Die Gravo-Hölle

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 874)
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© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: PAN-THAU-RA
Titel: Die Gravo-Hölle
Untertitel: Er folgt dem Wächter – und erlebt das Chaos
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: 1978
Hauptpersonen: Plondfair, Morgdähn, Karskem, Godfart, Krodvan, Kärsgäm, Hytawath Borl, Demeter
Handlungszeitraum: 3586
Handlungsort: Välgerspäre
Computer: Orkanwelt Välgerspäre
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 102

Handlung

Nachdem er den Druckanzug von Kärsgäm erbeutet hat, begibt sich Plondfair wieder nach Grotmer, der Stadt der Berufenen. Obwohl er weiß, dass er die Station Morgdähns wahrscheinlich außerhalb Kermershäms suchen muss, zieht ihn eine innere Stimme wieder ins Zentrum der schwerkraftregulierten Zone. In Grotmer angekommen, versucht er die Berufenen aufzuklären und sie aus ihrer religiösen Ekstase zu befreien, was ihm allerdings nicht gelingt.

Morgdähn taucht auf, und Plondfair folgt ihm, verliert ihn aber wieder aus den Augen. Also begibt er sich zurück nach Laxau, weil er hofft, Morgdähn an der Schleuse zu begegnen. In der Stadt der Alten angekommen, eröffnen ihm Karskem, Godfart und Krodvan, dass er noch zusätzlich Ausrüstung braucht, um an der Oberfläche Välgerspäres überleben zu können. Diese Ausrüstung befindet sich in einem Lager. Bei dem Lager lauert Kärsgäm Plondfair auf. Die Alten haben den jungen Berufenen verraten, um ein wenig Abwechslung in ihr tristes Dasein zu bringen. In einem anstrengenden Kampf kann Plondfair Kärsgäm besiegen. Er begibt sich zur Schleuse und wartet auf Morgdähn.

Nach Tagen des langen Wartens erscheint dieser dann auch. Plondfair folgt dem Wächter an die Oberfläche Välgerspäres. Allerdings kommt Morgdähn mit den Umweltbedingungen wesentlich besser zurecht, weshalb ihn Plondfair aus den Augen verliert. Nun steht er auf der Oberfläche der Gravo-Hölle und weiß nicht, wo er ist. Die Stimme Kärsgäms ertönt in seinem Funkempfänger. Der Alte hat sich eines Panzerfahrzeugs bemächtigt, das die hohe Schwerkraft Välgerspäres aushält und verfolgt nun Plondfair mit der Drohung, durch eine Fernbedienung dessen Schutzschirm abzuschalten. Plondfair bleibt nur die Flucht, welche durch die Schwerkraftverhältnisse enorm erschwert wird. Dennoch gelingt es Plondfair mit einiger Mühe, Kärsgäm zu entkommen.

Er hat nun völlig die Orientierung verloren und keine Chance mehr, Kermershäm zu erreichen. Der Wächter Morgdähn erscheint und wird von Plondfair angegriffen, was jedoch scheitert. Morgdähn hält Plondfair für einen Alten aus Laxau, der ihn angegriffen hat, um der Langeweile seines Daseins zu entrinnen. Er lässt Plondfair zurück, der nur noch für drei Stunden Luft mit sich führt.

Plondfair gibt sich auf. Er möchte schon seinen Schutzschirm deaktivieren, da empfängt er Signale, welche nur von der Station Morgdähns stammen können. Er folgt den Signalen und findet schließlich die Station. Nach langer verzweifelter Suche entdeckt er auch den Eingang und ist gerettet. Als er das Zentrum der Station erreicht, stellt er fest, warum sein Eindringen bislang nicht beachtet wurde: über einen Transmitter sind zwei Gefangene eingetroffen. Eine junge Wyngerin und ein Mann der zwar etwas groß ist, aber auch dem Volk der Wynger angehören könnte. Plondfair ist sicher, dass ihm die beiden Fremden dabei helfen können, die Station zu erobern.

Als die junge Wyngerin zum Verhör abgeholt wird, befreit er sie. Die Frau stellt sich ihm als Demeter vor. Im Gespräch mit Plondfair erlangt Demeter partiell ihr Gedächtnis wieder: sie war früher auch eine Berufene, die auf die Suche nach dem Auge geschickt wurde. Auf der Erde hat sie Jahrhunderte im Tiefschlaf verbracht, weshalb sie nun einige tausend Jahre alt ist. Die beiden Wynger befreien Hytawath Borl, dessen Größe und Kraft Plondfair erstaunen und schießen sich mithilfe des Terraners zur Funkzentrale durch. Plondfair ruft Laxau und bittet um Hilfe. Die Alten Karskem, Godfart und Krodvan haben Kärsgäms Panzerfahrzeug entwendet und eilen Plondfair nun zur Hilfe.

Gegen den Willen Borls, der sich zu den Kraftwerken durchschlagen will, um den Robotern die Energie zu rauben, schlagen sich die drei wieder zum Transmitter durch. Plondfair will hier auf seine alten Freunde warten. Als diese erscheinen, taucht ein Artgenosse Morgdähns durch den Transmitter auf und Plondfair kann ihn erschießen. Doch der Übermacht der Roboter ist die kleine Streitmacht nicht gewachsen. Die Roboter erschießen die drei Alten aus Laxau. Nun sieht er ein, dass es doch sinnvoller ist, sich zu den Kraftwerken durchschlagen. Als Borl, Demeter und Plondfair das Kraftwerk betreten wollen, werden sie paralysiert und durch den Transmitter zu einem unbekannten Ziel gebracht.