Pentschypon-Kala 896.

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Pentschypon-Kala 896. war der Oberbefehlshaber des Heerwurms der Juclas im Jahre 3438.

Erscheinungsbild

Er war ein schmächtiger, schmaler Cappin mit großen Augen und einem blassen Gesicht, weswegen er von seinen Feinden als zu feminin betrachtet wurde.

Charakterisierung

Pentschypon-Kala war kein Despot, sondern für einen Jucla sehr kultiviert. Er philosophierte zuweilen über das Alter und die eigene Sterblichkeit und sah das Universum als geordnete Einheit, in der es keinen Zufall geben konnte. Er selbst wollte eine Vorbildfunktion für die Juclas einnehmen, weswegen er sich niemals bis zur Besinnungslosigkeit betrank.

Geschichte

Pentschypon-Kala 896. wurde 3428 geboren. Er übernahm das Amt des Murra-Clanchefs im Jahre 3436 von seinem Vater, Pentschypon-Kala 895. Unter seiner Herrschaft erlebte der Heerwurm eine Blütezeit. Unter allen seinen Vorgängern im Murra-Clan hatte niemand so sicher regiert wie er, und niemals zuvor hatte es so viele Siege während der Feldzüge gegeben. Die MURRAC, in der Pentschypon-Kala residierte, war nicht das modernste Schiff des Murra-Clans, sondern seit mehreren Generationen das Flaggschiff, weswegen es beibehalten wurde.

Der Jucla hatte mehrere Frauen. Dazu gehörte auch Karmin, eine der schönsten Frauen im Murra-Clan, mit der er sich aus Repräsentationsgründen vermählte. Sie zählte nicht zu seinen Lieblingsfrauen, und er überließ ihr eine besonders unangenehme Aufgabe, nämlich die Betreuung seiner Mutter, die weit über 20 Jahre alt und komplett senil war. Als bekannt wurde, dass Pentschypon-Kala 896. sich nicht an die Gesetze gehalten hatte und seine Mutter nicht hinrichten ließ, besuchte auch der Jucla seine Mutter noch einmal und bereute anschließend, was er Karmin angetan hatte. In einem persönlichen Gespräch mit dem Henker seines Flaggschiffes konnte Pentschypon-Kala 896. bewirken, dass sein Fehlverhalten keine negativen Auswirkungen für ihn hatte. Hingegen berichtete ihm der goldhäutige Henker, der alleine mit seiner Gefährtin in einem abgeschiedenen Raum lebte, dass er selbst ein Vorfahre des Clanoberhauptes und besonders langlebig sei.

Am 3. Juli 3438 sammelte Pentschypon-Kala 896. nach einem längeren Gespräch mit dem Taschkar die Flotte der Juclas und stieß in Richtung Morschaztas vor, wo die Ganjasen lebten, die nach Aussage des Taschkars die Vernichtung der Juclas im Sinn hatten. Doch die Jucla-Flotte wurde in einer nur wenige Minuten andauernden Schlacht mit so hohen Verlusten konfrontiert, dass der Oberbefehlshaber die Kämpfe abbrechen ließ und sich einige Lichtjahre zurückzog. Die Ganjasen folgten den Juclas nicht.

Bald darauf erschien ein terranisches Schiff namens MARCO POLO, welches den Juclas Verhandlungen anbot. Pentschypon-Kala 896. entschied nach einigem Überlegen, den terranischen Anführer Perry Rhodan und dessen Begleiter Atlan zu sich einzuladen. Dabei berichteten Rhodan und Atlan dem Jucla über die tatsächliche Situation im Ganjasisch-Takerischen Krieg. Als Pentschypon-Kala 896. vom hohen Alter seiner Gäste erfuhr, sann er zunächst darauf, einen der Zellaktivatoren zu erbeuten, doch ein Test an dem alten Kannan-Tomar 12. belehrte ihn eines Besseren. Doch Rhodans Argumente verhallten nicht ungehört.

Pentschypon-Kala 896. ließ seine Flotte nach Arptof Kurs nehmen, der Regierungswelt des Taschkars. Unterwegs traf er Vorbereitungen, alle Henker in den Jucla-Flotten töten zu lassen, da er erkannt hatte, dass es sich bei ihnen um Takerer handelte, die ihn mit ihrer Geschichte nur von ihrer wahren Identität ablenken wollten. Dann präparierte er seine geschliffenen Fingernägel mit Gift und ließ eine Flotte von 2000 Schiffen auf Arptof landen. Mit Arptof betrat er zum ersten Mal einen Planeten, was ihm starke Probleme bereitete, ihn aber auch wie einen unwissenden Barbaren erscheinen ließ. Auf diese Weise konnte er den Taschkar in Sicherheit wiegen und begann Verhandlungen mit ihm.

Nachdem der Jucla einige Forderungen gestellt hatte, die der Taschkar problemlos erfüllen konnte, besiegelte Pentschypon-Kala den Abschluss der Verhandlungen durch einen Händedruck – bei dem er seinen Verhandlungspartner mit seinen Fingernägeln vergiftete. Nach diesem äußerst zufriedenstellenden Vertragsabschluss kündigte der Pentschypon-Kala 896. die Aufnahme von Friedensgesprächen mit den Ganjasen an.

In den folgenden Wochen übernahmen er und die Juclas die Kontrolle über die Reste des Takerischen Reiches, womit sie hoffnungslos überfordert waren. Schließlich mussten sie angesichts des Widerstandes aufgeben und kehrten in die Außenrandgebiete Gruelfins zurück.

Quellen