Gordon Blish

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Gordon Blish war der Entdecker des Orariums auf dem Planeten Thorum.

Geschichte

Um die Mitte des Jahres 2423 entdeckte Gordon Blish auf Thorum ein unbekanntes Erz. Er übersandte eine Materialprobe an ein Labor des Solaren Imperiums und bekam nur zwei Wochen später Besuch von einer ganzen Gruppe von Wissenschaftlern, die ihm einen Vertrag zur exklusiven Ausbeutung seiner Fundstelle aufschwatzen wollten. Demzufolge hätte Blish für jedes Pfund des neu entdeckten Elements Orarium 200.000 Solar bekommen sollen – aber der Vertrag wurde nie unterzeichnet. Der Claim entpuppte sich als wertlos, da es dort nur geringe Spuren von Orarium gab. Die Wissenschaftler zogen so schnell ab, wie sie gekommen waren. Das Gerücht von den Reichtum verheißenden Funden hatte sich inzwischen bereits weit verbreitet. In den folgenden Monaten wurde Thorum von ganzen Heerscharen von Glücksrittern überschwemmt. Keiner von ihnen wurde fündig. (PR-TB 82, S. 33-34)

Völlig verarmt hauste Gordon Blish wie viele andere gescheiterte Existenzen in einem der zahllosen stillgelegten oder abgewrackten Raumschiffe auf Thorums Raumhafen, bis er Mitte August 2424 bei einer »Säuberungsaktion« von den Männern der Zweiten Kolonne aufgegriffen wurde, der Schutztruppe von Jeremias Lasalle, dem finanziell angeschlagenen Besitzer des Raumhafens. Mit dem Gutachten des Labors, das Blish ihm aushändigte, hoffte Lasalle seine wissenschaftlichen Berater von der Existenz des Orariums überzeugen zu können. Er hatte Blish dafür versprechen müssen, ihn vor den Agenten des Solaren Imperiums und der USO zu verbergen, die hinter ihm her waren – und vor den Teloniern, bei denen er sich als Söldner verpflichtet hatte, weil er keinen anderen Ausweg sah. Noch während der Besprechung mit seinen Beratern erschienen zwei Telonier, um Blish abzuholen. Er versuchte zu flüchten, da schoss einer der beiden Telonier eine Art Pistole auf ihn ab, und von Blish blieb nichts außer einer Wolke feinen Staubes. (PR-TB 82, S. 33-36)

Die Telonier hatten eine metaphysische Matrize von jedem rekrutierten Söldner angefertigt, so auch von Gordon Blish. Jeder verstorbene Söldner wurde in einem neuen, unverletzten und absolut identischen Körper wieder zum Leben erweckt. In der Folgezeit leistete Blish Dienst als Kanonier der Gruppe II auf dem Telur 888, derselben Kampfmaschine, der Michael Rhodan in der Gruppe I zugeordnet war. Der erste Einsatz gegen die Blaue Front auf einem unbekannten Planeten entpuppte sich nachträglich als Manöver. Trotz anfänglicher Nervosität aufgrund der zahlenmäßigen Überlegenheit des Gegners schnitt der von der Gruppe I geführte Telur als Spitzenreiter mit 15 Feindabschüssen ab, während die anderen Kampfmaschinen der Weißen Armee im Durchschnitt zehn Gegner zerstörten. In den folgenden drei Tagen schnitt ihre Kampfmaschine deutlich schlechter ab, die einzigen drei Abschüsse gingen auf das Konto von Gordon Blish. (PR-TB 82, S. 81-82)

Bei einem Fluchtversuch von Armin Whitacker, einem Mannschaftskameraden der Gruppe I, wurde die Elektronik des Telur 888 schwer beschädigt. Eine Verteidigung war nicht mehr möglich. Die Kampfmaschine wurde getroffen und zerstört, alle Insassen starben. (PR-TB 82, S. 89-91)

Anmerkung: Über Gordon Blishs weiteres Schicksal ist nichts bekannt. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass er wie bereits zuvor mittels der metaphysischen Matrize wieder zum Leben erweckt wurde.

Quelle

PR-TB 82