Lagunennebel

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Der Lagunennebel (M 8 / NGC 6523) (PR 2361  E, Kap. 2) ist etwa 5100 Lichtjahre von Sol entfernt. (PR 2714  E, Kap. 1) Es handelt sich um eine Kombination aus Emissions- und Reflexionsnebel.

NGC 6523

Übersicht

Bei einer Größe von 100 Lichtjahren umhüllt die komplizierte Struktur des Lagunennebels den 20 Lichtjahre durchmessenden offenen Sternhaufen NGC 6530 mit seinen jungen Sternen der Spektraltypen O und B. Der Nebel erscheint rötlich mit weißlichen und leicht violetten Abschnitten. Im Nebel entstehende Sterne führen zu  Wikipedia-logo.pngGlobulen, die sich als schwarze Tupfer abzeichnen. (PR 2028  E, Kap. 7, PR 2769  E, Kap. 3, PR 2956, S. 16) Die unregelmäßige Struktur des Nebels bedingt, dass sein Durchmesser zwischen 60 und 140 Lichtjahren beträgt. (PR 2956, S. 9)

Anmerkung: In PR 2028 sowie PR 2126 wird der Sternhaufen im Lagunennebel als NGC 6430 identifiziert. In PR 2769 wird der Sternhaufen NGZ 6530 genannt, in PR 2956 dann NGC 6530. NGC 6530 stimmt mit der Realwelt überein, weswegen ein Autoren- oder Schreibfehler bei den früheren Quellen naheliegt.

Im hellsten Teil des Nebels befindet sich der ein Lichtjahr durchmessende Stundenglas-Nebel (auch Sanduhr-Nebel genannt). (PR 2714)

Nahebei befindet sich der blaue Stern Herschel 36/HD 164740. (PR 2769 E, Kap. 3)

Der Lagunennebel wird von einem überwiegend drei Lichtjahre durchmessenden dunklen gebogenen »Kanal« scheinbar in zwei Hälften geteilt. Der dunkle Kanal wird an manchen Stellen von parallel laufenden hellen Filamenten durchzogen. (PR 2361  E, Kap. 2)

Mit den benachbarten Nebeln Trifidnebel (M 20 / NGC 6514), NGC 6559 und IC 4681 und mehreren offenen Sternhaufen bildet der Lagunennebel einen etwa 200 Lichtjahre durchmessenden hochaktiven Komplex aus interstellaren Gaswolken, Dunkel-, Emissions- und Reflexionsnebeln. Dieses Gebiet umfasst mehrere 10.000 Sonnenmassen. (PR 2361 E, Kap. 2, PR 2769 E, Kap. 3)

Neben den typischen Phänomenen, die eine Sternengeburtsstätte auszeichnen, kommt es im Lagunennebel zu heftigen Ausbrüchen der höherdimensionalen Strahlung. Dadurch stellt diese Region ein gutes Versteck dar. (PR 2956, S. 58)

Geschichte

1345 NGZ versteckte sich Quinto-Center im »Kanal« des Lagunennebels. (PR 2361)

Im Jahr 1514 NGZ versteckte sich Quinto-Center hier vor dem Atopischen Tribunal. (PR 2714)

Ende November 1551 NGZ wurde das USO-Hauptquartier nach der Rückeroberung von den gäonischen Invasoren in den Lagunennebel verlegt. (PR 2956)

Im Jahre 2046 NGZ befand sich Quinto-Center im Lagunennebel und wechselte in unregelmäßigen Intervallen, aber spätestens alle zwei Wochen seine Position. (PR 3031)

Weblink

Wikipedia: Lagunennebel

Quellen

PR 2028, PR 2361, PR 2714, PR 2769, PR 2956, PR 3031