Der Waffenhändler

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4. Ronald Tekener-Abenteuer

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 223)
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© Pabel-Moewig Verlag KG
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© Zaubermond Verlag

Titel: Der Waffenhändler
Untertitel: Einsatz auf dem Planeten des kosmischen Krisenmachers
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Arndt Drechsler (Zaubermond-Ausgabe)
Erstmals erschienen: Oktober 1981
Handlungszeitraum: 2396
Handlungsort: Semon III
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 18
Zaubermond Planeten­roman 61/62 (Printausgabe und E-Book)

Handlung

Viele Krisen zwischen kleineren Sternenreichen drohen sich zu Kriegen auszu­weiten und bedrohen den Frieden in der Milchstraße. Die USO ist sehr besorgt. Indizien deuten darauf hin, dass die Krisen künstlich ausgelöst bzw. verstärkt werden. So stürzt auf dem Planeten Gowon-Kürschak der Globisstein, ein Nationalheiligtum, in die Tiefe, gerade als ein Fernsehteam ein Gebet in der Nähe aufnimmt. Atlans Experten vermuten, dass der ehemalige Arkon-Gouverneur Kartan Askeron, jetzt als Zentropolit Herrscher des Semon-Systems mit vier bewohnten Planeten, hinter den Vorfällen steckt, da er in seinen Fabriken produzierte Waffen an die diversen Fraktionen verkaufen möchte. Unklar ist zunächst auch, welche Rolle der terranische Journalist Guy Maultinger, der den Bericht über den Globisstein gedreht hat, spielt. Er gilt eigentlich als unbestechlich und neutral, soll aber eine Schwäche für Alkohol und Frauen haben.

Ronald Tekener und Sinclair Marout Kennon sollen sich in das Semon-System begeben. Unterwegs fällt ihnen ein Mann namens Bou Doun auf, der aus dem Kürschak-System kommt. Sie überlegen, ob er einen Racheauftrag verfolgt. Unmittelbar nach der Einreise im Hotel wird ein Betäubungsgas, kombiniert mit einer Wahrheitsdroge, eingeblasen, was Kennon gerade noch erkennt, während Tekener bewusstlos wird. Kennon beseitigt verräterische Spuren der USO-Immunisierung gegen Wahrheitsdrogen an Tekeners Fingernägeln, dann versteckt er sich. Das Verhör Tekeners durch zwei Männer bleibt ergebnislos, aber sie nutzen Tekeners Situation aus, um ihn einen Vertrag unterschreiben zu lassen, der ihn zwingt, an tödlichen Gladiatorenkämpfen teilzunehmen. Diese Kämpfe mit hohen Preisgeldern locken Verzweifelte aus allen Teilen der Galaxis in das Semon-System.

In der Hauptstadt Semetropol werden Tek und Ken Zeugen eines fingierten Angriffes auf eine Polizeiwache, den ein eigentlich renommiertes Fernsehteam aufnimmt. Dann erleben sie einen offenbar echten Angriff Unbekannter, in dessen Verlauf Tek aus dem Gleiter stürzt und festgenommen wird. Nach einem harten Verhör, zu dem auch Folter gehört, lässt man ihn jedoch wieder frei.

Guy Maultinger hält sich auf Semon III, der Hauptwelt, auf. Er war auch verantwortlich für den gefälschten Angriff auf die Polizei. Als er jetzt auf den Bildern Tekener und Kennon sieht, heuert er einen Profikiller, den intelligenten Raubvogel Rescoll vom Planeten Kama-Tru, an, um Tekener zu töten, den er für gefährlicher hält. Der Anschlag scheitert jedoch, denn Bou Doun, der in Tekeners Nähe war, erschießt den Vogel, läuft dann aber schnell weg.

Kennon legt sich den Tarnnamen Lebo Axton zu. Als angeblicher Student benutzt er das Pressearchiv, stellt aber fest, dass alle kritischen Journalisten quasi sofort ausgewiesen werden, so dass ihm für die Zusammenarbeit nur ausgerechnet Maultinger bleibt. Er verabredet mit ihm ein Treffen. Dann versucht er, in ein nahe gelegenes Regierungsgebäude einzubrechen, wird aber von einem Individualtaster entdeckt und kann nur mit knapper Not entkommen.

Tekener entscheidet sich schweren Herzens für einen Zweikampf auf der Fassade eines Hochhauses in großer Höhe. Dieser soll am kommenden Tag stattfinden. Währenddessen besteigt Kennon einen von Maultinger geschickten Gleiter, doch warnen ihn seine Instinkte rechtzeitig, so dass er herausspringen und sich retten kann, ehe der Gleiter abstürzt und explodiert.

Der Kampf Tekeners geht ausgerechnet gegen Bou Doun, der ihm sagt, er brauche das Geld, damit sein Volk sich an Askeron rächen könne. Tekener verliert den Kampf. Er stürzt in die Tiefe und wird offenbar vor Kennons Augen von einem Desintegratorfeld aufgelöst. Kennon ist fassungslos. Er macht sofort Meldung an die USO, arbeitet aber an einem neuen Plan. Dazu will er den Zentropoliten dazu bringen, einen Kampf gegen einen Prugen, ein auf Semon II heimisches Raubtier, zu organisieren. Auf Semon II befindet sich nämlich auch Askerons Hauptquartier mit einem großen Howalgoniumschatz, der zur Deckung seiner Währung dient und das eigentliche Ziel der USO ist.

Einige Zeit vergeht, dann meldet sich bei Kennon ein mutierter Siedler von Sexal-Guhr, ein riesiger Guhrer, der sich Guhrlat nennt. Kennons Entsetzen ist jedoch groß, als der Guhrer ihn nicht etwa unterstützt, sondern Maultinger ausliefern und auf dessen Befehl töten will. Da erscheint ein zweiter Guhrer. Beide kämpfen, und Guhrlat wird getötet. Der andere nennt sich Rax, ist der USO-Mitarbeiter, der eigentlich erwartet wurde – und Guhrlats Bruder! Maultinger wird von Rax und Kennon überwältigt. Sie erzwingen seine Unterstützung beim Projekt Prugen-Kampf, insbesondere soll er entsprechende Diskussionen anregen und sie als Delegationsmitglieder der Presse mit nach Semon II nehmen. Dabei erwecken Kennon und Rax den Anschein, sie seien Gangster, die den Schatz des Zentropoliten stehlen wollen.

Der Plan ist erfolgreich. Der Zentropolit ist sehr interessiert, und nach wenigen Tagen darf eine Pressedelegation nach Semon II reisen. Kennon setzt sich ab. Mithilfe zweier winziger, mental gesteuerter Roboter, die an kleine Siganesen erinnern und HOC und SIC heißen, kann er den extrem gut gesicherten Palast des Zentropoliten ungesehen betreten. Er platziert eine Desintegratorbombe nahe der Schatzkammer, wird aber dann ertappt und festgenommen. Der triumphierende Maultinger, den er wenig später trifft, sagt, er habe ihn verraten, und Rax sei leider tot. Kennon hält die Mission schon für gescheitert, als er in der Gefängniszelle sitzt, da kommt plötzlich einer der Spezialroboter und befreit ihn. Sollte Tekener doch noch leben, denn niemand sonst könnte doch den Roboter steuern?

Die Flucht gelingt. Tatsächlich ist Tekener nicht tot, sondern wurde in ein Lager für Söldner gebracht. Er berichtet, dass dort zahlreiche Gegner des Regimes versammelt sind, denn die Spiele sind die ideale Gelegenheit für Rache suchende Parteien aus der ganzen Galaxis, ihre Kämpfer nach Semon einzuschleusen. Diese Racheakte sind auch der Grund für die immer wieder vorkommenden Gefechte auf der Welt. Tekener konnte sich so neue Verbündete und ein Raumschiff verschaffen.

Mit dem Schiff starten Kennon und Tekener ins All, bevor sie Funkkontakt mit Askeron aufnehmen und ihm drohen, die Bombe fernzuzünden, und er solle seine Festung evakuieren. Dann werden sie Zeugen, wie Maultinger und Askeron die Bombe entdecken. Bevor sie entscheiden können, ob sie die Bombe zünden sollen, detoniert diese, vermutlich bei einer missglückten Entschärfung. Der Schatz, Maultinger, der Zentropolit und große Teile des Palastes zerfallen zu Staub. Damit ist die Gefahr, die vom Semon-System ausging, beseitigt.

Personenregister

Atlan Chef der USO
Kartan Askeron Herrscher des Semon-Systems
Guy Maultinger Terranischer Journalist
Ronald Tekener USO-Spezialist
Sinclair Marout Kennon alias Lebo Axton Ronald Tekeners Partner
Bou Doun Ein Mann aus dem Kürschak-System
Rescoll Profi-Killer von dem Planeten Kama-Tru
Guhrlat Ein Guhrer
Rax Ein Guhrer, Guhrlats Bruder
HOC Ein Mini-Roboter
SIC Ein Mini-Roboter