Fimbul-Winter

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Als Fimbul-Winter wurde das Einfrieren der Erde und der anderen Planeten des Solsystems bezeichnet, welches nach dem Erlöschen der Sonne durch die Aktivitäten der Spenta eingetreten war.

Anmerkung: Der Begriff geht auf den  Wikipedia-logo.pngFimbulwinter zurück, den Beginn von  Wikipedia-logo.pngRagnarök, dem Untergang der nordischen Götter, wie er von  Wikipedia-logo.pngSnorri Sturluson in der  Wikipedia-logo.pngProsa-Edda geschildert wird. (PR 2612 – Kommentar)

Hilfsmittel der Spenta

Fimbul-Netz bzw. Fimbul-Kruste

Die Spenta bauten mit Hilfe von Ephemerer Materie um die Sonne herum eine feste Kruste, das sogenannte Fimbul-Netz, auch Fimbul-Kruste oder Ephemere Membran genannt. Dieses ist eine zweidimensionale Kugelschale mit einer Dicke, die deutlich unterhalb der  Wikipedia-logo.pngPlanck-Länge liegt. Für Teilchen oder Photonen, die in dieses Netz bzw. Kruste eindringen, vergeht keine Zeit mehr, sie bleiben theoretisch auf ewig in der Kruste gefangen. Ein Durchdringen der Fimbul-Kruste auf konventionellem Weg ist unmöglich, lediglich über den Hyperraum ist eine Umgehung der Kruste möglich. (PR 2607, PR 2617)

Fimbul-Impuls

Nach der Fertigstellung der Fimbul-Kruste starteten die Spenta den Fimbul-Impuls, der im Solsystem als mehrdimensionale Schockfront unbekannter Natur angemessen wurde. Es ist anzunehmen, dass die Spenta auf diese Weise gleichsam der Sonne den »Todesstoß« versetzt haben. (PR 2607)

Auswirkungen

Sol

Durch die Aktivitäten der Spenta blähte sich der Kern der Sonne um etwa das Hundertfache auf, was zu einem starken Druckabfall und dadurch zum Erlöschen der  Wikipedia-logo.pngKernfusion führte. Sol als Ganzes blähte sich auf eine Größe von etwa 35 Millionen Kilometer auf und wurde zu einer riesigen schwarzen Kugel.

Terra

Die Terraner gingen davon aus, dass Terra durch den Ausfall der Sonne innerhalb von 20 – 24 Stunden nahezu vollständig eingefroren sein würde. Dies und der Ausfall der Photosynthese der Pflanzen hätte ein rasches Absterben der Pflanzenwelt und weiter einen Zusammenbruch der Nahrungskette zur Folge, wodurch auch die meisten Tiere aussterben würden. (PR 2607)

Anmerkung: In den Ozeanen ist aufgrund ihres Volumens eine erhebliche Wärmemenge gespeichert. Daher kann vermutet werden, dass die Ozeane, kleine Inseln, sowie küstennahe Gebiete deutlich später einfrieren werden als kontinentale Gebiete.

Innere Planeten

Auf den übrigen inneren Planeten Merkur, Venus und Mars waren ähnliche Auswirkungen wie auf Terra, nämlich ein Einfrieren der Planeten innerhalb kürzester Zeit, zu erwarten. (PR 2607)

Äußere Planeten und Monde

Die Energiemenge, welche die äußeren Planeten und Monde von der Sonne erhielten, ist praktisch vernachlässigbar, Sol war lediglich als Gravitationsquelle wichtig, um die Planeten auf ihrer Bahn zu halten. Diese Aufgabe erfüllte Sol auch nach ihrer Abschaltung durch die Spenta. Daher waren hier keine oder nur geringe Auswirkungen zu erwarten.

Geschichte

Vorgeschichte und Durchführung

Nachdem das Solsystem entführt wurde, erschienen Anfang September 1469 NGZ Nagelraumer der Spenta im Solsystem und drangen in die Sonne vor. Die Spenta, die sich auch Sonnenhäusler nannten – vermutlich, da sie Sonnen bewohnten –, empfanden die Anwesenheit von ARCHETIMS Leichnam als abstoßend und versuchten, diesen aus der Sonne zu entfernen. Nach dem Scheitern der ersten diesbezüglichen Versuche begannen die Spenta mit dem Bau der Fimbul-Kruste, um die Sonne zum Erlöschen zu bringen; auf diese Weise hofften sie, ARCHETIMS Leichnam herauslösen zu können. (PR 2607)

Den Terranern gelang es zwar von der Forschungsstation AMATERASU aus mit Hilfe von Shanda Sarmottes Parafähigkeiten, die Tätigkeit der Spenta zu beobachten, alle Versuche, deren Aktivitäten zu stoppen, scheiterten allerdings. Mitte September 1469 NGZ war die Fimbul-Kruste fertiggestellt und die Spenta zündeten den Fimbul-Impuls. Daraufhin begann sich die Sonne am 29. September zu verfinstern. (PR 2607, PR 2616, PR 2617)

Gegenmaßnahmen

Nachdem alle Versuche, die Aktivitäten der Spenta zu stoppen, gescheitert waren, versuchten die Terraner dem Einfrieren der Planeten entgegenzuwirken, indem sie Kunstsonnen im Orbit um die Planeten und deren Monde platzierten. Allerdings war die Zeit zur Produktion einer ausreichenden Menge von Kunstsonnen denkbar zu knapp. Um darüber hinaus eine ausreichende Ernährung der Bevölkerung Terras und der anderen Planeten sicherzustellen, wurden sämtliche Kapazitäten zur Produktion von Notrationen aktiviert. Eine weitere mögliche Maßnahme stellte die Evakuierung möglichst großer Teile der Bevölkerung in Tiefbunker sowie die Ausgabe von SERUNS an möglichst viele Personen dar. Da es aber doch trotz der Kürze der Zeit gelang, hinreichend viele Kunstsonnen zu beschaffen, musste auf diese Maßnahme nicht zurückgegriffen werden. (PR 2607)

...

Ende des Fimbul-Winters

Durch Verhandlungen mit den Spenta konnte die Entfernung der Fimbul-Kruste und die Neuzündung Sols am 11. Januar 1470 NGZ erreicht werden. Zuvor war ARCHETIMS Korpus aus Sol geborgen und zur Ephemeren Pforte abtransportiert worden. (PR 2692)

Weblink

Quellen