Falkans Verderben

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Action (Band 10)
PR-Action10.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG
Zyklus: Demetria
Titel: Falkans Verderben
Untertitel: Die Welt der Kolonialarkoniden – Magadons Heere greifen an
Autor: Timothy Stahl
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Freitag, 8. August 2008
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Athurn del Falkan, Lok-Aurazin, Tako Kakuta, O-Mare-Teska
Handlungszeitraum: 3. April 2166
Handlungsort: Falkan
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch, PR-Action TB 3

Handlung

Früh am Morgen des 3. April 2166 sucht Perry Rhodan den Fürsten Athurn del Falkan an Bord von dessen Flaggschiff VISCERIUS auf. Bevor es zu einem Gespräch kommt, wird das Schiff von den Androiden der Regenten der Energie angegriffen. Es geschieht so vehement und überraschend, dass sich die VISCERIUS schnell in ein Wrack verwandelt. Immerhin kann sich der Großteil der falkanischen Besatzung über Transmitter retten. Der Großadministrator selbst folgt dem Fürsten in dessen Palast der Kristalle. Der Verlust seines Flaggschiffes mag schwer wiegen, aber damit haben die Regenten den Fürsten direkt in die Arme Rhodans getrieben, der ihn nun vorbehaltlos unterstützen wird.

Indessen versuchen die Regenten um Lok-Aurazin, der AURATIA Leben einzuhauchen. Eines ist dabei an Bord des so genannten Fächerschiffes mit der schnabelartigen Spitze besorgniserregend. Der Zentralrechner, die KLINGE DER ERKENNTNIS, schweigt. Die Manipulationen, die der Grall O-Mare-Teska vorgenommen hat, wirken nachhaltig. Das muss sich ändern, sonst kann die schlafende Kriegsmacht aus 9000 waffenstarrenden Schiffen aus dem Ortungsschatten Roter Sonnen nicht herbeigerufen werden.

Auf der Krankenstation des Palastes liegt der an der Wirbelsäule verletzte Iwan Iwanowitsch Goratschin. Dort versammeln sich Rhodan, Gucky, Tako Kakuta, Wuriu Sengu und der Ara Noarto. Wenig später taucht del Falkan auf und erklärt dem überraschten Rhodan, er werde ihn im Kampf gegen die Regenten nicht unterstützen. Es dauert einen Moment, bevor der Fürst sich erklärt – seine Gemahlin Mifany del Falkan ist entführt worden.

Der Prim-Regent lässt sich von seinem Instinkt leiten und stößt tiefer ins Schiff vor. Dann muss Lok-Aurazin erkennen, das er sich nicht getäuscht hat. Aber er sitzt in einer Falle, aus der er im letzten Augenblick von Orl-Mesnita gerettet wird. Damit stellt sich die Frage, ob O-Mare-Teska noch lebt und an Bord der AURATIA agiert?

Mit diplomatischen Geschick bringt der Großadministrator del Falkan dazu, die Grall, Magadu und terranischen Mutanten gegen die Androiden vorgehen zu lassen, die inzwischen auch weitere Raumhäfen auf Falkan angreifen. Rhodan selbst lässt sich vom Fürsten in die Gemächer Mifanys führen. Dort ist die Zofe Kelfyna anwesend, die schon der Mutter und Großmutter des Fürsten gedient hat. Dabei ist die Falkanin blind und trägt eine Art Brille als Hilfsmittel. Damit hat sie die Entführung aufgezeichnet, die durch Täuscher-Androiden durchgeführt wurde, die teleportieren können.

Plötzlich steht mitten zwischen ihnen ein Regentengardist. Auch er ist teleportiert, zeigt aber keine feindliche Absichten. Er nennt sich Mantor und behauptet, einen Hellquarz der Kategorie A in sich zu tragen. Es gibt nur wenige wie ihn, und sie stammen alle von der AURATIA. Damit ist seine Gabe der Teleportation erklärt, doch bevor er sein Hier sein erklären kann, erscheint die Administratorin Cosmai Cetera und feuert auf den Gardisten. Mantor kann sich aber in Sicherheit teleportieren, und die Lage klärt sich. Anschließend behauptet der Gardist, er und seinesgleichen seien die Kinder von O-Mare-Teska.

Vor 13.000 Jahren konnte der Grall gemeinsam mit dem Astralaten Eru Seenaa fünf Gardisten mit neuer Zerebralmasse ausstatten. Sie wurden zu Teskatorinea, Teskas Kinder. Doch inzwischen sind vier dieser Gardisten durch eine robotische Vorrangschaltung wieder loyal gegenüber den Regenten. Aus diesem Grund kann Mantor auch nicht zurück zur AURATIA. Aber er kann den Weg zur Gemahlin des Fürsten weisen.

Auf der AURATIA geht Ker-Sawolak allein einem Verdacht nach. Dieser bestätigt sich in überraschender Weise, denn der Rekon-Regent findet einen Täuscher-Androiden mit seiner Gestalt. Der Android will ihn jedoch nicht ersetzen, sondern explodiert und tötet das Original mit. Dieses Schicksal teilen die anderen Regenten nicht, die nacheinander alle Fallen an Bord der AURATIA beseitigen. Und dann steht Lok-Aurazin O-Mare-Teska gegenüber. Es ist aber nur ein Täuscher mit dessen Gestalt und kann vom Prim-Regenten bezwungen werden.

Die vier ehemaligen Brüder Mantors haben Mifany entführt und dank eines immer noch existierenden unsichtbaren Bandes, das sie miteinander verbindet, macht er sie ausfindig. Sie haben die Falkanin in einer unterseeischen Höhle der Tiefen Spalte untergebracht. Dank eines gleichzeitig gestarteten Ablenkungsmanövers, von fünf Kelchen der Ehre durchgeführt, kann Kakuta, von Mantor eingewiesen, mehrere Personen in die Höhle teleportieren. Dort werden die vier Gardisten bezwungen und Mifany befreit. Das geht aber nicht ohne eigene Verluste vonstatten. Kakuta verliert seine rechte Hand (die ihm Noarto wieder annähen will), und der Pilot Rovonn opfert sein Leben, um größeres Unheil abzuwenden. Letztlich findet auch Mantor sein Ende.

Wenig später sind auch die Androiden an den Raumhäfen besiegt. Doch das Verderben hat Falkan hart getroffen. Nichtsdestotrotz will sich Rhodan eine kleine Auszeit gönnen, mit Cetera. Auch die Frau an seiner Seite will es, obwohl sie noch nie geliebt hat. Da erhebt sich aus der Tiefen Spalte majestätisch die 900 Meter messende AURATIA. Die Administratorin von Trafalgar muss sich nun entscheiden – für den Terraner oder für ihresgleichen, den Regenten!