Indochimi

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Die Indochimi sind die Ureinwohner des Planeten Zyx im Stardust-System. Im Jahre 1347 NGZ leben circa 40 Millionen Indochimi auf Zyx.

PREX08.jpg
Unterwasserwelt der Indochimi
PR-Extra 8
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Die Indochimi sind amphibische Lebewesen mit grob humanoidem Erscheinungsbild, die von räuberischen Lebensformen abstammen und sich hauptsächlich von Fleisch ernähren. Die Indochimi können jederzeit von Lungen- auf Kiemenatmung umstellen. Sie bewohnen unter dem Meeresspiegel gelegene Höhlensiedlungen im porösen Gestein nahe den Küsten der Kontinente und Inseln von Zyx.

Von den ersten terranischen Siedlern werden die Indochimi als »Fisch-Menschen« beschrieben. Sie haben silbrige bis bläuliche Haut, die in der Bauchregion von zahlreichen verschieden großen Drüsen und Rezeptoren übersät ist, die an Pickel erinnern. Diese Drüsen können Geruchsstoffe absondern und filtern diese permanent aus dem Wasser heraus. Die Indochimi nennen diese Fähigkeit »Riechsprechen«. Sie kommunizieren auf diese Weise unter Wasser, außerdem können sie so ihre Beute aufspüren und selbst kleinste Veränderungen im Ozean wahrnehmen.

Die Indochimi haben große Augen. Eine Mimik ist in ihren Gesichtern (für Menschen) nicht erkennbar. Wenn sie sich an Land bewegen, kriechen sie lieber mit abgewinkelten Gliedmaßen, als aufrecht zu gehen. Sie sind geschickte Schwimmer.

Bekannte Indochimi

Gesellschaft

Über die Gesellschaftsform und Lebensweise der Indochimi ist wenig bekannt. Sie haben Oberhäupter, die sie als »Meister« bezeichnen. Meister wird immer der älteste und erfahrenste Indochimi seiner Gruppe, der im Gegensatz zu seinesgleichen nicht nur riechsprechen kann, sondern auch fähig ist, Botenstoffe gezielt aus dem Wasser herauszufiltern und weiterzugeben. Auf diese Weise kann er das Wasser, in dem seine Gruppe lebt, so verändern, dass ein gesellschaftlicher Gleichklang entsteht. Vermutlich hat der Meister den Rang eines Alleinherrschers, denn das Prinzip der Demokratie ist den Indochimi fremd.

Technik

Obwohl die Indochimi (abgesehen von einfachen Werkzeugen) keine eigene Technologie entwickelt haben, bereitet ihnen die Nutzung fremder Technik keine Probleme.

Geschichte

Gemäß den Forschungen der Stardust-Terraner entwickelten sich die Indochimi auf Zyx bereits vor mehreren Jahrhunderttausenden zu Intelligenzwesen. Aus nicht hundertprozentig geklärten Gründen überlebten sie das Massensterben in Far Away um 180.000 v. Chr. durch den HMI-Virus, möglicherweise deshalb, weil sie unter Wasser lebten. (PR-Stardust 9)

Laut eigener Aussage waren die Indochimi vor dem ersten Kontakt mit den Terranern lange Zeit alleine, das heißt ohne Kontakt zu fremden Intelligenzwesen. Einer Legende der Indochimi zufolge lebte dieses Volk einst an den Gestaden einer Insel im Nebel, wurde aber durch eine Naturkatastrophe von dort vertrieben. Die Insel wurde noch mehrmals auf Zyx gesichtet, ist aber immer wieder verschwunden. Auch die Rokinger von Katarakt hatten eine Legende von einer Insel im Nebel auf ihrer Welt.

Ein erster Kontakt mit den Terranern erfolgte bereits am 24. August 1346 NGZ, allerdings kam es dabei noch zu keiner Verständigung. Die Reporterin Jirinia Jarantin beobachtete eines dieser im Meer schwimmenden Wesen, ihr Mann Franck war aber dagegen, dass sie diese Beobachtung publik machte.

Etwa einen Monat später, kurz vor dem 22. September 1346 NGZ, kam es unweit der neu gegründeten Stadt New Tahiti zu weiteren Kontaktaufnahmen durch die zu diesem Zeitpunkt neunjährige Indaara Ishashau, dabei war eine Verständigung mittels eines von Indaara mitgebrachten Translators möglich.

Am 22. September 1346 NGZ zeigten die beiden Indochimi Auteria und Pesus Indaara und ihrer Mutter Marte Ishashau ihr in der Tholion-Bucht gelegenes Dorf Aaugen. Auch später durften die Terraner dieses Dorf besuchen.

In den folgenden Monaten entwickelten sich gute Beziehungen zwischen den Indochimi und den terranischen Siedlern. Die Terraner schenkten den Indochimi ein Tauchboot, das von ihnen ohne zu zögern angenommen wurde und dessen Bedienung sie schnell lernten. Außerdem richteten die Terraner in allen bekannten Indochimi-Dörfern Zugänge zu den Kommunikationsnetzen ein.

Sigurd Echnatom, Interims-Administrator des Stardust-Systems, ging noch einen Schritt weiter. Ihm ging es darum, alle im Stardust-System lebenden Intelligenzwesen zu vereinen. Er berief deshalb eine Versammlung der Meister ein, die am 10. Mai 1347 NGZ in Aaugen stattfand. Schon vorher hatte Marty Zeimand sich dort versteckt, um zu gegebener Zeit ein Attentat auf die Indochimi zu verüben. Er hielt sich aber noch versteckt, während Sigurd Echnatom in Aaugen mit Meister Lailavi sprach. Echnatom wollte die Indochimi in die Stardust-Menschheit einbinden und sie dazu bewegen, an der anstehenden Administratorenwahl teilzunehmen. Meister Lailavi stimmte dem schließlich zu. Rabea Furtok suchte die Indochimi einige Zeit später auf und überreichte Meister Lailavi ein besonderes Wahlwerbegeschenk: Einen Schutzanzug, komplett mit Energiewaffe.

Am 10. Juni 1347 NGZ wurde auch Timber F. Whistler bei Meister Lailavi in Aaugen vorstellig. Nun schlug Zeimand zu und tötete Lailavi vor den Augen der Indochimi und zahlreicher Terraner, die sich im Saal der Meister eingefunden hatten. Aaugen wurde abgeriegelt. Es kam zu Ausschreitungen der erzürnten Indochimi, in deren Folge mindestens vier Menschen getötet wurden. Einige Tage nach dem Attentat gelang es Whistler und Sharud Thurbund, Zeimand zu stellen. Dieser tötete sich selbst. Whistler beendete die Ausschreitungen, indem er den Indochimi klar machte, dass Zeimand nur aus Angst gehandelt hatte, und indem er ohne Schutzanzug in den See des Saales der Meister stieg. Dort wurde er selbst in den Status eines Meisters erhoben.

Alle Indochimi beteiligten sich am 18. Juni 1347 NGZ an der Administratorenwahl, sie stimmten geschlossen für Whistler. Ihre Stimmen gaben den Ausschlag dafür, dass er die Wahl gewann. Nach der Wahl hatten die Indochimi den Status gleichberechtigter Bürger der Stardust-Menschheit. Es kam zwar zu einigen Gewalttaten fremdenfeindlicher Kolonisten, es wurde jedoch eine Verständigung und Versöhnung herbeigeführt. Die Indochimi halfen bei der Versorgung der Kolonisten mit Lebensmitteln, so dass es auf Zyx kaum zu Schwierigkeiten beim weiteren Aufbau kam.

Etwa um das Jahr 1418 NGZ begegneten der junge Stardust-Terraner Korbinian Boko und seine schwerstbehinderte Zwillingsschwester Lia am Strand von New Tahiti den Indochimi Felevi und Todare. Die beiden Indochimi versuchten irgendwie mit Hilfe eines leichten Singsangs herauszufinden, wie Lia Boko geholfen werden könnte, blieben aber doch am Ende erfolglos. (PR 2616)

Quellen