BOX-13111

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PR0359.jpg
Heft: PR 359
© Pabel-Moewig Verlag KG

Die BOX-13111 war ein Spezialfragmentraumer der Posbis im Jahre 2436.

Technische Details

Sie hatte – entgegen der damals sonst üblichen Größe – eine Kantenlänge von fast 3000 Metern. Im Jahre 2436 ursprünglich im Orion-Sektor als modernste Nachschubeinheit für die USO stationiert, war sie in der Lage, einen Verband von 30 Ultraschlachtschiffen für bis zu fünf Jahre mit allen erdenklichen Ersatzteilen zu versorgen.

Darstellung

Risszeichnung: »Extraterrestrische Raumschiffe – BOX 13111« (PR 383 IV – Report) von Christoph Anczykowski

Geschichte

Ende Mai 2436 wurde der Fragmentraumer mit 30 Kompaktkalups ausgerüstet sowie mit 100.000 Tonnen hochkonzentrierter Nahrungsmittel beladen, um an der Rettungsaktion für die in M 87 gestrandete CREST IV teilzunehmen. Die eingelagerten Kalups sollten es dem Flaggschiff der Solaren Flotte ermöglichen, die Entfernung zwischen M 87 und der heimischen Milchstraße zu überwinden, wobei die BOX-13111 als Flottentender fungieren sollte. Damit die CREST IV für die Wartungsarbeiten auf dem Fragmentraumer landen konnte, wurden seine Oberflächen mit Einverständnis der Posbis einplaniert.

Zwar erreichte die Expedition M 87, auch gelang es mit der CREST IV Kontakt aufzunehmen, jedoch wurde kurz vor der Rückkehr eine Einspeisungsanlage eines Hochenergiereaktors durch einen Schaltfehler im Synchronisations-Impulsgeber des Posbi-Raumers übersättigt. Das Wikipedia-logo.pngDeuterium wurde noch vor der vollzogenen Einspritzung zur Wikipedia-logo.pngKernfusion angeregt. Die freigewordene Energie von fünfzehn Tonnen Wikipedia-logo.pngTNT reichte aus, um die beiden benachbarten Kalupräume drei und vier des Fragmentraumers so zu zerstören, dass eine Reparatur nicht mehr möglich war. Die restlichen neunundzwanzig für die CREST konstruierten Kompaktkalups, die auf dem Versorgungsfrachter lagerten, waren für das Würfelraumschiff völlig ungeeignet.

Die BOX besaß zwar noch genügend Austauschkonverter, um den Bedarf der CREST für einen Flug über 32 Millionen Lichtjahre decken zu können. Nur war der Posbi-Frachter durch die Zerstörung von acht eigenen Überlichtaggregaten nicht mehr in der Lage, der CREST IV so lange zu folgen, bis der letzte Austausch erforderlich würde. Den Posbis fehlten zwölf Millionen Lichtjahre für die Heimkehr.

In der turbulenten Endphase der Ereignisse in M 87 opferte sich der Fragmentraumer im August 2436 bei einem Gefecht gegen ein angreifendes Dumfries-Geschwader. (PR 367)

Quellen

PR 356, PR 357, PR 358, PR 367