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Hideaway-Station war eine geheime Flottenbasis der Maahks im Eyschara-Nebel im Zentrumsbereich von Andromeda. Die Station lag im äußeren Bereich des Nebels, etwa 30 Lichtminuten vom Rand entfernt. (Andromeda 2)
Übersicht
Hideaway-Station ähnelte den Weltraumbahnhöfen der Maahks aus der Zeit der Meister der Insel. Sie basierte auf einem unregelmäßíg geformten Nickel-Eisen-Asteroiden mit einem Durchmesser von über 100 Kilometern. Der Asteroid war etwa kartoffelförmig. Im Jahr 1312 NGZ betrug die Größe der Oberfläche etwas mehr als 17.000 Quadratkilometer, wovon zwei- bis dreitausend Quadratkilometer noch umberührt waren. (Andromeda 2)
Die zentrale Nabe durchmaß 6500 Meter und war 35 Kilometer lang. Das obere Ende wurde von Aggregatbändern umlaufen, modernste Schutzschirmprojektoren, weitreichende Antennensysteme und Metagrav-Projektoren, die die Nabe flugfähig machten. Einige Kilometer unterhalb umgaben Geschützstellungen den Turm. Um die Nabe herum waren drei scheibenförmige Plattformen gruppiert, in denen die 70.000 Schlachtschiffe, die sich im Eyschara-Nebel aufhielten, bequem Platz fanden. (Andromeda 2)
Auch die Plattformen verfügten über modernste Metagrav-Technik. Jede Scheibe durchmaß 35 Kilometer und war acht Kilometer hoch. Es gab drei als Großhangar ausgeführte Hauptebenen mit Werftanlagen. Pro Scheibe gab es fünf Landeflächen, die etwa 3500 Schlachtschiffen Platz boten. Alle drei Plattformen waren in halber Höhe an die Nabe angeflanscht, so dass das Gebilde an eine riesige Schiffsschraube erinnerte. (Andromeda 2)
Zwei weitere Scheiben ragten schräg aus dem Asteroiden im Winkel von 30 Grad und waren mit der Schmalseite im Untergrund verankert. Noch eine Scheibe lag flach auf, ragte aber mit der Hälfte ihrer Fläche über den Asteroiden hinaus. (Andromeda 2)
Im Jahr 1312 NGZ befand sich eine weitere Nabe mit drei seitlichen Scheiben im Bau. Zwei dieser Scheiben kamen mit dem Asteroiden in Berührung, während die dritte in Flugrichtung zeigte. (Andromeda 2)
Hunderte Satelliten erzeugten den Schutzschirm um Hideaway-Station. Diese waren walzenförmig und je 150 Meter lang. Sie waren kugelförmig um die Station positioniert. Der Prallschirm hinderte etwa 75 Prozent der Staubmassen des Eyschara-Nebels am Eindringen in die materiearme Zone um Hideaway. Der Prallschirm reagierte nur auf Materie im atomaren und molekularen Bereich. Für Raumschiffe war er einfach nicht existent. Ein schwächerer innerer Schirm wurde von Hideaway-Station selbst aufgebaut. (Andromeda 2)
Bekannte Besatzung
- Grek-0 – Kommandant, oberster Kriegsherr der Maahks (Andromeda 2)
Geschichte
Die Maahks hatten den Asteroiden von einer der naheliegenden Sonnen geholt und in die Akkretionsscheibe des Schwarzen Loches transportiert. Dort nutzten sie den Himmelskörper gleichzeitig als Rohstofflieferant und höhlten ihn aus. Sie bauten Hideaway-Station in generationenlanger Arbeit auf. (Andromeda 2)
Beim Angriff des Gelben Meisters im März 1312 NGZ diente die Station als Rückzugsgebiet für die Flotten der Maahks. Kurz nachdem Perry Rhodan Zutritt zu Hideaway-Station gewährt wurde, strahlte ein verräterischer Maahk, Grek-3, ein Funksignal ab, das die Kastuns auf den Eyschara-Nebel aufmerksam machte. Grek-0 ließ den Bereich der Station, von dem aus das Signal gesendet worden war, zwar sofort sprengen, doch 100.000 Kastuns waren bereits unterwegs. (Andromeda 2)
In der entbrennenden Schlacht wurden die Flotten der Maahks fast vollständig aufgerieben. Grek-0 löste die Selbstzerstörung der Hideaway-Station aus, die somit nicht dem Feind in die Hände fiel. Die verbliebenen Flottenteile zogen sich zurück, auch Grek-0 konnte entkommen, Perry Rhodan floh mit der JOURNEE. (Andromeda 2)
Quelle