Leffa

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Leffa kreist als äußerer von zwei Planeten um die rote Zwergsonne Mayselan, 837 Lichtjahre von Gelcher Lambda entfernt.

Der Planet ist unscheinbar, es sind kaum Einzelheiten über ihn in Gruelfin bekannt.

Astrophysikalische Daten: Leffa
Sonnensystem: Mayselan
Galaxie: Gruelfin
Entfernung zur Milchstraße: ≈35,86 Mio. Lichtjahre
Typ: Sauerstoffwelt
Rotationsdauer: 22 h 20 min
Durchmesser: ≈40.000 km
Schwerkraft: 2,03 g / 0,99 g
Mittlere Temperatur: +30 °C
Bekannte Völker
Takerer
Hauptstadt: Opus Tausend
PR0465.jpg
Heft: PR 465
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
PR0466.jpg
Heft: PR 466
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Übersicht

Leffa erscheint aus dem  Wikipedia-logo.pngOrbit als wüstenähnliche Sauerstoffwelt, die lediglich an einigen Stellen Oasen mit größeren Seen aufweist. Tatsächlich ist der Planet in ungefähr 45 Kilometern Höhe über dem Erdboden von einem Plastischen Energiespiegelschirm umgeben, welcher alle energetischen Impulse von der Oberfläche reflektiert und nach außen eine verdoppelte Schwerkraft vortäuscht.

Die wahre Oberfläche ist erdgleich und mit Wäldern, Wiesen, Flussläufen, weiten Meeren und ausgedehnten Gebirgen bedeckt. Mehrere große, kreisförmig angelegte Städte und zahlreiche Abwehrforts der Takerer komplettieren das Bild des hochindustrialisierten Geheimplaneten, auf dem Pedopeiler gefertigt werden. Der Name der Hauptstadt des Planeten ist unbekannt, jedoch wurde sie von den Terranern Opus Tausend getauft, die restlichen Städte wurden phantasielos »A-Stadt«, »B-Stadt«, »C-Stadt« usw. genannt. Die takerischen Namen für die ersten beiden dieser Industriezentren sind Ephlat und Ketnam. In Ketnam werden hauptsächlich Dakkarkome hergestellt.

Geschichte

Im Januar 3438 suchte die MARCO POLO nach Wasser, da ihre Vorräte zu Ende waren. Die Wahl fiel auf den scheinbar unbewohnten Planeten Leffa, der von Aufklärern als harmlose Ödwelt beschrieben wurde. Nach der Landung entpuppte sich Leffa unerwarteterweise als Industriewelt. Die Wasservorräte konnten aufgefüllt werden. Auch das Solarium konnte neu mit Bäumen bepflanzt werden, wobei einige Probleme mit den einheimischen Echidnas auftraten.

In der Nachbarschaft des Landeplatzes befand sich Opus Tausend, die größte Industriestadt des Planeten, außerdem weitere sieben Abwehrforts. Der Befehlshaber des Planeten, ein älterer Takerer namens Schekret, trat in Verhandlungen mit Perry Rhodan, da er die Abwehrforts nicht gegen die MARCO POLO einsetzen konnte, solange diese gelandet war und der Planet durch die Explosionen in Mitleidenschaft gezogen worden wäre. Rhodan seinerseits weigerte sich zu starten, und erhöhte die eigene Drohkulisse, indem er einen 38 Kilometer tiefen Schacht in den Planeten bohren und dort Arkonbomben deponieren ließ. Somit entstand ein Patt.

Diese Pattsituation nutzte Rhodan ferner, indem er mittels seiner Mutanten takerische Sextadimtechnik, Handfeuerwaffen, Teile von Dakkarkomen, Halbraumspürer und Dechiffriergeräte requirierte. Außerdem konnte endlich entdeckt werden, dass die Takerer die Milchstraße nicht etwa mit einer Invasionsflotte, sondern mit Pedopeilern erobern wollten.

Anfang Februar machte sich Schekret die Diebstähle der terranischen Mutanten zunutze, indem er zwei tragbare Dakkarkome mit heimlich eingebauten Sextadimbomben auf einen Frachtraumer beladen ließ. Diese hochwertigen Geräte im Kleinstformat – nur etwa anderthalb Meter hohe Aggregate – wurden auch prompt in einer weiteren Aktion von Gucky und Ras Tschubai entwendet. Dabei geriet der terranische Hyperphysiker Bhang Paczek vorübergehend in takerische Gewalt. Ovaron, der mittlerweile Schekret übernehmen konnte, ließ Paczek auffällig nach Ketnam transportieren, dabei wurde er wieder befreit. Außerdem erteilte Ovaron der MARCO POLO die Starterlaubnis. Erst im letzten Moment erfuhr Ovaron von den ferngesteuerten Bomben, kehrte an Bord der MARCO POLO zurück und entfernte sie von Bord.

Quellen

PR 465, PR 466, PR 469