Der kosmische Lockvogel (Comic)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Comic. Für weitere Bedeutungen, siehe: Der kosmische Lockvogel (Begriffsklärung).
Überblick
Serie: Perry Rhodan im Bild (Band 26)
Perry Rhodan im Bild-26.jpg
© Heinrich Bauer Verlag KG
Titel: Der kosmische Lockvogel
Enthaltene Geschichten:
  • Der kosmische Lockvogel
  • Atlan: Ein Freund Attilas
  • U.F.O. Agent
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Motive von Johnny Bruck und UFO-Agent Serie
Zeichner & Illustratoren:

Tibor José Horvath u. a.

Erstmals erschienen: 12. September 1968
Handlungszeitraum: 1980
Handlungsort: Terra
Bezug: PR 28

Handlung

Julian Tifflor ist ein junger Kadett, der sich an der Space-Academy von Terrania zum Raumfahrer für die Dritte Macht ausbilden lässt. Seine Ausbilder sind sehr zufrieden mit seine Leistungen, nur ein andere Kadett mit Namen Humpry Hifield macht ihm das Leben schwer. Hifield verabredet sich sogar mit der Kadettin Mildred Orsons, auf die Tiff, wie ihn seine Freunde nennen, ebenfalls ein Auge geworfen hat. Dann wird Tiff zur Zentrale gerufen, und Hifield spöttelt, dass Tiff wohl aus der Academy geworfen werden soll.

Der Leiter der Academy eröffnet Tiff, dass er zu Perry Rhodan geschickt wird. Tiff weiß nicht, was er davon halten soll, begibt sich aber wie befohlen zur Zentrale der Dritten Macht. Dort meldet er sich bei Perry Rhodan, der ihm einen merkwürdigen Auftrag erteilt. Tiff soll eine private Reise zu seiner Schwester nach New York unternehmen, dort aber in Wirklichkeit Homer G. Adams, den Chef der General Cosmic Company treffen und ihm eine Dokumentenrolle mit wichtigen Geheimunterlagen überbringen. Was Tiff nicht weiß: Perry ist sehr um die Sicherheit der Dritten Macht besorgt. Eine unbekannte Macht hat schon drei kleinere Raumschiffe entführt, und selbst die Mutanten finden keine Spur der Täter.

In New York angekommen, sucht Tiff sofort das Büro der GCC auf und meldet sich bei Adams. Als Tiff ihm die Dokumente übergeben will, winkt Adams ab, denn es sind nur leere Blätter. Dann wird Tiff in den eigentlichen Plan eingeweiht. Man hofft, dass der unbekannte Gegner auf Tiff aufmerksam wird und ihn entführt, um an weitere Geheimnisse zu gelangen. Dann fragt Adams den jungen Kadetten, ob er bereit ist, sich einer kleinen Operation zu unterziehen. Tifflor bejaht, und kurze Zeit später wird ihm im rechten Nierenbecken ein kleiner Sender eingebaut, dessen Signal durch Telepathen aufgefangen werden kann. Tiff wird damit zum kosmischen Lockvogel und hoffentlich von den Unbekannten entführt. Dann kehrt er nach Terrania zurück.

Tage später steht ein Ausbildungsflug unter der Leitung von Major Conrad Deringhouse an. Tifflor und einige andere Kadetten sollen mit der K-9, einem kleinen Kugelraumer, einen Flug in das All unternehmen. Perry überwacht zusammen mit dem Mutanten John Marshall den Flug. Marshall kann den Sender in Tiffs Körper anpeilen und zudem dessen Gedanken lesen. Als die K-9 gestartet ist, folgen Perry und Marshall nur wenige Minuten später mit der STARDUST II. Deringhouse erklärt den Kadetten, wie man eine Transition vorbereitet. Plötzlich erscheint in der Nähe der K-9 ein fremdes, walzenförmiges Raumschiff. Tiff ist sofort klar, dass es sich um ein Schiff der fremden Gegner handeln muss. Dann wird die K-9 von einem starken Traktorstrahl erfasst und zum Walzenschiff gezogen. Hifield fordert Deringhouse auf, endlich die Bordwaffen einzusetzen, doch Deringhouse widerspricht, da die K-9 ein Schulschiff und kein Kreuzer ist.

John Marshall kann das Geschehen aus der Ferne mitverfolgen, doch als das Walzenraumschiff in eine Transition geht, verliert er den Kontakt zu Tifflor. Perry schließt daraus, dass die K-9 und das fremde Raumschiff nun mehr als zwei Lichtjahre entfernt sind. Als die K-9 und das Walzenraumschiff aus dem Hyperraum auftauchen, befinden sie sich an einer unbekannten Position. Dann wird Deringhouse aufgefordert, sich mit seiner Besatzung zu ergeben, die Fremden schicken ihre Roboter zur K-9. Deringhouse muss kapitulieren. Alle ziehen ihre Raumanzüge an, dann werden sie hinüber in das Walzenraumschiff gebracht.

Im Walzenraumschiff angekommen, stellt Deringhouse eine normale Schwerkraft sowie eine atembare Atmosphäre fest. Sie können die Helme ablegen. Dann erscheint einer der Fremden. Er spricht intergalaktisch und stellt sich als Orglans, Chef seiner Sippe, vor. Es handelt sich bei den Fremden um Springer, die als galaktische Händler schon seit 8000 Jahren den Handel zwischen den bewohnten Welten für sich beanspruchen. Orglans berichtet auch, dass die Springer die Position der Erde von Clifford Monterny, dem Overhead, erhalten haben. Deringhouse ist entsetzt, denn Monterny hat die Erde an die Springer verraten. Orglans macht unmissverständlich klar, dass die Springer die Erde bekämpfen werden, denn sie dulden keine Konkurrenz. Deringhouse und Tifflor verstehen jetzt alles. Die Springer spionieren auf der Erde und sorgen für Unruhe, um die Dritte Macht zu schwächen. Orglans verkündet, dass die Springer bereits einen Stützpunkt auf einem Saturnmond errichtet haben und bald zuschlagen werden. Dann wird Tiff abgeführt, den Orglans denkt, er wäre ein wichtiger terranischer Agent. Tifflor ist zufrieden, die Springer haben den Köder geschluckt.

Dann wird Tifflor unter eine Verhörhaube gesteckt, er soll seine Geheimnisse unter Hypnose ausplaudern. Als er während des Verhörs die Wahrheit berichtet, ist Orglans enttäuscht. Er lässt Tiff zu den anderen Gefangenen zurückbringen. Tiff ist deprimiert, er denkt, dass er alles verraten hat. Doch dass er einen implantierten Sender trägt, hatte er nicht verraten, weil Orglans nicht danach gefragt hatte.

In der STARDUST II hat Perry immer noch keine Spur der K-9 gefunden, und auch John Marshall kann nicht helfen. Perry lässt die Suche fortsetzen, und hofft, dass ihm der Zufall helfen wird.

Im Springerschiff wird Tiff von den anderen ausgefragt, wie das Verhör gelaufen ist. Sie versuchen Tifflor aufzumuntern, vor allem Mildred ist sehr bemüht. Nur Hifield spottet über Tifflor, und das ist genug für Deringhouse. Er versetzt Hifield einen Faustschlag und beschimpft ihn. Hifield sieht ein, dass er zu weit gegangen ist und entschuldigt sich. Dann überlegen Deringhouse und Tifflor, wie sie eine Flucht versuchen sollen. Ihre Zelle wird von Robotern bewacht, doch als sie ihr Essen gebracht bekommen, ergibt sich eine Gelegenheit. Tifflor greift den einzelnen Springer von hinten an und kann dessen Waffe aus dem Halfter ziehen. Während Tiff den Springer mit der Waffe niederschlägt, ruft Deringhouse um Hilfe, und lockt so die Wachroboter in den Raum. Tifflor zögert nicht und kann beide Roboter mit gut gezielten Schüssen außer Gefecht setzen.

Der Weg ist frei, und Tifflor kann mit den anderen die Raumhelme finden. Sie sind bereit, das Schiff zu verlassen und rennen in Richtung Schleuse. Dann wird der Ausbruch bemerkt, und die Schiffsbesatzung wird alarmiert. Orglans lässt sofort die Schleuse bewachen. Als die Terraner dort ankommen, ist der ihnen der Fluchtweg versperrt. Im letzten Moment kann sich die Gruppe in einem Klimaschacht verstecken. Als einer der Springer dicht an der Schachtöffnung vorbeigeht, schlägt Tifflor auch ihn nieder und zieht ihn in den Schacht. Dabei fällt jedoch die Waffe des Springers auf den Boden des Korridors, und sie werden von den anderen Springern entdeckt. Als der Klimaschacht umstellt ist, werden sie zur Aufgabe aufgefordert. Resigniert befiehlt Deringhouse seinen Leuten, sich zu ergeben. Ihnen werden die Raumhelme abgenommen, danach geht es zurück in die Zelle.

Orglans bespricht sich mit seinen Männern. Sie wollen auf Verstärkung warten, und dann mit der Flotte der Springer die Erde angreifen. Tifflor und die anderen fragen sich, wann Rhodan endlich auftauchen wird. Ihnen bleibt vorerst nichts anderes übrig, als zu warten.

Atlan – Ein Freund Attilas

Atlan, der Kronprinz von Arkon, ist wieder einmal nach einem langen Tiefschlaf erwacht. Er lässt sich von seinem Robotassistenten Rico über die aktuelle Entwicklung der Menschheit berichten. Die Hunnen in der Mongolei haben ein riesiges Reich erschaffen, das ständig wächst. Atlan will den Hunnenkönig Attila und dessen Bruder Bleda aufsuchen. Mit einer passenden Ausrüstung ausgestattet, macht sich Atlan in einem Raumgleiter auf den Weg in die Mongolei.

Nachdem er den Gleiter getarnt hat, setzt Atlan den Weg zu Fuß fort. Er findet die Spuren zahlreicher Reiter und folgt ihnen. Wenig später gelangt er in ein Dorf, das überfallen und niedergebrannt wurde. Überall liegen Tote herum, und plötzlich schlägt ein Pfeil neben Atlan in einen Baum. Ein junges Mädchen hat ihn abgeschossen, und legt erneut auf Atlan an. Atlan beteuert, dass er mit dem Überfall nichts zu tun hat, doch das Mädchen hält ihn für einen von Attilas Männern. Schließlich kann Atlan das Mädchen überzeugen, den Bogen zu senken und sie setzen sich zusammen an ein Lagerfeuer. Dort erzählt er Sirad, so der Name des Mädchens, dass er aus einem weit entfernten Land gekommen ist, um das Morden von Attilas Truppen zu beenden.

Gemeinsam brechen sie am nächsten Morgen auf, und treffen bald auf ein Hunnenlager. Dort verlangt Atlan, mit Sirad zu Attila vorgelassen zu werden. Nach langen Gesprächen kann Atlan den Hunnenkönig von seinen guten Absichten überzeugen. Der berichtet ihm, dass sein Bruder Bleda von einem Verräter getötet wurde und Atlan nun als Freund und Berater bei Attila bleiben soll. Atlan willigt ein, doch der Verräter hat ihr Gespräch belauscht. Nun plant er auch den Tod von Atlan und Attila. Atlan versucht inzwischen Attila davon zu überzeugen, dass es besser ist, durch Bündnisse Land zu gewinnen, statt andere Länder zu überfallen.

Eines Nachts wird Atlan durch ein verdächtiges Geräusch geweckt, und kann gerade noch dem Speer des Verräters entgehen. Der flieht auf einem Pferd, und Atlan setzt ihm nach. Es gelingt Atlan, den Mann einzuholen und gefangen zu nehmen. Attila lässt ihn zur Abschreckung hinrichten, was Atlan als Barbarei verachtet. Dann zeigt Atlan den Hunnen, wie sie in ihrem großen Reich die Verbreitung von Nachrichten beschleunigen können. Er schlägt ein Netzwerk von Bogenschützen vor, die per Pfeil die Nachrichten schneller befördern können. Attila lässt die Bogenschützen so einsetzen, wie Atlan es vorgeschlagen hat. Dann erreicht sie die Nachricht eines Gesandten, der von einem chinesischen Fürst abgewiesen wurde und nun seinerseits Attila mit Krieg droht. Attila ist bereit, gegen diesen Fürsten Krieg zu führen und lässt per Bogenschützen die Nachricht verbreiten, dass sich sein Heer sammeln soll.

Atlan begleitet Attila in dem folgenden Feldzug. Als sie die Festung des Chinesen erreichen, bittet Atlan Attila, noch einmal Verhandlungen zu führen, und Attila willigt ein. Doch als sie sich vor der Festung treffen, werden Attila und Atlan plötzlich von Bogenschützen aus der Festung beschossen. Atlan kann mit einem Schild einen Pfeil abwehren, der für Attila gedacht war und retten dem Hunnen so das Leben. Dann wird die Festung angegriffen, die bald darauf in die Hände der Hunnen fällt. Atlan gratuliert Attila zu dessen Sieg. Attila plant, die Beute als Brautgeschenk zu nutzen, denn Kriemhild von Burgund wird für seine Hochzeit erwartet.

Atlan ist als Gast bei der Hochzeit anwesend. Attila bedankt sich bei seinem weisen Freund, dann verabschiedet sich Atlan von dem Hunnenkönig und auch von Sirad. Attila wird das Dorf von Sirads Leuten wieder aufbauen und bei der Besiedlung helfen. Als Atlan später wieder in seinem Stützpunkt eintrifft, wird er bereits von Rico erwartet. Atlan war ein ganzes Jahr bei den Hunnen, doch nun begibt er sich abermals in den Tiefschlaf, für eine lange Zeit.

U.F.O. Agent

Die beiden U.F.O.-Agenten Major Gant und Boff erscheinen bei einem weltberühmten Wachsfigurenkabinett. Sie fliegen von ihrer fliegenden Untertasse mithilfe ihrer ZETA-Stäbe zu dem Gebäude, und mit einem ZETA-Sauger reißen sie ein Fenster samt Rahmen und Panzerglasscheibe heraus. Dann dringen sie unbemerkt ein und befestigen einige Aktivatoren an den Wachsfiguren. Diese beginnen sich durch ZETA-Technik gesteuert daraufhin zu bewegen, was für eine heftige Verwirrung bei den Besuchern und Wachmännern sorgt. Dieses Durcheinander können Gant und Boff nutzen, um die Wachsfigur von General Roda zu entwenden. Mit der Wachsfigur im Schlepp kehren sie zu ihrer Untertasse zurück und rufen die ZETA-Intelligenzen über Funk.

Boff und Major Gant können nun ein geplantes Attentat verhindern, dass ANTITRUST plant. General Roda, der sich gerade auf einer Safari in Afrika befindet, soll ermordet werden, doch nun haben die U.F.O.-Agenten einen perfekten Doppelgänger gefunden. Sie fliegen die Gegend in Afrika an und finden bald schon den General, der gerade mit seinen Leibwächtern und anderen Gästen die Safari begonnen hat. Boff wirft aus der Untertasse ein Netz ab und fängt damit die ganze Safarigruppe ein. Nach zwei Stunden wollen Gant und Boff das Netz wieder lösen. Bis dahin hoffen sie, den Anschlag vereitelt zu haben. Dann lassen sie die Wachsfigur des Generals herab und positionieren sie gut sichtbar in der Steppenlandschaft. Kurz darauf erscheint ein Fahrzeug, in dem die ANTITRUST-Agenten sitzen.

Mit einem Flammenwerfer erzeugen die ANTITRUST-Attentäter einen Steppenbrand, der den vermeintlichen General töten soll. Als sie sich der Wachsfigur nähern, explodiert eine im Tropenhelm der Figur deponierte ZETA-Bombe und tötet die Attentäter. Gant und Boff sind zufrieden. Nach ihrem Kenntnisstand ist damit ANTITRUST als Organisation zerschlagen. Sie kehren mit ihrer fliegenden Untertasse in ihr Versteck im Vulkan einer Südseeinsel zurück.

Anmerkung: Dies ist das letzte Abenteuer der U.F.O.-Agenten. Sie erscheinen ab Heft Nr. 27 nicht mehr.