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Die Stafu waren ein im Roten Universum in der Galaxie Karwick beheimatetes Intelligenzvolk.
Erscheinungsbild
Vom Körperbau der Stafu ist nur bekannt, dass sie vier grüne Stielaugen hatten, die einer grünen Schädelplatte entsprangen, dass sie über zwei Laufarme verfügten, und dass ihre Stimme wie ein mit Knacklauten vermischtes Blubbern klang. Das Blutplasma der Stafu ähnelte dem der Terraner und eignete sich zur Herstellung von Transpathein. (Das Rote Imperium 2)
Charakterisierung
Die Stafu galten als unbedeutendes Volk. Sie waren kosmische Händler, die ihre Waren auf vielen Welten feilboten. (Das Rote Imperium 2)
Bekannte Stafu
- Nuria Zerkani – Händler (Das Rote Imperium 2)
- Hilaric (Das Rote Imperium 2)
- Der Gelbe Tod – Ein Mörder
- Zural Wattrum – Bauer; 1078 Innerzeit (Das Rote Imperium 2)
Geschichte
Bavo Velines, Jaakko Patollo und Johari Ifama, die drei unsterblichen Machthaber des Roten Imperiums, suchten lange Zeit nach geeigneten »Blutspendern« für die geheime Massenproduktion von Transpathein. Die Stafu waren das 37. Volk, das von ihnen untersucht wurde. Dabei wurde die Ähnlichkeit des Stafu-Blutplasmas mit dem Blutplasma von Terranern entdeckt. Im Jahr 1078 Innerzeit wurde festgestellt, dass das Stafu-Blut zur Transpathein-Herstellung verwendet werden konnte. (Das Rote Imperium 2)
Vermutlich wurden die Stafu nun massenhaft getötet, denn aus ihren Knochen wurde die riesige Knochenstadt auf Druufon errichtet. Bis 1086 Innerzeit war so viel Transpathein vorhanden, dass das Stafu-Mahnmal hergestellt werden konnte. Hierfür wurde die Hälfte der planetaren Bevölkerung getötet. Während der Ausbeutung der Stafu leisteten einige Untergrundkämpfer zumindest vorübergehend Widerstand. So gelang es 3000 Stafu, die sechs auf dem Planeten gelandeten Kugelraumer des Imperiums zu vernichten, indem sie sich als lebende Bomben auf die Raumschiffe stürzten. (Das Rote Imperium 2)
Bei der Fertigstellung des Stafu-Mahnmals wurden alle Städte des Planeten mit Transpathein übergossen, das danach kristallisierte. Alle noch lebenden Stafu wurden davon eingeschlossen und für die Ewigkeit konserviert. Ihre Qual wurde durch das Transpathein ins All abgestrahlt und dabei so verstärkt, dass die in der Nähe befindlichen Filiate von Velines, Patollo und Ifama zu geistigen Wracks verwandelt wurden und wenig später starben. (Das Rote Imperium 2)
- Anmerkung: In Das Rote Imperium 1 heißt es, die Knochenstadt bestehe aus menschlichen Knochen. Es ist unklar, ob Perry Rhodan und Wiesel nur menschliche Knochen und keine Stafu-Knochen zu Gesicht bekamen, ob die Knochen der Stafu optisch nicht von menschlichen Knochen unterschieden werden konnten, oder ob es sich um einen Autorenfehler handelt.