Rassafuyl

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Rassafuyl war ein Loghane.

Erscheinungsbild

Sein Pelz schimmerte in sattem Dunkelgrün. Unterhalb der Schlüsselbeinknochen waren einige dunkle Farbringe zu erkennen.

Charakterisierung

Rassafuyl war ziemlich eitel und versuchte, alle Angelegenheiten zu seinem eigenen Vorteil zu regeln. Sein Intelligenzquotient lag bei 180 Darts.

Geschichte

Einst sollte Hover-Maracul die freie Stelle im Triumvirat einnehmen. Doch der intrigenreiche Rassafuyl wusste das zu verhindern und wurde selbst Mitglied des Triumvirats.

Im Jahre 10.499 da Ark wurde Rassafuyl von Snayssol, der für seine Teilnahme am Ed-Schun-Spiel zum Tode verurteilt werden sollte, an seine Vergangenheit erinnert. Geschickt konnte er das Gespräch in eine andere Richtung lenken, zumal ihn Snayssol ungewollt unterstützte, als dieser sich dazu bekannte, mehr über die Vorfahren der Loghanen erfahren zu wollen, was aber verboten war. Das Triumvirat verurteilte Snayssol zur Teilnahme am Spiel der Schwarzen Tore. Damit war Rassafuyl erneut einen Widersacher los, der ihm eventuell die Position im Triumvirat hätte streitig machen können.

Doch Snayssol überwand all die tödlichen Gefahren des Spiels der Schwarzen Tore und erreichte den Endkampf in der großen Arena. Dort programmierte er den Transmitter um und wollte in den Schlupfwinkel der Opfer der Schwarzen Tore fliehen. Snayssol konnte gerade noch rechtzeitig außer Gefecht gesetzt und neuerlich vor das Triumvirat gebracht werden. Gegen Rassafuyls Willen zeigten seine beiden Ratskollegen dem »Erben« ein Bild eines Ahnen des loghanischen Volkes. Dann ließ Rassafuyl Snayssol abführen und wollte ihn noch einmal durch das Beginntor von Poal-To schicken lassen. Das hätte das sichere Ende des Erben bedeutet. Doch Snayssol wurde von einem Beiboot der ISCHTAR an Bord genommen. (Atlan 237)

Bei den Abschlussfeiern des Spiels der Schwarzen Tore erwachte der große Transmitter von Sevvo-Bonth zum Leben. Dies war in der Geschichte der Loghanen noch nie passiert. Als zwei Arkoniden, Atlan und Fartuloon, in der Rematerialiserungszone erschienen, behielt Rassafuyl als einziger des Triumvirats die Nerven. Während Kenyol starb, verharrte Tamoyl in Teilnahmslosigkeit. Rassafuyl übernahm die Initiative und beauftragte Dammyol mit der Vernichtung der beiden Ankömmlinge, in denen er die Vorfahren der Loghanen zu erkennen glaubte. Doch Dammyol fand in den Arsenalen keine Waffen. So setzte Rassafuyl den Begtan Kimyul mit einem Trupp Polizisten in Marsch. Dammyol, der zwei Flammenstrahler gefunden hatte, feuerte auf die beiden Gestalten der Ahnen. Deren Körper wurde jedoch transparent und die Energiestrahlen fuhren durch sie hindurch und erhitzten nur den Mosaikboden der Transmitterhalle. Das seltsame Schwert des kleineren Mannes sog die Energien in sich auf und gab sie in Form von Blitzen wieder ab. Als Dammyol und seine Männer die Halle fluchtartig verlassen hatten, erhielten die beiden Körper ihre materielle Stabilität zurück und erhoben sich. Den beiden Männern gelang die Flucht aus dem Transmittergebäude. Rassafuyl tobte wegen des Unvermögens seiner Truppen, die angeblichen Vorfahren zu töten. Die Loghanen konnten die Flucht Atlans und Fartuloons jedoch nicht verhindern, die von Ra mit einem Beiboot aufgenommen und zur ISCHTAR gebracht wurden. (Atlan 238)

Rassafuyl begann nach dem Tod Kenyols, die Macht auf Kledzak-Mikhon an sich zu reißen. Er bedrohte sogar Tamoyls Leben, sollte dieser nicht nach seinen Wünschen handeln. Um dem sicheren Tod zu entgehen, fügte sich Tamoyl und war nicht mehr als eine Marionette Rassafuyls, der sich auf die Treue der Polizeitruppen stützen konnte.

Beim Anflug der ISCHTAR auf Kledzak-Mikhon ließ Rassafuyl mehr als Tausend unbequem gewordene Erben auf dem Landefeld als Begrüßungskomitee aufmarschieren. Gleichzeitig feuerten Abwehrforts Raketen auf die ISCHTAR ab. Die ISCHTAR erwiderte den Angriff mit Salven aus den Impulskanonen. Die planetaren Raketenstellungen wurden zerstört. Die von den Schutzschirmen der ISCHTAR auf das Landefeld abgelenkte Energie der explodierenden Raketen, tötete die Erben. Um den Mord an den Erben vor der Bevölkerung zu rechtfertigen, ließ Rassafuyl das Gerücht in die Welt setzen, die Ahnen wären zurückgekehrt, um die Loghanen zu vernichten. Zusätzlich heuerte er Hoylarn als Attentäter an, der Snayssol töten sollte, der mit Atlan die ISCHTAR verlassen hatte. Der Scharfschütze scheiterte und verlor sein Leben.

Rassafuyl veranlasste kurze Zeit später mit gezogenem Druckluftnadler Tamoyl, die überall auf Kledzak-Mikhon verteilten Abschussbasen für Raketengeschosse zu aktivieren. Die Flugkörper rasten in Wellen auf die ISCHTAR zu. Rakete um Rakete schlug in den Schutzschirm ein. Überschlagblitze schmolzen Löcher in die Außenhülle des Raumschiffes. Rassafuyl steigerte sich in einen wahren Machtrausch. Er war gerade im Begriff Tamoyl zu erschießen, als Gefechtslärm laut wurde. Die Opfer der Schwarzen Tore waren in den Regierungspalast eingedrungen und lieferten sich schwere Gefechte mit den Polizeitruppen. Rassafuyl versuchte, einen Transmitter zu erreichen, um aus dem Gebäude fliehen zu können. Doch im Transmitterraum wurde er von den missgestalteten Opfern umringt, die ihn sofort erkannten. Der Rat wollte in das aktivierte Transportfeld springen, übersah jedoch, dass der Transmitter auf Empfang geschaltet war und wurde von dem Energiefeld zurückgestoßen. Dabei wurden seine Muskeln gelähmt. Auf dem Boden musste er hilflos mit ansehen, wie sich die Opfer der Schwarzen Tore in sein Blickfeld schoben. Die bedauernswerten Geschöpfe rächten sich an Rassafuyl. Der Loghane starb als Feigling und Verräter. (Atlan 240)

Quellen

Atlan 237, Atlan 238, Atlan 240