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Metazinn ist eine auf dem Asteroiden Pallas vorkommende Abart des PEW-Metalls. (PR 3182)
Allgemeines
Metazinn leuchtet im aktiven Zustand grün. Von Zeit zu Zeit geht das Metall in einen inaktiven Zustand über und hat dabei ähnlich dem
Zinn eine graue Farbe. (PR 3182)
Der Asteroid Pallas ist in mehreren Kilometern Tiefe von einem Geflecht haarfeiner Adern aus Metazinn durchzogen, das auch als Meta-Pallas bezeichnet wird: Analog zum PEW-Metall kann der Geist eines Individuums mit einer gewissen Paragabe, der Zinnfühligkeit, nach dessen Tod in das Metall eindringen und dort weiterleben. An zumindest einer Stelle des Asteroiden ist die Konzentration des Metalls hoch genug, um es abzubauen. Die einzige bekannte Verwendung ist die Herstellung daumennagelgroßer Zinnengel. (PR 3182)
Einige Bewohner der Pallas sind zinnfühlig: Diese sehen in ihren Träumen immer wieder die im Metazinngeflecht befindliche Zinnwelt der sogenannten Meta-Pallas, können sich später jedoch kaum an diese Träume erinnern. Einige Zinnfühlige empfinden diese Träume als angenehm, bei anderen lösen sie Panikattacken aus. Der Geist eines Zinnfühligen kann nach dessen Tod in der Meta-Pallas weiterleben. (PR 3182)
Geschichte
Pallas (materielle Welt)
Im Jahr 2423 wurde in den Tiefen der Pallas erstmals Metazinn entdeckt, diese Entdeckung wurde drei Jahre später publiziert. Allerdings hatte die terranische Führung aufgrund der Dolan-Krise und des Auftauchens von OLD MAN andere Interessen, sodass die Entdeckung in Vergessenheit geriet. Beim Angriff der Dolans auf das Solsystem im Jahr 2437 wurde auch Point Deringhouse, die Hauptstadt der Pallas, angegriffen und weitgehend zerstört. Einige Bewohner überlebten in den Tunneln unter der Stadt und konnten diese später als New Deringhouse wieder aufbauen. Da sie glaubten, dass der Angriff auf den Asteroiden aufgrund des Metazinnvorkommens erfolgt war, hielt man dieses fortan möglichst geheim. Im weiteren Verlauf der Geschichte wusste nur noch der Geheimbund der Zinnwächter über das Metall Bescheid. (PR 3182)
Da die Zinnwächter offenbar Kontakt mt dem im Metazinn lebenden Eric hatten, der dort ein strenges Regime führte, selektierten sie die Zinnfühligen: Diesen wurde zwar ein Zinnengel zugespielt, der ihnen half, die Träume bewusster zu erleben und sich daran zu erinnern, wer allerdings allzu rebellisch war, wurde einer Gehirnoperation unterzogen, die ihm die Zinnfühligkeit nahm. (PR 3182)
Meta-Pallas
Zu einem unbekannten Zeitpunkt verlor Eric bei einem Segeltörn seine Frau Erica. Sie ging über Bord der Segelyacht und ertrank. Da Eric nach diesem traumatischen Ereignis größere Wasserflächen wie Flüsse und Seen oder gar den Ozean fürchtete, übersiedelte er nach Point Deringhouse, wo er zwölf Jahre später nach einem Beben beim Einsturz eines Stollens starb. Er erwachte - wie sich später herausstellte, in der Meta-Pallas - und hörte immer wieder ein platschendes Geräusch. Er erkannte schließlich, dass er die Welt, in die er geraten war, bis zu einem gewissen Grad durch seinen Willen formen konnte, er konnte insbesondere nicht verhindern, dass es dort Flüsse gab. Er schuf schließlich eine von vernetzten Flüssen durchzogene Landschaft, in der er sich auf einem Hügel eine Festung schuf. Sich selbst gab er einen menschenähnlichen Körper mit engelsgleichen Flügeln. Seine zahlreichen Versuche, seine Frau Erica neu zu erschaffen, scheiterten. Er konnte lediglich Bilder von ihr schaffen, die ihr seiner Ansicht nach aber nicht gerecht wurden. (PR 3182)
Als 2437 ein Dolan Pallas angriff, »brannte« auch seine Zinnwelt. Eric hatte nicht genug Kraft, den Brand allein zu bekämpfen, allerdings erschienen nach und nach mehr Individuen in der Zinnwelt, die das Feuer schließlich stoppen konnten. Die Neuankömmlinge siedelten sich in einer wachsenden Stadt unterhalb seiner Festung an. Eric führte fortan ein strenges Regime; eines seiner wichtigsten Gesetzte war, dass er zwischenmenschliche Kontakte weitgehend untersagte, sodass jeder Bewohner der Stadt einsam blieb. Wer dieses Gesetz missachtete oder ihm sonstigen Widerstand entgegenbrachte, wurde aus der Zinnwelt verbannt, was den endgültigen Tod bedeutete. (PR 3182)
Später, einige Monate vor dem Eintreffen FENERIKs in der Milchstraße, wurde Günay Thomsipe als Zinnfühliger erkannt und erhielt einen Zinnengel. Aufgrund Thomsipes Vergangenheit, in der er häufigen Kontakt mit der Drogen- und Schmugglerszene hatte, sollte er im geheimen Quartier der Zinnwächter einer Gehirnoperation unterzogen werden. Ihm wurde gesagt, dass diese Operation seine Alpträume beenden werde. Thomsipe floh, kam jedoch auf der Flucht um und ging in die Zinnwelt ein. Dort versuchte er, Widerstandskämpfer zu gewinnen, indem er mit einem scheinbar reparaturbedürftigen Fischerboot nahe des Leuchtturms ankerte, an dem die meisten Neuankömmlinge die Zinnwelt betraten, und mit diesen Kontakt aufnahm. (PR 3182)
FENERIK
Anfang Februar 2072 NGZ erreichte der Chaoporter FENERIK den Raum nahe des Solsystems; eine Chaos-Bake mit Mieke Meideina an Bord drang ins Solsystem ein. Meideina hatte, bevor sie von einem Dolan aus der Ruhrstadt entführt worden war, ebenfalls Kontakt mit der Zinnwelt und besaß einen Zinnengel. Schließlich forderte der angehende Quintarch Reginald Bull für FENERIK den Asteroiden Pallas, der dem Chaoporter bei der Navigation in der Hypergravitativen Trasse helfen würde. Meideina besuchte gemeinsam mit Bull die Zinnwelt und kam schließlich zum Schluss, dass die Zinnwelt geteilt werden müsse: Etwa die Hälfte der Bewohner, mit ihnen Thomsipe, ging mit einem entsprechend großen Teil des Metazinn-Vorkommens freiwillig an Bord von FENERIC, während die andere Hälfte, mit ihnen Eric, zur Vesta gebracht wurde. Ebenso verließ etwas mehr als die Hälfte der Bevölkerung von New Deringhouse den Asteroiden, bevor dieser an Bord von FENERIK gebracht wurde. (PR 3182)