Verfügung. Auf den Felsen an der Küste erbaut, erweckte das Gebäude den Eindruck, über der Celebes-See zu schweben. Von außen wirkte TEMSYV-Hall wie eine weiße Weltkugel, durch dunkle Einlagerungen und Erhebungen wurden die Umrisse der Kontinente und großen Inseln betont. Die Hülle bestand aus einer gebleichten Ynkelonium-Speziallegierung.

Auf Sanguin befanden sich die Forschungslaboratorien. Auch bei ihnen wurde Wert auf eine ausgefallene Architektur gelegt: Die Bauten waren flammend roten Korallen nachempfunden und erreichten eine Höhe von etwa 1000 Metern.

Geschichte

Die Terranische-Mindanao-System-Verbundlinie wurde im Jahre 3300 von Jaco Bonhero gegründet.

Zu dieser Zeit waren die Erdölfelder Terras aufgrund der Konzentration auf die Nutzung anderer Energieformen, insbesondere der Atomenergie, stillgelegt. Jaco Bonhero sah nun Absatzchancen für Produkte der Petrochemie auf den zahlreichen Planeten des Solaren Imperiums, auf denen durch die dort herrschenden Umweltbedingungen »herkömmliche« Technik versagte. Insbesondere im Bereich der Schmierstoffe erwies sich sein Geschäftsmodell als voller Erfolg. Das Unternehmen wurde in der Folge von der Öffentlichkeit gerne als »Wirtschaftsimperium« bezeichnet.

Nach dem Tod von Jaco Bonhero wurde seine Witwe Martola Bonhero als Nachlassverwalterin eingesetzt. Sie leitete fortan die Geschäfte als Präsidentin der TEMSYV. Ihr Neffe und Haupterbe des Konzerns, Pilon Bonhero, wurde zum Vizepräsidenten ernannt.

Trotz der geschickten Führung durch Martola Bonhero ergaben sich in dieser Zeit geschäftliche Schwierigkeiten. Als Pilon Bonhero im Januar des Jahres 3459 nach einer mehr als sieben Monate dauernden Geschäftsreise nach Terra zurückkehrte, konnten diese Probleme aber als überwunden betrachtet werden: Dem Erben der TEMSYV gelang es, neue Kontakte zu schließen und umfangreiche Aufträge für den Konzern zu sichern.

In der Folgezeit kam es dessen ungeachtet zu Konflikten zwischen Martola und Pilon Bonhero. Pilon Bonhero sah sich dadurch genötigt, das Vorsorgegesetz von 3218 anzurufen. Letztendlich stellte sich heraus, dass die Frau, die alle für Martola Bonhero hielten, in Wirklichkeit ein von den Laren zum Zweck der Spionage eingesetztes Double namens Veila Wong war. Die wahre Präsidentin der TEMSYV war von den Laren getötet worden. So wurde auf tragische Weise der Weg für Pilon Bonhero frei, die Leitung des Konzerns zu übernehmen.

Während dieser Zeit der Auseinandersetzungen in der Führungsspitze wurden in den Forschungslaboratorien des Unternehmens für das Solare Imperium wichtige Entdeckungen gemacht. Der junge Forscher Ramon Prinz stieß bei seiner Arbeit bezüglich neuer Methoden der Ölförderung überraschend auf Erkenntnisse, die letztendlich zur Entwicklung des Schatten-Peilers führten.

Quelle

PR 652