Virtuellbildner

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Der Virtuellbildner, auch Virtual Imager (VI) genannt, ist ein Kombinationsaggregat zur Verschleierung und Täuschung von Ortungsdaten. Erstmalig als Prototyp wurde er im Raumschiff CIMARRON verwendet.

Technische Details

Sein Feldgenerator erzeugt ein spezielles Abschirmungsfeld zur Ortungstarnung. Dieses Feld kann die normalen und hyperenergetischen Emissionen (elektrisch, elektromagnetisch, gravimetrisch) von technischen Geräten innerhalb des Feldes nach außen hin absorbieren und kurzzeitig in einem Pufferspeicher konservieren.

Sein eigenes Rechnersystem kann diese konservierten Daten verändern und so die charakteristische Strahlungssignatur verschleiern bzw. auch eine vollständig andere Signatur aufprägen.

Seine Projektoren wiederum können diese Emissionspakete in Form eines Richtstrahles gebündelt an einen beliebigen Punkt bis zu einer Entfernung von drei Lichtjahren vom eigentlichen Ort des Entstehens entfernt abstrahlen und dort als punktförmige Strahlungsquelle entstehen lassen.

Je höher der Virtuellbildner entwickelt ist, desto vielfältiger sind seine Möglichkeiten der virtuellen Projektionen. Hochleistungssystem können bis zu 14 parallele Täuschobjekte generieren.

Nach Eintritt der erhöhten Hyperimpedanz und dem damit verbundenen Wegfall der Steuerung durch einen Syntron sowie der erheblichen Verringerung der Reichweiten von Hyperfrequenz-Emissionen ist der Einsatz nicht mehr möglich.

Quellen

PR 1703, PR 1928, PR 2088