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Zinnfühligkeit ist die Paragabe, die im Metazinn auf Pallas befindliche Zinnwelt zu sehen. (PR 3182)
Allgemeines
Die Zinnwelt, auch Meta-Pallas, ist eine immaterielle Welt, in der der Geist von verstorbenen Individuen innerhalb des auf Pallas befindlichen Metazinnvorkommens weiterleben kann. Zinnfühlige Personen sehen in ihren Träumen regelmäßig die Zinnwelt, ohne sich nach dem Aufwachen daran zu erinnern. Manche Personen erleben diese Träume als Alpträume, die Panikattacken verursachen, während andere diese Träume als schön empfinden. Die Zinnwächter stellen aus dem Metazinn daumennagelgroße Zinnengel her, die zinnfühligen Personen helfen, sich an ihre Träume zu erinnern, und diese nicht mehr als Alpträume zu empfinden. Außerdem helfen die Zinnengel zinnfühligen Personen, nach deren Tod in die Zinnwelt einzugehen. (PR 3182)
Geschichte
Seit dem Tod von Eric in einem Tunnel im Inneren der Pallas ist die Zinnwelt bewohnt und wird insbesondere von Eric, der über diese Welt herrscht, gestaltet. Spätestens zur Zeit des Dolan-Angriffs auf Terra im Jahr 2437 gab es bereits die Zinnwächter, und auch Zinnfühlige, die einen Zinnengel besaßen: (PR 3181)
Während des Dolan-Angriffs floh die zinnfühlige Mieke Meideina in das unter der Ruhrstadt befindliche Subrevier, kam jedoch kurze Zeit später wieder an die Oberfläche, da sie über ihren Kommunikator gesehen hatte, dass ihr Vater im Asteroidengürtel gestorben ist, und wurde von einem tödlich verwundeten Zweitkonditionierten an Bord eines Dolans gebracht. Meideina hatte währenddessen ihren Zinnengel dabei, der ihre durch die Zinnfühligkeit bedingten Alpträume linderte. Nachdem sich der Dolan längere Zeit im Dilatationsflug befunden hatte, wurde die bereits altersschwache Meideina von einem Raumschiff der Ash'sharal gerettet und konnte in Symbiose mit einer ebenfalls altersschwachen Ash'sharal weiterleben. Durch die Kombination ihrer Paragabe mit der der Ash'sharal war es ihr möglich, zunächst in eine im TERRANOVA-Schirm befindlichen Pararealität zu gelangen, und später auf Pallas gemeinsam mit Reginald Bull die Meta-Pallas zu besuchen. (PR 3181, PR 3182)
Günay Thomsipe litt als Zinnfühliger ebenfalls an Alpträumen und Panikattacken, bis er einen Zinnengel zugespielt bekam. Da er ein rebellischer Typ war, der auch bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt gekommen war, beschlossen die Zinnwächter, ihn einer Gehirnoperation zu unterziehen, die ihm die Zinnfühligkeit, und somit auch die Fähigkeit, nach dem Tod in die Zinnwelt einzugehen, nehmen sollte. Thomsipe konnte jedoch fliehen und verunglückte auf der Flucht tödlich, wodurch er in die Zinnwelt einging. Dort ging er in einem Flussarm nahe der Stelle, an der die meisten Neuankömmlinge erstmals die Zinnwelt betreten, mit einem vermeintlich reparaturbedürftigen Fischerboot vor Anker und konnte nach und nach Anhänger um sich scharen, die mit Erics hartem Regime unzufrieden waren. Als schließlich Meideina und Bull die Zinnwelt besuchten, nahm er mit diesen Kontakt auf und unterrichtete sie über die Verhältnisse in der Zinnwelt. Da es nur eine Frage der Zeit war, bis es zu einem Aufstand von Thomsipes Anhängern gegen Eric kam, kamen Bull und Meideina zum Entschluss, die Zinnwelt zu teilen: Ein Teil des Metazinns wurde mit dem Asteroiden Pallas gemeinsam mit Thomsipe und dessen Anhängern auf den Chaoporter FENERIK gebracht, während jener Teil, der von Erik und dessen Anhängern bewohnt war, auf die Vesta gebracht wurde. Es ist nicht überliefert, ob sich die Zinnwächter auf FENERIK oder auf der Vesta angesiedelt haben. (PR 3182)