Scitt der Zwerg

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 316)
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© Zaubermond Verlag

Titel: Scitt der Zwerg
Untertitel: Intrigen auf Dabrifas Welten – ein Mann tauscht seinen Körper
Autor: Robert Feldhoff
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Arndt Drechsler (Zaubermond-Ausgabe)
Erstmals erschienen: Juli 1989
Handlungszeitraum: 33893400
Handlungsort: Monyny
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 58
Zaubermond Planeten­roman 77/78 (Printausgabe und E-Book)

Handlung

Im 34. Jahr­hundert wird auf dem Planeten Alfafa, der zum Imperium Dabrifa gehört, ein buckliges Kind geboren und auf den Namen Scitt getauft. Scitt wiegt bei der Geburt weniger als ein Kilogramm, aber er entwickelt sich geistig sehr viel schneller, als es seinem Alter entspricht. Nach Abschluss der Schule in Alfafa-City wird er für ein Stipendium am Dab-Institut angenommen und bekommt eine eigene Wohnung. Derartige Stipendien sind sehr selten. Nach vier Wochen, in denen sich Scitt neugierig die Stadt ansieht und überall Parolen der Toleranz sieht, beginnt er sein Studium.

Das Dab-Institut ist ein unscheinbares Gebäude mit relativ wenigen Räumen, was ihn zunächst überrascht. Der Ausbilder Bidonn ist für Scitt und weitere 20 Schüler zuständig, die fast alle deutlich älter sind als er. Sie erhalten eine umfassende Ausbildung in körperlichen und geistigen Fertigkeiten, wobei sich ein besonderes Talent Scitts für die Psychologie zeigt. Außerdem werden erhöhte Psi-Werte, die aber immer noch deutlich unter denen eines Mutanten liegen, festgestellt. Nach einem Monat erfährt Scitt, wie das Dab-Institut wirklich arbeitet: Per Transmitter sind zahlreiche Außenstellen auf verschiedenen Welten, die jeweils einen Schwerpunkt verfolgen, für alle Schüler zugänglich. Scitt wird zunächst zu einem körperlichen Intensivtraining auf den Mond Zimmamed III geschickt. Dann setzt er seine Ausbildung fort.

Fünf Jahre vergehen. Die meisten Schüler schlagen eine wissenschaftliche oder technische Karriere ein, aber neben Scitt scheint es zwei Ausnahmen zu geben: Einen Mann mit Namen Olcum und eine Frau namens Sybo-Le. Ein halbes Jahr vor den Abschlussprüfungen wird Scitt von Bidonn zu einem Gespräch abgeholt. Ihn erwartet ein älterer Mann, der sich Kart-Man-Salut nennt und extrem gefährlich wirkt. Er stellt sich als Leiter der Außenweltstaffel, des Elitegeheimdienstes des Imperiums, zu dem nur circa zwei Dutzend Spezialagenten gehören, vor und möchte Scitt rekrutieren. Dieser sagt zu. Auch Sybo-Le und Olcum treten in die Außenweltstaffel ein. Auf dem Planeten Pyroma in der Nähe von Nosmo erhalten sie eine intensive Spezialausbildung und lernen nach und nach die übrigen Agenten der Außenweltstaffel kennen. Nach zwei Jahren Training sind sie Einsatzagenten.

Die Jahre vergehen. Bei seiner zehnten Mission tötet Scitt das erste Mal einen Menschen. Er bereist die halbe Milchstraße, wird aber dann bei einem Einsatz auf einem namenlosen Asteroiden schwer verletzt und nur in letzter Sekunde von einem Imperiumskreuzer gerettet. Ein gutes Jahr später, im Jahr 3400, erwacht Scitt in einem Überlebenstank. Er wurde wiederhergestellt, doch erwarten ihn Kart-Man-Salut und ein Ara namens Jansann mit einer neuen Mission. Es geht um Verrat auf höchster Ebene, Olcum und Sybo-Le sind bereits im Einsatz gefallen.

Die Spur der Verräter führt in das Monyny-System, auch Monyny-Zwillinge genannt, ein Doppelstern nahe der ZGU, die offiziell mit Dabrifa verbündet ist. Unter dem Decknamen Herzer, angeblich der Erfinder des Herzer-Generators, reist Scitt nach Tanta, einem der Planeten des Systems. Der Großverwalter Kamenbelk ist eingeweiht und soll ihn unterstützen. Scitt besichtigt die Stadt Tantacit. Der Herzer-Generator, angeblich ein Schirmfeldgenerator, wird als Lockmittel platziert. Er hat die Besonderheit, dass ein Gravoanker ihn unbeweglich macht, außer zu bestimmten, vorher eingestellten Zeiten. Scitt kann aber nichts Wesentliches feststellen, und Kart-Man-Salut ruft ihn zurück in die Basis.

Dort wartet eine Überraschung auf ihn: Der Ara Jansann hat ein Verfahren entwickelt, das für begrenzte Zeit Gehirnverpflanzungen in einen Klonkörper ermöglicht. Scitt bekommt den Körper eines sehr attraktiven Mannes mit dem Decknamen Gaspati, angeblich Herzers rechte Hand, und fliegt erneut nach Monyny. Er ist fasziniert, wie viel positiver die Menschen auf Gaspati reagieren. Kamenbelk kennt die Wahrheit, aber er gilt als absolut vertrauenswürdiger Vertrauter des Imperators. Seine Sekretärin Van'isha begleitet Scitt zur Tarnung auf seinen Erkundungstouren in der Stadt. Er verliebt sich in sie, und nach einer Party verbringen die beiden eine leidenschaftliche Nacht.

Die Tage vergehen ohne messbare Erfolge. Da wird Scitt abends auf einer Party überfallen und mit einer Droge betäubt. Die Täter arbeiten für die ZGU – und sie kennen seine wahre Identität und wollen alle verwertbaren Informationen über die Außenweltstaffel herausholen. Scitt erkennt aber, dass die Betäubungsdroge nicht richtig wirkt, wohl aufgrund der ihm gespritzten Immunsystem-Blocker gegen die Abstoßungsreaktion. So kann er sich befreien, durch Lüftungsschächte entkommen und die Polizei alarmieren. Dank seiner Sondervollmachten begibt er sich zu Kamenbelk und überredet diesen, alle Partybesucher und Dienstboten vorführen zu lassen, denn er hat einen Trumpf: Scitt trug einen kleinen Lügendetektor bei sich, der die Hirnwellenmuster von drei Mitgliedern der gegnerischen Organisation aufgezeichnet hat.

Alle vorgeführten Menschen werden untersucht, einschließlich Van'isha und Kamenbelk, doch das Ergebnis ist negativ! Scitt will im Grunde aufgeben, zumal seine Frist, bis eine Abstoßungsreaktion einsetzt, fast abgelaufen ist. Er geht noch einmal mit Van'isha essen, da kommt ihm die Idee, Kamenbelk könnte den Hirnwellendetektor manipuliert haben. Beide untersuchen das Gerät, und die Vermutung bestätigt sich. Also muss Kamenbelk der Verräter sein.

Diesem gelingt jedoch die Flucht zu seinem Zweitwohnsitz. Scitt lässt ein Sonderkommando die Anlage stürmen, wundert sich aber über Kopfschmerzen und erkennt gerade noch, dass hochfrequente Schwingungen das Gebäude zum Einsturz bringen sollen. Er gibt Befehl zum Rückzug. Kamenbelk droht, mit einem Kleinraumschiff zu entkommen, aber Scitt wirft in Verzweiflung den Herzer-Generator an, den Kamenbelk eigentlich stehlen wollte, aber zurücklassen musste. Der aktivierte Gravoanker macht das Gerät unbeweglich, das Raumschiff kollidiert beim Start damit, erleidet schwere Schäden und explodiert.

Es wird Vollalarm für das ganze System ausgelöst, aber Scitt sendet einen Funkspruch an das im System wartende Schiff der ZGU, in dem er über den Tod Kamenbelks informiert. Das Schiff verschwindet, und ein Krieg ist verhindert. Scitt kehrt in die Basis und seinen eigenen Körper zurück. In der Abschlussbesprechung nach der Mission werden ihm Fehler vorgehalten, aber er selbst ist ebenfalls äußerst kritisch eingestellt, da offenbar der Imperator Kamenbelk schon länger im Verdacht hatte, Scitt also faktisch nur als Lockvogel diente.

Scitt quittiert den Dienst. Daraufhin wird er in ein Gefängnis eingeliefert, das er bis zur Toleranzrevolution nicht mehr verlassen wird. Während der Kämpfe bei der Revolution wird der Ara Jansann getötet, und das Wissen um die Gehirnverpflanzungen geht verloren.

Personenregister

Scitt alias Gaspati Der Bucklige ist einer der besten Agenten Dabrifas.
Bidonn Ausbilder am Dab-Institut
Olcum Agent der Außenweltstaffel
Sybo-Le Agent der Außenweltstaffel
Kart-Man-Salut Leiter der Außenweltstaffel
Jansann Ein Ara
Kamenbelk Ein Verräter
Van'isha Gaspatis Sekretärin