Spavnos

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Die vogelähnlichen Spavnos sind auf dem Planeten Spavar im Spandadsystem beheimatet.

Erscheinungsbild und Physiologie

Die bis zu 2,50 Meter großen, spindeldürren Spavnos stammen von großen, grazil gebauten Laufvögeln ab. Ihr gefiederter Kopf ist geprägt von einem schmalen Schnabel, die Augen sind silbrig-blau. Der Körper ist von einem feinen Federflaum bedeckt. Die Beine sind lang und sehr dünn. Die lederartigen Flügel sind degeneriert, sodass den Spavnos im Lauf der Evolution die Fähigkeit zu fliegen verloren ging. Entlang eines Muskelwulstes an der Oberseite der Flügel sitzen mehrere Greiflappen, die in feinen Greifkrallen enden. An den Füßen befinden sich ebenfalls Krallen. (PR 3066)

Nicht allen Spavnos ist es möglich, alle zehn Greifkrallen synchron zu bewegen. Spavnos, die neun oder gar zehn Krallen auf einmal bewegen können, gelten als Besonderheit und werden je nach Anzahl der beweglichen Krallen als »Neuner« oder »Zehner« bezeichnet. Die Bewegungen der Greifkrallen sind elementar wichtig, je mehr Krallen eingesetzt werden, desto präsenter und überzeugender wirkt das Gezeigte. Von den Bewegungen der Greifkrallen geht eine nahezu hypnotische Wirkung aus. Sie führen dazu, dass das Gegenüber Vertrauen fasst und beispielsweise bereit ist, zu handeln oder auch Sympathien zu entwickeln oder auf ein Liebeswerben einzugehen. (PR 3066, S. 6)

Diese Art der Gebärdensprache wirkt auf Fremde unter Umständen aggressiv, verwirrend, abweisend, erschreckend und bedrohlich. (PR 3066, S. 50)

Charakterisierung

Die Spavnos begeistern sich sehr für das Ferne und Weite. Sie streiten sich gern und gehen hin und wieder aufeinander los, jedoch haben sie kein Verständnis für Mord und Totschlag ohne erkennbaren Grund. (PR 3066, S. 31)

Bekannte Spavnos

Gesellschaft

Die Spavnos leben in familienähnlichen Verbunden, den sogenannten Hausställen zusammen, dessen Oberhaupt der Gelegekönig ist. Gemeinsam mit der Haupteierin und weiteren Fruchthühnern sorgen sie für den Fortbestand der Familie. (PR 3066)

Die Essenskultur folgt uralten, archaischen Ritualen: Sie ernähren sich von Larven und Insekten, deren Chitinschalen achtlos auf den Boden geworfen werden. (PR 3066, S. 43)

Technik

Dank ihrer Begeisterung für das Ferne und Weite ging die Entwicklung der Raumfahrt rasant vonstatten. So lagen nur knapp 50 Jahre zwischen der Entwicklung erster orbitaler Satelliten und der Entwicklung von Raumschiffen, die mehr als hundert Lichtjahre reisen konnten. Außerdem zwangen ihnen die Pseudo-Blues, die sie Zirpser nennen, die Entwicklung und Erforschung neuer und sehr effektiver Waffensysteme auf. (PR 3066, S. 31)

Zum Senden und Empfangen von Nachrichten und zum Abhören regionaler Nachrichtensender nutzen sie sogenannte Nachrichteneier. (PR 3066, S. 32)

Zur Fortbewegung nutzen sie Gefährte, die teils an Kutschen, teils an Bodenfahrzeuge und teils an Fluggefährte erinnern. Die Gefährte machen weite Sprünge und werden durch Stromimpulse in Bewegung gesetzt, beschleunigt und mithilfe eines Stangensystems von einem Straßenzug zum nächsten versetzt. (PR 3066, S. 37)

Raumschiffe

Die Raumschiffe der Spavnos sind zylinderförmig und gleichen im Inneren riesigen Freigehegen. Die eigentlichen Arbeitsplätze sind dicht aneinander angelegt. (PR 3066, S. 29)

Geschichte

Im Jahr 2047 NGZ wurden die Spavnos auf ihrer Heimatwelt Spavar aus nicht näher bekannten Gründen von Gatasern angegriffen, wobei die Stadt Chachwim komplett zerstört wurde. (PR 3066)

Quelle

PR 3066