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Kontoinhaber: PERRY RHODAN FAN ZENTRALEDeine Spenden helfen, die Perrypedia zu betreiben.Emotio-Strahler
Der Emotio-Strahler bzw. Emotiostrahler war eine Verdummungs-Waffe aus den Laboren des plophosischen Obmanns Iratio Hondro auf Greendoor.
Seinen Namen erhielt der Strahler von Atlans Extrasinn. (PR 179 E)
Aussehen
Der eigentliche Strahlungsprojektor konnte in einer Kuppel von achtzig Metern Höhe untergebracht werden. Diese Größenordnung war ausreichend, um den Planeten Stup zu bestrahlen, da der Projektor am Pol eines Mondes aufgestellt war, der diesen Planeten umkreiste. (PR 179 E) Aufgrund seines hohen Energieverbrauchs benötigte der Projektor eine separate Energieversorgung durch ein leistungsfähiges Kraftwerk.
Wirkungsweise
Der Projektor des Emotiostrahlers emittierte eine Art harter Strahlung, die so genannte Emotio-Strahlung bzw. Emotiostrahlung, die durch normale Energieortung gemessen werden konnte. Die Strahlung führte bei allen menschlichen Wesen im Zielgebiet innerhalb einer halben Stunde zu Kopfschmerzen und Übelkeit sowie schließlich zur Verdummung. Die Betroffenen wurden nach Zerstörung des Emotiostrahlers innerhalb kürzester Zeit wieder normal, sofern sie der Strahlung nur für einige Wochen ausgesetzt gewesen waren. Nach längerer Bestrahlung hielt die Verdummung permanent an. (PR 179 E)
Die Wirkung beruhte auf einer extremen Verlangsamung des elektrischen Potentialausgleichs zwischen den Gehirnzellen.
Ein an Hyperpsychose leidender Terraner verdummte zumindest nicht vollständig. Atlan war durch seinen aktivierten Extrasinn vor der Verdummung geschützt. (PR 179 E) Paratronschirme boten ebenfalls zuverlässigen Schutz gegen die Auswirkungen von Emotio-Strahlung.
Geschichte
Plophoser
Die Terraner gewannen im August 2328 die ersten Erfahrungen mit dieser Waffe. Die CREST ortete die im System Beaulys-Stern herrschende harte Strahlung und landete auf Stup, um der Sache nachzugehen. Die Besatzung verdummte und verließ das Schiff. Aufgrund des Kodesignals Rotfall der CREST reisten Atlan, Perry Rhodan und Melbar Kasom mit der MAJORI nach Stup und wurden selbst Opfer der Verdummungsstrahlung. Nur Atlan erwies sich als immun. Mit einer Space-Jet der CREST gelang es ihm, die Strahlenquelle auf Stups Mond zu zerstören. Die Besatzung der CREST erholte sich sofort von der Verdummung. Für die Bevölkerung von Stup kam jede Hilfe zu spät. Sie waren schon seit Jahren als Testobjekte missbraucht worden. Atlans Extrasinn nahm an, dass sie der Strahlung mindestens zwanzig Jahre lang ausgesetzt gewesen waren. (PR 179 E)
Dabrifaner
Der nächste und letzte bekannte Einsatz eines Emotio-Strahlers fand im Jahr 3431 im System Sapa statt. Wissenschaftler des Imperiums Dabrifa bereiteten eine gewaltlose Übernahme des bewohnbaren Monds Conyers vor. Um diese zu erreichen, hatten sie auf dem Planeten Firmer eine weiterentwickelte Form des Emotio-Strahlers installiert. Die von dieser Waffe ausgelöste Verdummung wirkte schlagartig, und nach etwa 48 Stunden wurde die Wirkung permanent. Der Plan konnte in letzter Sekunde durch den Eingriff der INTERSOLAR unter dem Kommando von Perry Rhodan vereitelt werden.
Zgmahkonen
Eine Abart der Emotio-Strahlung wurde durch die Spezialisten der Nacht generiert. Ursprünglich war sie als Ortungsmöglichkeit gedacht, wurde aber von den Nullbewahrern missbraucht, um die Spezialisten gefügig zu machen. Diese Strahlung wurde durch einenn Zellklumpen im Gehirn der Spezialisten erzeugt und wirkte auf die Zgmahkonen auf die Entfernung von etwa 60 Meilen. (PR 730, S. 40)
Varganischer Mikrokosmos
Im Mikrokosmos der Varganen wurden Emotio-Strahler eingesetzt, um die Tejonther zu veranlassen, alle 300 Jahre den Kreuzzug nach Yarden zu organisieren und durchzuführen. Diese Strahler waren in den Gefühlsbasen untergebracht, die die Kreuzzugsflotte im Vorbeiflug passieren mussten. Zusätzlich zur Konditionierung der Tejonther wurden allzu Neugierige von den Basen durch die Ausstrahlung von Weltuntergangsstimmung, Hoffnungslosigkeit und Selbstmordgefühlen ferngehalten.
Beim Vorbeiflug der Flotte an den Gefühlsbasen wurden die Tejonther immer mehr in Euphorie versetzt und jede aufkeimende Kritik am Unternehmen genommen. Daher war es von immenser Bedeutung, dass es zu keinem Ausfall einer Gefühlsbasis kam, um einen etwaigen Abbruch des Kreuzzugs zu verhindern. (Atlan 205, Atlan 206)
Quellen