Die Ausgestoßenen

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 510)
PR0510.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Der Schwarm
Titel: Die Ausgestoßenen
Untertitel: Mit der GOOD HOPE II im Einsatz – Terraner begegnen den Fremden aus dem Schwarm
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (2 x)
Erstmals erschienen: 1971
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Fellmer Lloyd, Alaska Saedelaere, Juniper Whiilcont, Quarschotz-der-die-Stimmen-bricht, Tarquatza
Handlungszeitraum: Oktober 3441
Handlungsort: Milchstraße
Lexikon: Merceile, Dakkar-Schleife
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 56

Handlung

Die GOOD HOPE II ortet ein großes Objekt, das gerade aus dem Schwarm ausgeschleust worden ist: Eine zwanzig Kilometer durchmessende Scheibe, die von einem halbkugelförmigen Schutzschirm umgeben ist. Fellmer Lloyd, Alaska Saedelaere und Juniper Whiilcont brechen mit einer Space-Jet zur Erkundung des Objekts auf. Aus zwanzig Kilometern Entfernung können sie Einzelheiten erkennen: Die Scheibe ist fast vier Kilometer dick. An der vom Energieschirm geschützten Oberseite sieht die Oberfläche besiedelt aus; in der Mitte ist eine Festung, die eine Fläche von dreißig Quadratkilometern bedeckt, ringsum von Feldern umgeben. Die Festung und Straßen scheinen aus einem gelben Metall zu bestehen.

Beim Anflug wird ein fünfzig Meter großes Müllschiff beobachtet, das gerade durch den Energieschirm geflogen war. Es durchdringt den Energischirm, ohne das eine Strukturlücke erkennbar wird. Nachdem es den Müll im Weltraum abgeladen hat, kehrt das Müllschiff zur Plattform zurück. Die Terraner entschließen sich, diesem Beispiel zu folgen, und fliegen langsam durch den Schutzschirm, dann landen sie bei einem der Dörfer. Zu Fuß gelangen sie zum nächsten Dorf, dann beobachten sie, wie ein Käfig mit einem Gefangenen auf einem primitiven Wagen in das Dorf hereinrollt. Der Gefangene ist 1,5 Meter groß. Sein Körper ist von purpurfarbenen Hornplatten bedeckt, und er hat sieben Finger und Zehen mit gefährlichen Nägeln an den Händen und Füßen. Er hat nur ein Haarbüschel auf dem Kopf, und das Gesicht sieht steinern und bösartig aus. Lloyd findet heraus, dass der Gefangene ein Missionar im Auftrag des gelben Götzen Y'Xanthymona ist.

Der Wagen wird schnell von Eingeborenen, Siloten genannt, umringt. Die Siloten scheinen keine Missionare zu mögen, denn sie bewerfen ihren Gefangenen erst mit faulen Früchten, dann mit Steinen, und sein Leben ist in Gefahr. Whiilcont beschließt, ihm zu helfen, doch das geht schief. Bei dem Befreiungsbesuch greift der Missionar Whiilcont unerwartet an und tötet ihn. Saedelaere und Lloyd werden von den Siloten überwältigt und finden sich selbst gefesselt in dem Wagen, ihrer Ausrüstung beraubt. Dann werden sie mit dem Wagen in die Festung gebracht.

Hier treffen sie auf den Beherrscher der Festung, Quarschotz-der-die-Stimmen-bricht, einen Insektenabkömmling. Sie erfahren von ihm einiges über die Geschichte der Festung: Die Festung ist, so lange die Erinnerung reicht, mit dem Schwarm durch das Weltall geflogen. Nach einer alten Legende jedoch soll die Festung aus den »Schwarzen Höhlen der Tönenden Nebel« kommen, und mit der »Schaltung der Absoluten Bewegung« soll sie dorthin zurückfliegen können. Die Siloten hatten immer ein Elixier hergestellt, das regelmäßig von Robotschiffen abgeholt wurde. Dann kam der purpurne Missionar in einem würfelförmigen Raumschiff an, um die Siloten zur Anbetung des gelben Götzen zu bekehren. Die waren jedoch nicht interessiert und setzten den Purpurnen gefangen. Als Ergebnis wurde die Festung aus dem Schwarm ausgestoßen, und nun fand Quarschotz es an der Zeit, die »Schaltung der Absoluten Bewegung« einzusetzen.

Dann übergibt Quarschotz seine beiden Gefangenen als Spielzeug an seine verrückte Mutter Tarquatza. Sie setzt die beiden zum Spaß in einem Labyrinth aus Metallspiegeln aus, und auch nach etlichen Stunden finden sie keinen Ausweg. Als Quarschotz die Schaltung betätigt, kommt es im Inneren der Festung zu Beben. Das Labyrinth bricht zusammen. Lloyd und Saedelaere können gerade noch lebend entkommen, und zu ihrem Glück erwischt es die verrückte Tarquatza. Lloyd und Saedelaere fliehen mit einem primitiven Wagen aus der Festung, dann müssen sie zu Fuß den Weg zu dem Dorf finden, wo sie gefangen genommen wurden. Saedelaere bricht erschöpft zusammen, doch Lloyd geht alleine weiter, findet seine Ausrüstung und kann dann in die Space-Jet eindringen. Er nimmt den bewusstlosen Alaska Saedelaere auf, dann fliegen sie so schnell wie möglich ab.

Das ist gerade noch rechtzeitig, denn Sekunden, nachdem die GOOD HOPE II beobachtet, wie die Space-Jet durch den Schutzschirm fliegt, kommt es zu einer großen Strukturerschütterung, und die zwanzig Kilometer große Plattform mit der Festung ist verschwunden. Die Space-Jet wird eingeschleust. Kurz darauf wird ein würfelförmiges Raumschiff geortet, das den Schwarm verlässt, und die GOOD HOPE II beginnt, ihm zu folgen.

Innenillustrationen